Mein Mittagessen mit Foursqare v3.0

Bildquelle. Ich war heute Mittagessen. Alleine. Nein, ich bin nicht von der Sorte, die gar keine Freunde haben und deshalb alleine Essen müssen 😉 , sondern weil es sich ab und an eben so ergibt oder ich ohne Konversation vor mich hinessen will. Ich esse also heute so vor mich hin und bleibe noch ein bisschen sitzen um das Essen setzen zu lassen. Was tut frau dann, wenn man sich genug umgesehen hat? Man sieht nach seinem Smartphone. Kaum habe ich es herausgezogen sticht mir das kleine blaue Zeichen ins Auge… da hat sich doch wohl während meiner „Abwesenheit“ schon wieder jemand irgendwo eingecheckt. Weil ich nichts anderes zu tun habe und sich das Essen ja gleichsam von selber setzt, schaue ich mal nach.

Und erneut bin ich erfreut und erstaunt ob der Verbesserung, die mit der neuen Version 3.0 von Foursquare eingetreten ist.

Unter dem Rider „Freunde“ finden sich gleich jene, die AKTUELL (heute) und NAH gleichzeitig sind. Foursquare kommt also seinem Versprechen, Menschen spontan zusammen bringen zu können, m.E. damit ein ganzes Stück näher. Ich probiere den Rider „Orte“… und kann glatt nicht widerstehen, mich einzuchecken. Ja, ihr könnt es alle wissen, ich bin hier. An meinem Arbeitsplatz, der FH Frankfurt. Ich entscheide mich, diese Information sowohl an meine Twitter-Follower weiterzugeben als auch in Facebook einzustellen, natürlich mit einem persönlichen Kommentar und (frommem) Wunsch als Zugabe: „Hier bin ich und hier will ich Bürgermeister werden“ 😉 Doch was entdecke ich da? Es geht noch genauer. Ich könnte mich sogar in die Mensa einchecken. Gedacht getan. Was mir besonders gefällt an der neuen Version (das hatte mich vor kurzem noch zu Gowalla getrieben), dass man an einen Ort (wie der Mensa) ein Foto anhängen kann. Das muss ich – natürlich – auch gleich ausprobieren. Mit Foto und Kommentar „oder doch lieber hier (Bürgermeister werden)“, ab in den Äther. Ich werde mit Punkten belohnt. Ach bin ich doch einfach gestrickt. Ein paar Sternchen für mich, und schon ist der Tag gleich noch sonniger.

Das war wohl der Höhepunkt des Mittagessen, und nach dem soll man wohl gehen, aber noch wird es mir nicht langweilig, mit meiner Foursquare Begleitung. Da gibt es doch in der Tat einen Tipp zur Mensa, den jemand hinterlassen hat. Ich vermute, eine Essensempfehlung, oder besser gesagt, eine Warnung. 😉 … aber weit gefehlt. Der Kommentar gibt preis, dass die Essensausgabe bereits ab 11 morgens geöffnet ist, und dann die Schlange noch nicht gar so lang ist. Ja, das hatte ich – zufällig – kürzlich auch schon gemerkt. Ich kann nur sagen: Der Hinweis ist so berechtigt wie hilfreich! (Ehrlich gemeint). … Die Essensempfehlungen bzw. Warnungen muss ich wohl in nächster Zeit selbst in Erfahrung bringen und einstellen.

Sogleich werde ich von meiner Foursquare-App motiviert, auch weiterhin einzuchecken, … denn nur noch 4 Tage bin ich vom begehrten Titel, dem Mensa-Bürgermeister entfernt. Da lohnt es sich doch, öfters in der Mensa zu speisen 😉

Ein – weiterer – rot (orange?) unterlegter Punkt sticht mir ins Auge. Aha, es gibt Angebote für mich als Foursquare-Benutzerin in meiner Nähe. Ich schaue kurz rein und beschließe, später einen vertieften Blick darauf zu werfen. Denn es gibt noch mehr zu erkunden, …wie z.B. den „Erkunden“-Rider. Aber auch das verwehre ich mir und hebe es mir für mein nächstes Mittagessen-Date mit Foursquare auf.

Immerhin bin ich nicht zum Ein- und Auschecken hier, …. sondern zum Arbeiten.

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