Location Based Services … die Zweite

Was ich versprochen habe, das halte ich auch ein. (Zumindest irgendwann 😉 ) Hier hatte ich angekĂŒndigt, dass ausfĂŒhrlichere AusfĂŒhrungen zu Location Based Services kommen… und hier sind sie:

Also….

[Was ist das?] In kurz und knackig – wer hĂ€tt’s gedacht – erkĂ€rt in der Wikipedia: „Standortbezogene Dienste (engl. Location-based Services (LBS), auch: Location Dependent Services (LDS)) sind mobile Dienste, die unter Zuhilfenahme von positionsabhĂ€ngigen Daten dem Endbenutzer selektive Informationen bereitstellen oder Dienste anderer Art erbringen.“

[Wie nutze ich das?] Ein Beispiel, das sicher mittlerweile jeder kennt, ist der Routenplaner. Ich gebe meine Position preis, außerdem meinen Wunsch zum besten, wo ich jetzt lieber sei, und schon wird mir (als Dienstleistung) die Beschreibung des Weges dahin, mal in Worten, mal visualisiert, manchmal auch beides, kredenzt.

[Was bringt’s?] Das ganze gibt’s anscheinend in reaktiver und proaktiver Form, will meinen: In ersterem Fall suche ich gezielt nach irgendetwas, fordere also VorschlĂ€ge an. Ich frage das System: Welche Restaurants kannst Du mir hier in LaufnĂ€he anzeigen? Im Grunde analog zum Routenplaner-Beispiel oben. Ich habe ein bestimmtes Begehr (Hunger? Ich will an einen bestimmten Ort etc.) und konsultiere den Dienstleister, mir in dieser Angelegenheit VorschlĂ€ge zu unterbreiten. Im zweiten Falle trĂ€gt der Dienstleister bestimmte Angebote an mich heran (ohne dass ich diese angefordert habe), z.B. weil ich in ein bestimmtes Gebiet „einlaufe“. Ein von mir erfundenes (aber sicher gerne goutiertes) Beispiel: Ich komme auf dem Weg zur Arbeit beim BĂ€cker vorbei, der mir – quasi im Vorbeigehen – ĂŒber ein wie auch immer geartetes System „steckt“, dass es heute mein LieblingsstĂŒckchen (fĂŒr mich) zum halben Preis gibt.

[Was könnt’s in Zukunft bringen?] Im Moment scheint das Ganze etwas ins Stocken geraten zu sein. So titelt kĂŒrzlich Jon Evans auf TechChrunch: Dear Foursquare, Gowalla: Please Let’s Stop Pretending This Is Fun und fĂŒhrt weiter dazu aus, dass es eben nicht genug sei, irgendwo einchecken zu können um irgendwelche (sinnlosen?) Batches zu gewinnen oder den Mayor-Titel abzusahnen. Das hatten wir schon. Und was kommt jetzt? Ich erhoffe mir Aufschluss insbesondere zu dieser Frage in der kommenden Montagsrunde, dann angefĂŒhrt von @danielrehn, an dieser Stelle nochmals danke fĂŒr den Hinweis von @pdcrv.

[Ergo:] Dann wird es wohl einen Teil III geben mĂŒssen 😉  Speak to you monday, die mons7

5 Antworten auf „Location Based Services … die Zweite“

  1. Hallo Markus!
    Auf Qype war ich ehrlich gesagt schon eine gefĂŒhlte Ewigkeit nicht mehr. Anscheinend hat sich da mittlerweile richtig was getan? Verstehe ich das richtig, … Qype jetzt als eine Art Mash-up von LBS und Bewertungssystem? Danke fĂŒr den Hinweis… das gibt dann wahrscheinlich „Location Based Services – die Vierte“ 🙂

  2. Hallo mons,

    Ganz richtig – Qype ist mittlerweile eine extrem sinnvolle, praktische und standortbezogene Ansammlung von Diensten – deren vollen Umfang leider selbst nur die wenigsten Qyper kennen ;).

    Man kann weiterhin im „freien Internet“ Reviews schreiben (die ĂŒbrigens in Google Maps lokationsbezogen integriert werden), die mobile App benutzen (ebenfalls fĂŒr Reviews, aber auch zum Einchecken) udn bekommt lokationsbezogen sogar Rabatt-Coupons angezeigt (Pull, nicht Push!)

    Sehr sehr clever, sehr sehr gut.
    Braucht nur mehr Werbung ;).

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