Nomen est Omen…

…. oder doch Namen sind (nur) Schall und Rauch?

Ja, so ist es mit den sprichwörtlichen Sprichwörtern. Man sucht sich immer gerade jenes heraus, welches die Intention der eigenen Rede unterstützen möge. Ich habe nun in Bezug auf die Frage, die sich mir neuerdings stellt, ob nämlich der Name eines Weblogs von (irgendeiner) Bedeutung sei, die Auswahl zwischen dem guten alten Goethe (Faust) oder aber Plautus (Persa).

Was tut frau, so sie sich nicht schlüssig ist/ entscheiden kann? Sie wird zur Empirikerin und überprüft die eine wie die andere These an der Realität. Und Realität ist zunächst einmal (die/) meine eigene.

Von [eBildungswege ] auf die [Lernspielwiese.] Als ich den Weblog eBildungsege betrieb, fühlte ich mich in der Tat „unterwegs/ auf dem Weg“. Die Lernspielwiese spiegelt um ein so vieles mehr meine derzeitige Einstellung dem Lernen gegenüber wider: Man hat / ich habe Zeit und Muße fürs Lernen, kein Zwang, kein Druck, alles geschieht auf spielerische Art und Weise … in der Sonne. Auf der Lichtung. Auf der Lernspielwiese.

Und ab und zu in der WG.
[zweifuerdienull] Ja. Das ist meine Online-WG. Der Name kam zwar spontan als Einfall, hat aber Witz, … und wir stehen dahinter/ dazu. Nomen est Omen. Ich bestehe in diesem Falle drauf.

Doch ich bin ja, so ist mir durchaus bewußt, mitnichten das Maß aller Dinge. Also will ich den einen oder anderen Weblog, den ich frequentiere, auf dieses Kriterium hin abprüfen.

… dann gehe ich mal lesen.

P.S.: Wie wichtig ist DIR der Name DEINES Weblogs?

6 Antworten auf „Nomen est Omen…“

  1. Bob Dylan: „Oh my name it is nothin‘. My age it means less“

    Ich finde man sollte es genauso halten, denn wenn man sich zu sehr auf Namen einschießt, dann gehen einen wichtige andere Gedanken verloren. Man sollte sich an den Texten orientieren und nicht an den Namen der Personen, die diese Texte geschrieben haben.

    Fazit: Scheiß auf Namen und achte auf Inhalte!

  2. Wie wichtig ist mir der Name meines Blogs? Hmm, keine Ahnung. Mein Name steht drin, bezieht sich also auf mich als Person. In meinem ersten Eintrag dort habe ich auch gesagt, dass man dort das finden wird, was mich bewegt. Nehme ich mich zu wichtig? Glaube nicht. Der Untertitel lautet ja schließlich „nur noch ein Blog“…
    Der Name ist also Programm, aber von mir aus könnte die Seite auch Käsetoast, Rumpelstilzchen oder „Blog Nr. 7.032.112“ heißen.

  3. Ich glaube, dass Namen/Titel wichtig sind, weil sie zum Kontext eines Blogs gehören, oder eher: zum Kontext der Posts. Da sind sie nur ein Faktor unter anderen, aber sie bestimmen mit, wie etwas gelesen wird. Ohne Kontext kann man wahrscheinlich gar nichts verstehen. Wobei der Name oder das Pseudonym der Autorin wichtiger sein kann als der Titel des Blogs.

  4. Vier Experten, vier Meinungen 😉
    … die mich jedoch (gerade deswegen) sehr überraschen.
    Genau wie mit meiner Twitter-These, die anlässlich des letzten EduCamps widerlegt wurde.

    Vielleicht nehme ich doch meine subjektive Erfahrung als zu gewichtig… und sollte von vornherein davon ausgehen, dass andere ANDERE Erfahrungen als ich machen .

    @heinz: Warum heißt Dein Weblog „Lost & Found“?
    @jeschua: „Knackiges“ Fazit :)))
    @Oliver: Kreaitve Blog-Namensfindung :)) … Du bist MEIN MANN für Brainstormings aller Art!

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