Kindle, die Dritte

Ende Oktober hatte ich mir ja den Kindle bestellt, auf den ich mich wie ein kleines Kind auf Weihnachten gefreut habe. Um so größer war der erste Schock, als ich eigene pdf-Dokumente vorerst nur unter einem gewissen Aufwand und dem Entrichten einer Gebühr auf diesen überspielen konnte. Dieses Problem hat sich jedoch dank einiger Hinweise aus der Community und dem Reagieren von Seiten Amazon wie von selbst verflüchtigt.

Mittlerweile ist meinerseits eine gewisse Routine im Gebrauch des Kindle eingetreten… und ich kann deshalb differenzierter Rückmeldung geben.

Negativ, aber nicht unbedingt als störend, empfinde ich die Vorlesefunktion des Kindle. Gut, … dass der deutsche Texte nicht hinkriegt, war mir schon vorher klar. Aber auch die englischen klingen nicht gerade wie große Literatur, auch wenn es sich um solche handelt. Die Stimme (ob weiblich oder männlich gewählt) klingt ungefährt, als lese einem der TomTom Mansfield Park von Jane Austen vor.
Zwischenfazit: die Vorlesefunktion halte ich persönlich für schicht und ergreifend überflüssig, weil schlecht.

Absolut genial empfinde ich die Tatsache dagegen, dass ich jetzt so viele Bücher zuviel in den Zug, auf die Arbeit, in den Urlaub mitnehmen kann, wie ich will… und trotzdem keine Gebühr für Übergepäck zahlen muss. Die Masse schlägt sich – wie bei jedem eBook-Reader – eben nicht im Gewicht nieder. Auch wenn dies selbstverständlich erscheint, ist es doch schön, dies auch praktisch erfahren zu dürfen.

Was ich anfangs als sehr störend empfunden hat, nämlich dass das Inhaltsverzeichnis nicht wie in einem normalen gedruckten Buchexemplar schön übersichtlich auf ein oder zwei Seiten verteilt ist, daran habe ich mich erstaunlicherweise recht schnell gewöhnen können. Dass ich nun in jedes beliebige Kapitel springen kann, auch Wörter und Sätze suchen, erfreut mich hingegen immer noch.
Zwischenfazit: Ans „Schlechte“ (schlechte Lesbarkeit des Inhaltsverzeichnisses) gewöhnt, das „Gute“ (Suchfunktionen und schneller Zugriff bestimmter Stellen) noch nicht, …

…. wenn das unterm Strich keine „Positivausbeute“ ist, weiß ich auch nicht.

Abzuwarten bleibt, ob ich den Kindle langfristig so intensiv nutzen werde, wie in der Spielphase. Bisher bin ich zuversichtlich. Ich werde aber auf jeden Fall berichten in

Kindle, die Vierte.

Bis dahin

Eure eLEx

4 Antworten auf „Kindle, die Dritte“

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