… und Kleider machen (doch) Leute!

Seit einiger Zeit habe ich mir eine neue (und nette) Gewohnheit zu eigen gemacht. Ich mache täglich mindestens eine Sache/ Verhaltensweise/ Tätigkeit anders als sonst/ anders als gewohnt.

Dies sind in der Regel ganz kleine Dinge, wie z.B. statt zum Frühstück Kaffe zu trinken, eben mal auf Tee auszuweichen. Oder anstatt auf Anfrage mit „Ja, …“ zu antworten, eben mal mit „Nein, …“. Das macht Spass und bringt Leben ins eigene Leben (und manchmal auch das meines Umfeldes).

Heute nun habe ich anstelle meiner obligatorischen Jeans und der eigentlich etwas zu klein gewordenen Lederjacke… einen Rock an. Der Effekt… ist bisher frappierend gravierend! Zum Vergleich:

Ein ganz normaler Gang der mons7 zur Arbeit.
Mons7 schlendert von der Hauptwache über die Freßgass‘ gen Taunusanlage. Da sie vom Land kommt, und die Art, die Dinge anzuschauen noch nicht gänzlich ans Stadtleben angepasst hat (sie schaut zu direkt, lange und interessiert), wird sie von allerlei Leuten „angehaun“. Vorwiegend von Mitarbeitern von Organisationen wie Ärzte ohne Grenzen, Greenpeace oder auch dem einen oder andern Obdachlosen. Beanzugte Männer starren in der Regel zurück. (Kommen die auch alle vom Land?).

Auf dem Weg zu Arbeit – heute.
Mons7 schlendert von der Hauptwache über die Freßgass‘ gen Taunusanlage. Da sie vom Land kommt, und die Art, die Dinge anzuschauen noch nicht gänzlich ans Stadtleben angepasst hat (sie schaut zu direkt, lange und interessiert), wird sie von allerlei Leuten „angehaun“. Heute sind es jedoch ein anderer Schlag von Mitarbeitern. Zunächst bekommt sie ein vergünstigtes Business-Class-Flugticket angepriesen (??), dann überteuertes Make-Up… und zu guter Letzt das Sonderangebot… kauf‘ ein Kostüm, kriegste zwei.
Die beanzugten Männer weichen ihrem Blick heute aus.
Heute ist alles anders.

Das MUSS am Rock liegen.

Kleider machen halt (doch) Leute?

fragt sich die eLEx

2 Antworten auf „… und Kleider machen (doch) Leute!“

  1. Definitiv machen Kleider Leute. Eigentlich schade, dass man meist nur so oberflächlich wahrgenommen wird. Aber okay, für tiefsinnge Gespräche mit jedem Passanten, der mir begegnet, fehlt ja auch leider die Zeit 🙂

    Aber eigentlich wollte ich nur Fragen, ob du zufällig auch gerade „Simplify your life“ liest. Zumindest diese veränderten Verhaltensweisen kommen mir sehr bekannt vor.

    Viele Grüße und Spaß bei den weiteren „Experimenten“,
    Crossyard

  2. Lieber Crossyard,

    ja, das lese ich immer wieder… und alle möglichen Abwandlungen davon… ich bin ein großer Fan von Vereinfachung… auch wenn’s mir manchmal (noch) nicht so gut gelingen will….

    … #crossyard_hat_mich_erkannt

    Es grüßt ganz herzlich…

    die mons7/ eLEx 🙂

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