#philosophische_runde … und was ich noch sagen wollte…

Hallo meine liebe #philosophische_freitagsrunde!

Leider habe ich mich ja – vor meiner Zeit – aus bekannten Gründen aus der Runde „geschossen“… und kam deshalb nicht mehr dazu, mich zum Format und dem Spannungsverhältnis

Individuelle Philosophen-Biographien vs. übergreifende philosophische Ideen

zu äußern.

dies möchte ich deshalb in Form eines Blog-Eintrages nachholen (alle Nicht-Mitglieder der Philosophischen Freitagsrunde bitte „weglesen“).

Genau zwischen jenen Extremen schwanke ich selbst immer wieder… wobei ich eher dann auf der Seite des Betrachtens als singuläres Ereignis verweile (Andreas schätze ich so ein, dass er lieber am anderen Ende verweilt) denn derjenigen der Abstraktion und zwar aus folgendem Grunde.

Ich betrachte euch alle Mitphilosophen als eher singuläre Ereignisse. Zwar habt ihr z.T. Aspekte, die ein paar unter euch miteinander teilen (einer davon z.B. männlich vs. weiblich oder akademisch-philosophisch gebildet vs. Amateur)… jedoch nehme ich euch unterschiedlicher wahr als in gewissen Aspekten gleichartig.

Zum zweiten mag ich es i.d.R. so gar nicht, in Kategorien eingeordnet zu werden. Ich fühle mich immer, als würde die mir zugeordnete Kategorie nur zu einem kleinen Teil meiner Selbst gerecht. Wenn ich also nicht gerne eingeordnet werde… darf ich dann Kategorien bilden (Früh-Empiriker… oder was war das heute für ein Ausdruck?)… die diejenigen für sich, so sie noch könnten, auch nur als ihre Persönlichkeit in geringen Teilen treffend für sich annehmen würden?

Weiss irgend jemand von euch noch, was ich eigentlich sagen will?

Philosophen, bitte kommentiert.

9 Antworten auf „#philosophische_runde … und was ich noch sagen wollte…“

  1. „die diejenigen für sich, so sie noch könnten, auch nur als ihre Persönlichkeit in geringen Teilen treffend für sich annehmen würden?“
    hauptsache du wirst überhaupt wahrgenommen, denn dadurch ist die chance gegeben, dass andere sich mit deinen positionen befassen. auch wenn thales sich ungerne als vorsokratiker eingeordnet sieht, so freut er sich zumindest, dass er durch seine vorstellungen zur entwicklung des denkens beigetragen hat, auch wenn man ihn nicht ganz genau begriffen und interpretiert hat. kurzum: unschärfen und falsche einordnungen kann man gut aushalten, wenn andere sich mit einem befassen! so wichtig sind wir als einzelne nicht (was uns z.T. zu unserer diskussion wieder zurückführt bezüglich der unterscheidung von allgemeinem und einzelnem).

      1. Da es nun leider bei uns Menschen(affen) ohne Kategorisierung nicht geht: Überleg‘ doch erst einmal in welcher Kategorie Du Dich am wohlsten fühlen kannst…. und dann nichts wie rein – ganz freiwillig!
        Herzlichst! Deine Mia

  2. „Genau zwischen jenen Extremen schwanke ich selbst immer wieder… wobei ich eher dann auf der Seite des Betrachtens als singuläres Ereignis verweile (Andreas schätze ich so ein, dass er lieber am anderen Ende verweilt) denn derjenigen der Abstraktion…“

    was uns verbindet ist m.M. folgendes: dass wir uns bewusst sind, dass es ABSTRAKTIONEN SIND, also eingefrorene substrate. sich immer wieder davon zu distanzieren und mit möglichst offenem blick umherschweifen ist das wesen von kreativer aufmerksamkeit, ich wage zu sagen, tendenziell den frauen immer noch mehr gegeben als den männern. das hat mit der offenheit zur dimesion der gefühle zu tun….:-)

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