Bloggen wie Tupperware

Ich weiss nicht, woran es liegt, aber ich kriege in letzter Zeit – nachdem ich ewig und drei Tage bei Trigami angemeldet war und nie ein Angebot bekam – genau solche gehäuft. Da könnte ich auf meinem Blog doch den Stromanbeiter Lichtblick (anscheinend irgendwie umweltfreundlich(er)) promoten, oder auch die Netbank (anscheinend lange am Markt und ganz Netz).

Irgendwie hatte/ habe ich aber dazu keine Lust.
Das ganze erinnert mich so an… Tupper-Parties? Nicht, dass ich nicht auch die eine oder andere Büchse hätte. (Und das Gefühl, man könne einen schrumpeligen Salat abends in die Büchse in den Kühlschrank legen und morgens komme er knackig wieder raus 😉 ). Und falls ich mal wieder das Bedürfnis nach einer weiteren haben sollte, schaue ich wahrscheinlich auch erst einmal im Bekanntinnenkreis herum, ob die jemand vertickt. Logisch. Nur die Party selber abhalten – das ist so gar nicht mein Ding.

Wobei – einen Skandal kann ich jetzt auch wieder nicht darin sehen, dies zu tun.
Just heute Morgen zum Frühstücks-Surfen kam mir ein aktueller Beitrag zum Thema auf Meedia unter, unter dem reißerischen Titel Schleichwerbesumpf in der Blogger-Szene? Das finde ich jetzt auch wieder … nun ja, ein bisschen an den Haaren herbeigezogen. Wobei ich mich da auch wieder an der eigenen Nase fassen sollte, denn ich neige ja bekanntlich auch dazu, meine Titel leicht provozierend zu formulieren. (Exkurs: So mein nächster Vortrag [hier sollte jetzt Schleichwerbung für den Web-Montag stehen 😉 ] “Die 7 Todsünden von KMUs im Umgang mit Social Media”.

Wie dem auch sei. Wer die Netbank oder Lichtblick – aus welcher monetären oder nicht-monetären Motivation heraus auch immer – auf seinem oder ihrem Blog promoten will, der erhalte von mir hiermit die (inoffizielle) Erlaubnis. 😉

Bleibt die Frage: Wozu kann ich insoweit stehen, um damit (mein) Geld zu verdienen?
Tut man dies nicht, verzichtet man auf das, schränkt man sich – auf der anderen Seite, die jede noch so glänzende Medaille eben auch hat – wiederum ganz schön ein. Und mit schlichtweg irgend etwas muss frau eben auch ihre Miete bezahlen. Und somit werde ich wohl noch einige Tage in meinem derzeitigen (dafür erstaunlich gut bezahlten) Job ausharren und …. dort hauptsächlich E-Mails ausdrucken.

Bis die Tage

M

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