Zusammenarbeit im Paradigma des Web 2.0

Das im im Titel ist falsch.
Mein Sprachgefühl spürt es, es verrät mir aber nicht die richtige Version der Aussage.

Dennoch drängt es mich zum Thema etwas zu posten.

Es ist unfertig. Latent. Vielleicht kann ich es über das Aussprechen konkretisieren.

Die Ausgangslage:

Ich finde mich immer wieder in der ganz normalen Welt und ganz normalen Firmen wieder. Hier gibt es festgelegte Rollen. Du Assistentin, ich Denker. Aber auch Lagerbildung. Du Entwickler, ich Vertrieb. Wie,… der Kollege kollaboriert mit der Buchhaltung?

Die Vision:

Der Arbeitstag ist zu Ende und ich tausche diesen mit meiner Lieblingswelt. Ich tauche ins Web 2.0 ein. Hier gibt es auch Rollen. Jedoch befinden sich diese im Fluss. Im Prozess der Rollenfindung. Der Rollenmischung. Rollentausch erscheint plötzlich möglich. Auch Gruppenbildung gibt es. Jedoch eine solche durch Eingrenzung (vs. Ausgrenzung der Buchhaltung 😉 ).

Das Web 2.0 ist für mich eine befreite Form der Zusammenarbeit, eine, die neue Formen der Arbeit und des Lebens an sich zumindest möglich macht.

Was jedoch auch (anderweitige) Schwierigkeiten mit sich bringt:

Aushandlungsprozesse werden plötzlich nötig, die Anerkennung des “Anderen” sollte artikuliert werden, damit diese auch ankommt. Unsicherheiten müssen ausgehalten werden.

Trotzdem. Ich ziehe es vor, das neue Paradigma. Und wenn nur, weil es mich aus (alten) Begrenzungen befreit.

Dies war mein Wort zum Sonntag

die eLEx

7 Antworten auf „Zusammenarbeit im Paradigma des Web 2.0“

  1. Liebe eLEx!

    Ähnlich habe ich es auch empfunden. Das Internet gibt mir direkt von zu Hause aus Möglichkeiten, von denen ich sonst nur träumen könnte… Neues zu erfahren, auszutesten und vieles mehr…

    Natürlich gibt es auch hier Gruppenbildungen – Menschen die auf einer Wellenlänge liegen oder nicht… Menschen die zu mir passen – oder auch nicht. Die Verhaltensmuster aus dem echten Leben sind also auch hier nicht auszuschließen…

    Trotzdem – ich möchte unter keinen Umständen darauf verzichten, all diese Kontakte zu haben und auch zu pflegen… neue Perspektiven kennenlernen und für mich selbst bewerten…

    Mein Leben ist dadurch eindeutig reicher geworden!

    Liebe Grüße
    Anntheres

  2. Unter dem Link von Felix hab ich folgendes gefunden für mich:

    Fische (20. Februar – 20. März): Die Arbeit frisst Sie auf. Kommen Sie zur Ruhe, und lesen Sie am Wochenende nach der Burnout-Gruppe mal ein gutes Buch wie Hegels “Phänomenologie des Geistes”.

    Naja… vielleicht ist ja was dran!!… ;-)))

  3. @Felix… HardCopy natürlich noch nicht besorgt… aber sobald ich so getan… werde ich über neue Erkenntnisse berichten…
    … hätte die aktuelle Ausgabe der brandeins ohne Deinen Hinweis wahrscheinlich nicht gekauft… ist mir manchmal irgendwie zu “stylisch”…

    … womit mal wieder bewiesen wäre: auch eine eLEx hat ihre Vorurteile, von denen sie runterkommen muss 🙂

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