#ecac10 #educamp Bericht!

Mit einer Woche Verspätung nun mein Bericht zu einem neuerlichem Educamp, nämlich demjenigen in Aachen.  Unvergleichlich, denn so habe ich mittlerweile gelernt:

Jedes Educamp ist anders! In jedem stecken neue Abenteuer! Meine ganz persönlichen Session-Abenteuer waren dreierlei, nämlich:

1. diejenige zu Augmented Reality

Da ich bis dato selbst nicht genau wusste, was Augmented Reality denn ist, und mich auch nicht bemüßigt fühlte, dies in der Wikipedia nachzuschlagen, vorab in aller Kürze:  Augmented Reality heißt auf deutsch soviel wie erweiterte Realität. Die Realität wird (bisher lediglich) insofern erweitert, als via Computer im weitesten Sinne irgendwelche visuellen Darstellungen oder Informationen eingeblendet bzw. damit die Realität (teilweise) überlagert wird. Genau. Deshalb ein Beispiel: Man hat eine Spezial-Brille auf, mit der man an einer Reihe Bäume vorbeiläuft. Am Stamm eines jeden gibt es ein Wort zu lesen, z.B. „Buche“, „Eiche“ … oder eben (im Idealfall) das passende Wort zum passenden Baum. (Das war jetzt ein ganz simples Beispiel). Vom Technischen her geht schon viel mehr, allerdings scheint es auch noch einige Bugs zu haben … und das eine oder andere Programm ist wohl noch unvollendet.

Interessant an der Session fand ich, dass es also mehr braucht. Nicht nur auf der einen Seite gute Programmierer, sondern auch auf der anderen Seite gute Ideen für Anwendung der netten neuen Möglichkeiten.

Erschreckend für mich, wie abwehrend und phantasielos wir Pädagogen (ja, ich schließe mich da mal jetzt ein) bisher mit den neuen Möglichkeiten umzugehen scheinen. Offensichtlich wollen wir den Test der Anwendung und die Weiterentwicklung mal wieder dem Militär überlassen 😉 .

2. die zum FabLab

Ja was ist denn das schon wieder? Ich wusste vor Teilnahme an der Session auch nur grob, dass es um 3D-Drucker geht, eine neue Leidenschaft von mir (Bausatz schon bestellt 😉 ). Ein FabLab (zumindest das an der RWTH Aachen) ist nun eine Ansammlung verschiedener Arten dieser, die – man stelle sich vor – man stundenweise à la open acess für umme mieten kann. Kann das wahr sein? Zu schade, dass ich nicht näher an Aachen wohne, da würde ich mich doch glatt den einen oder anderen Tag einmieten – einfach nur so … zum Spielen 😉

3. die Podcasting Session zum Thema Neue Lernkultur

Ja. Und genau das haben wir gemacht. Einen Podcast produziert, unter Anleitung des genialen Andreas Auwärter. Und genial ist nicht nur dieser, sondern war auch die flirrende funkende Kreativität in der Luft, die Adreanlinstöße am Mikro, der leichte Zeitdruck, die Lust am Thema.

Aus dieser Session habe ich – vom pädagogischen Aspekt her – die größten Lehren für mich gezogen, die ich in drei kleinen Thesen formulieren will:

a. Ein vorgegebener Rahmen schränkt nicht zwangsweise ein, sondern kann u.U. befreien, sich thematisch zu fokussieren.
b. Ein attraktives Ziel (Produkt) kombiniert mit ein bisschen Zeitdruck hat das Potential, kreative Funken fliegen zu lassen.
c. Das Vertrauen in vorhandene Kompetenzen und Qualitäten lässt diese erst zu.

(Was ich mir noch auf breiterer Basis zu beweisen hätte, als erstes Indiz unser Produkt zum Anhören, wohlgemerkt erstellt in 45 Minuten)

Und von all dem ganz abgesehen gab es ja auch noch die kleinen Freuden am Rande, die nicht unerwähnt bleiben sollen: super Menschen, super Kneipen, tolle Projekte, mega Inspiration. Da würde man sich doch am liebsten gleich für Bremen anmelden!

4 Antworten auf „#ecac10 #educamp Bericht!“

  1. Ach ich finde es gar nicht so schlimm, wenn ein Bericht erst später kommt. Es braucht Zeit alles zu verarbeiten. Ich werde wohl erst nach und nach verschiedene Gedanken, die das #ecac10 ausgelöst hat, in meinem Blog niederschreiben.

    Liebe Grüße
    Jana

    1. Hi Jana,
      da hast Du auch wieder recht! … den einen oder anderen losen EduCamp-Faden, der noch verbloggt werden müsste, den hab‘ ich auch noch.

      Ergo: Dank Dir… mach‘ ich mich jetzt einfach mal locker … und blogge fröhlich weiter 🙂
      In diesem Sinne: Bis auf Weiteres…

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