Erste Überlegungen zum Projekt „Radio machen“

Radio machen macht Spass! So darf ich mittlerweile erfahren.

Es ist jedoch ganz anders als alles, was ich bisher kennen lernen durfte. In der Regel hatte ich nämlich immer zuvor Informationen über die Adressaten meiner Ergüsse (bei Hausarbeiten z.B. welchem „Lager“/ welcher Schule der/ die Prof. angehört, welches Niveau er/ sie in der Regel erwartet, ob er/ sie es lieber „knackig“ kurz auf den Punkt gebracht mag oder lieber langatmig elaboriert… etc., was man ja leicht über die Veröffentlichungen und die Zusammenarbeit im Seminar herausfinden kann).

Das ist jetzt ganz anders. Wer hört da zu? Keine Gesichter, keine Hintergrundinformationen.

Was schließe ich daraus? Dass ich da mal lieber ein bisschen weiter ausholen werde. Ich habe ja vor, über das Thema, ob Weblogs zum Lernen geeignet sind einen kurzen Beitrag zu entwickeln. Hört jemand zu, der gar keine klare Vorstellung davon hat, was das denn sein könnte, so ein Weblog? Eher unwahrscheinlich. Möglich jedoch. Von daher wäre neben einer der gängigen Definitionen in Veröffentlichungen zum Thema eine ganz praktisch handfeste angebracht. Wie könnte die aussehen?

Wobei ich schon beim zweiten grundlegenden Unterschied angelangt bin: Ich kann den Zuhörern kein „Hand-Out“ in die Hand drücken, nicht in Fußnoten reden und ein Literaturverzeichnis am Schluss runterzubeten kommt vielleicht auch nicht so gut an, im Radio. Auch das ist anders als alles, was ich kenne.

Wie praktisch ist es da doch, ein Weblog zu führen. Man erwähnt nur eine einzige Adresse, am besten mehrmals zum mitschreiben und/ oder merken… und packt dann alle Fußnoten, Verweise, Hinweise etc. in einen Beitrag. Ja, so werde ich es machen.

Und so tue ich doch wieder alles so, wie ich es schon kenne. Es gibt gleichsam ein „virtuelles Hand-Out“ ins Ohr.

Bleibt also nur noch eine Beschreibung/ Erklärung zu finden, die es jemandem der sowas noch nicht gesehen hat/ vielleicht gesehen hat aber nicht wusste, was das Wort für das Gesehene war eine Vorstellung davon vermittelt, was man da macht, wenn man ein Weblog betreibt/ Weblogeinträge schreibt.

Aber dazu braucht es wohl einen eigenen Beitrag.

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