Sag‘ der Tante „Danke“…

War das mal wieder spannend heute Morgen!

@talkabout wirft einen (harmlos wirkenden) Tweet in die Runde… und die Kontroverse macht ihre Runde…

Der Text des Tweets (für alle, die weiter oben nicht eh‘ schon draufgeklickt haben: „Geniale Idee: „Pay with a tweet“. Nutzer bekommt Produkt oder Studie oder so und muss dafür tweeten http://bit.ly/c8EObn)

Was ist das denn… Pay with a Tweet?

Ich bekomme irgendwas … und dafür twitter ich über genau das. Kleines Beispiel gefällig?
Dann guck hier. Die dort angebotene Studie ist „kostenlos“, will heißen man/ frau kriegt sie, sofern man dafür twittert. In diesem Falle ist (so habe ich selbst ausprobiert) der Text des Tweets veränderbar, nicht jedoch der am Schluss darin enthaltene Link.

Was stört mich denn dran, an der „genialen Idee“?
Es ist die Erinnerung (ja, ich übertreibe jetzt ein bisschen) an ein Kindheits-Trauma. An die zahlreichen Erziehungsversuche nämlich, wie ein Kind gesellschaftlich zu Großtanten, Tanten, Opas und sonstigen Onkeln danke sage. Meist habe ich mich über die Mitbringsel dieser ja in der Tat gefreut. Die standardisierte Version des
1 lächeln
2 danke [Opi, Großtante, Tante etc.] sagen
3 Kuss auf die recht Backe geben
empfand (und empfinde ich im Übrigen auch heute noch) nicht als gerade variantenreich und nicht in allen Fällen gleichermaßen angemessen.

Aber vielleicht sollte ich mich auch einfach locker machen.

Ein Pay-with-a-Tweet-Tweet mag vielleicht standardisiert sein, aber immerhin ist dieser (wie unser Beispiel oben zeigt) ja noch variierbar und die Transaktion als ganze ablehnbar.

… oder sollte ich gar eine ganz neue Währung ins Internet einführen… wie wär’s mit

Pay with a Kiss? 😉

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