Von #ffv8-Konferenzen und vom Aufmischen

Ein ganz normaler Abend.

Ich sitze vor dem PC, schreibe an einem Text, erledige die letzten drei vier E-Mails des Tages, lese ein bisschen Twitter nebenher… und chatte mit meinem Freund über skype.

Plötzlich fesseln mich der eine und andere Tweet. Ich bemerke den gemeinsamen Hashtag (#ffv8) … tweete ein bisschen mit (oft überlege ich mir, ob man sich in eine Präsenzveranstaltung derartig von außen/ online einmischen darf, wenn einem doch der Gesamteindruck und insbesondere die gesprochene Rede dort wegen fehlendem Live-Stream abgeht… aber es hat mich einfach beim einen oder anderen Kommentar wieder einmal gar zu arg in den Fingern gejuckt).

Nebenbei bemerke ich, dass die Abkürzung ffv wohl für Forum für Vordenker steht und das ganze im Darmstadtium stattfindet. Damn! Das ist ja gerade ums Eck. Da hätte ich auch mal hingekonnt!

Jetzt erinnere ich mich an einen Tweet von @klauseck vom Morgen aus dem Zug in Richtung Frankfurt, bei dem mir kurz durch den Kopf schoß, ob ich ihn wohl (unbekannterweise) auf einen Kaffee einladen solle, wenn er denn schon mal in meine Gegend käme. Den Gedanken habe ich dann anlässliches eines schrillen Telefonklingelns wieder verworfen.

Nicht ganz so, aber ähnlich ging’s wohl auch Bernhard Jodeleit (@jodeleit), der seine Eindrücke zur Diskussion mit dem Hashtag #ffv8 gleich in einem kleinen Blog-Beitrag hier verwurschtelt hat. Und mir dadurch die Anregung verpasst, das gleiche aus anderer/ meiner Sicht hinterherzujagen.

Der gleiche Tweet war nämlich einer derjenigen, die mich haben aufmerken lassen: “Wenn ich die richtige Kultur habe, ist erfolgreiche SoMe eine zwingende Konsequenz. Wenn nicht, ist SoMe harte Arbeit #ffv8″
Auch ich dachte bei mir… aha… SoMe also Social Media… jedoch war mein Gedanke nicht, dass man das ja hätte ausschreiben können, sondern vielmehr, dass ich doch lieber SM benutze, da die Abkürzung so schön zweideutig ist… und Zweideutigkeiten… und Wortspielereien, die liegen mir Spielkind einfach.
Und auch der Begriff der Unternehmenskultur hat mich angesprochen. Aber wieder nicht im Sinne Jodeleits. Vielmehr fühlte ich mich betroffen daran erinnert, dass meine Unternehmenskultur sich für mich als Mitarbeiterin so gar nicht gemäß anfühlt. Und in der Manier von Jodeleit (ja, spätestens jetzt bitte seinen Blog-Beitrag lesen, um meine Vorgehensweise verstehen zu können) möchte ich folgende Reihenfolge aufstellen:

Social Media -> Mitarbeiterin -> Unternehmen -> PR (-> Social Media)

Und damit Social Media auch irgendwann mal in meinem Unternehmen (bei der PR) ankommt, … geh ich dann Morgen (mal wieder) Kultur aufmischen.

Frisch gestärkt durch Twitter.

7 Antworten auf „Von #ffv8-Konferenzen und vom Aufmischen“

  1. Kommt mir ja fast so vor, als geriete das Thema wohlmöglich zum „public viewing“ – Vorsicht vor der englischen Übersetzung 🙂

    Ich hatte es in meinem Resümee formuliert:
    Technik ist männlich,
    Umsetzung weiblich.

    Und meine damit, dass Männern erst wissen wollen, wieviel PS ein Blog hat, während Damen sich freudig ans Werk/in den Chat hinein versetzen!

    In diesem Sinne bitte unbedingt weiter „Evangelisieren“; missionieren!!

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