Die Macht der Musik

In den letzten Jahren hatte ich nicht viel Lieblingsmusik. Dies, da ich mir den Zugang zur Musik immer selbst beschränkt hatte. Da Musik eine unglaubliche Mach über mich hat.

Sie hat die Macht, Gefühle zu evozieren, die manchmal so stark sind, dass ich nicht damit umzugehen weiss.

Dabei kommt es mitnichten auf den Text an. Den verstehe ich meistens gar nicht so recht. Wenn, dann z.T. auch noch falsch. (So war ich lange Zeit davon überzeugt, Bob Marley singe „Oh woman, don’t cry“ bevor ich – vor gar nicht so langer Zeit – entsetzt feststellen musste, dass er vielmehr „No woman, no cry“ singt. Das hab‘ ich ihm fast ein bisschen übel genommen 😉

In den letzten Wochen jedoch, habe ich mir das eine oder andere Stück auf YouTube angehört, auch meinen verwaisten blip account reaktiviert. Dabei habe ich mir nicht nur die 10 bis 15 Songs angehört, die mir früher viel bedeuteten, sondern bin auch neuen Hinweisen von Menschen gefolgt, die ich aus dem Web 2.0-Umfeld kenne.

Und es ist wieder so. Musik schlägt mir ganz schön auf’s Gefühl durch.

Aber vielleicht habe ich es ein bisschen besser gelernt, die Musik (und die Gefühle) einfach zuzulassen?

6 Antworten auf „Die Macht der Musik“

  1. Musik ist etwas, was unser Leben bereichert und Gefühle ebenso… Du solltest es schon zulassen und erforschen, wie es Dir damit geht…

    Übrigens habe ich gestern fürchterlich zugeschlagen, habe in einem Supermarkt eine ganze Fülle von alten CD’s gefunden – Edith Piaf, Juliette Greco, die Du sicher nur am Rande kennen wirst, weil Du zu jung bist, Duke Ellington, Nat King Cole usw. alles Sachen, die Gefühle wecken…
    Natürlich bin ich mit allem aufgewachsen, von Beatles, Elvis bis zu Jo Cocker und den heutigen Musikstars… Manches hatte ich im Zuge meiner Berufstätigkeit auch vergraben und erst ein Freund hat es wieder freigelegt… Er hat mir auch alle Kuschelrock geschenkt…Seitdem wächst meine MP3-Sammlung…

    Also, geh ruhig mal auf Entdeckungsreise…

    Anntheres

  2. Hey,

    den Zugang zur Musik selbst zu beschränken hat schon fast was masochistisches. Ich liebe meine Plattensammlung (ja, bin noch ein Vinyl-Fan) und ganz klar, dass Musik auch Gefühle auslöst bzw. verstärkt. Nutze es doch lieber gezielt im Rahmen eines persönlichen Moodmanagements.
    Kleiner Tip: „Mumford & Sons“ sind dazu super geeignet 😉

    VG und viele angenehme Gefühle,
    Crossyard

  3. @anntheres … doch Edith Piaf.. kenn ich #in_und_auswendig 😉

    @crossyard … Vinyl-Fan… das macht Dich mir gleich nochmals sympatischer 🙂

    @Karsten … ich nehme es mir zu Herzen!

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