#opco11 – Wer sind wir eigentlich?

Logo geklaut von hier.

Diesmal ist Horst S. (@hosi1709) der Schuldige. Und wieder mal einer der Schuld ist und ders mit Audioboo gemacht hat! Man klicke zum Anhören hier. Nun. Was hat er getan? Er hat (sich) gefragt: „Welche Teilnehmer hat #opco11“? Und präsentiert uns auch gleich die Ergebnisse seiner Überlegungen:

Wahrscheinlich verteilten wir uns (die ca. 700 Teilnehmer) – strukturell – in drei Gruppen.

Gruppe 1
Die „Neugierigen“. Man hört, sieht und liest nichts/nicht viel von ihnen. Sie lurken halt und gerne.

Gruppe 2
Die „Aktivisten“. [Den Begriff habe ich jetzt eingebracht und stammt nicht aus dem original Audioboo von Horst.] Entwickeln sich zur Stütze eines Kurses und heften sich das Logo von #opco11 ans Twitter-Profilbildchen. So wie Horst selbst eben.

Gruppe 3
Die „Normalos“. [Auch von mons7 eingebracht.] Diejenigen, um die man sich in „regulären“ Kursen kümmert, um deren Teilnahme man sich Gedanken macht und sich etwas für diese überlegt.

Auch Lore Reß hat wohl Horsts Ausführungen gelauscht und sich eine Gruppierung nach Berufsgruppen gewünscht (?). Und auch mich würde interessieren, wer sind wir denn eigentlich, wir #opco11 Teilnehmer und Teilnehmerinnen? Einige von uns kann man ja identifizieren und nach bestimmten Eigenschaften recherchieren bzw. uns nach diesen fragen. Ein Großteil von uns jedoch … ist für mich unbestimmbar. Das Zusammenkommen von Neugier und Unbestimmbarkeit bringt mich auf die Idee, dieser Frage nachzugehen. Allerdings,

1.) wie fragt man das, dass es Sinn macht? (… z.B. Gibt man die Kategorien, in die ich mich einordnen kann, schon vor? Wenn ja, wie bestimmt man die?…)

2.) Und dass ihr mitmacht? (Also nicht nur diejenigen, die den rosa Puschel auf ihr Twitterbildchen geklebt haben?)

3.) Und wenn Antworten für 1. und 2. gefunden wurden, mit welchem Tool?

Hat jemand Antworten für mich? Fragt in die (größtenteils für mich undefinierbare) #opco11 Wolke

die @mons7

12 Antworten auf „#opco11 – Wer sind wir eigentlich?“

  1. Hey Mons,
    ich finde so Meta-Fragen a auch total spannend, und Jochen Robes hat (im Kommentar in meinem Blog) auch eine kleine Auswertung am Ende versprochen, doch da werden Deine und HoSis und meine Fragen womöglich nicht beantwortet. Vielleicht entwickeln wir einfach eine kleine Umfrage und bieten den opco-MacherInnen an, dass sie diese nutzen dürfen, zum beispiel an den Emailverteiler der Angemeldeten versenden – ah, plötzlich lohnt es sich doch, dass alle angemeldet sind, man kann sie nämlich alle gemeinsam anmailen… 🙂
    Die Frage ist natürlich auch immer, wozu man das alles eigentlich wissen will, aber manchmal muss man erstmal fragen dürfen und sich hinter her Gedanken machen, was man von den Antworten hat… (auch wenn ich von der These weiß, dass man sowieso nur fragen kann, was man schon weiß, und dass man Umfragen sehr am Erkenntnisinteresse ausrichtet und damit manchmal auch ganz schön verfälscht, weil man irgendwie dran vorbei fragt, was „wirklich“ Sache ist).
    Eine erste Auswertung ist eigentich ganz simpel: den Aktivitätsgrad der TeilnehmerInen zu bestimmen und ihr Nutzungsverhalten verschiedener Web 2.0-Tools. Allein das wäre schn interessant. Einfach so und auch um mal abschätzen zu können, wie viele TeilnehmerInen eigentlich ins Prozduzieren zu bringen sind.
    Viele Grüße
    Dörte

    1. Hi Dörte
      … „wie viele TeilnehmerInnen eigentlich ins Produzieren zu bringen sind“ ist ein Aspekt, der mich sofort an meine eigenen Online-Kurse als Tutorin erinnert. …
      DAS WILL ICH WISSEN.
      Und auch, wie locke ich auch nur lediglich eine einzige Aussage heraus? (wie z.B. will einfach nur gucken, oder sagen, ich mach den xy-Kurse mit oder oder oder….)

      P.S.: #opco11 hat mich extrem zum Produzieren gebracht (zumindest bisher). … oder anders ausgedrückt, ich habe mich noch nie so produktiv bloggend erlebt … wohl aufgrund von a) Anregung und b) Feedback.

  2. Mitmachen – hm… ich musste grad bei dem „Luker“ grinsen… ich kenne die possierlichen Kerlchen, die sich kurz vor den Klausuren in Moodle zeigten, die man vorher nie gesehen hat. 😉
    Aber ich glaube, ein paar von uns sind einfach so sehr Scanner (Sheer, 2008), dass wir Teilnehmer sind – Aktivisten auch, aber eben nicht mit der Kapzität es den eigenen!!! Ansprüchen adäquat zu leisten. Von daher nehme ich meine eigene Reaktion auf Deinen Beitrag mit einem weiteren Schmunzeln und darf Dir sagen: Mich hast Du aktiv-iert.

    Danke!

    Say

  3. Ich würde von der Gruppe der Lurker gern noch die „Zwangs-Lurker“ abgrenzen. Da fühle ich mich gerade drin: Ich hatte zum Kick-off einen anderen Termin 🙁 Nun versuche ich, reinzukommen. Ohne Mitschnitt (den ich bisher noch nicht finden konnte) ist das schwer. Außerdem bin ich auch jemand, die gern die Klappe hält, solange ich nicht mehr sagen kann als „ja, finde ich auch gut“. Informationen gibt es ja auch so schon genug. Ich freue mich aber schon auf die Spezialthemen – und hoffe, dass ich dann auch mehr Zeit dafür habe.

    Danke für Eure Beiträge: Ihr „Aktivisten“ und „Normalos“ helft uns (hoffentlich nur Teilzeit-) „Zwangs-Lurkern“!

    1. @Anja – Zwangs Lurker klingt interessant, aber wie ich auch schon meinte – manche haben von uns einfach zuviel anderes (teil freiwillig, teils eben Rahmenbedingungen) und können nicht aktiv sein. Da habe ich bei der impliziten Selbstanklage „Ich bin Zwangsluker“ (rein subjektive Reflexion was ich mit dem Wort in mir spüre) aber erhebliche Magenpinne… 😉 Platt ausgedrückt.

      Etwas ausgefeilter würde ich nach der zweiten Tasse Kaffe sagen: Ich fühle mich mit dem Begriff nicht wohl – wir geben alle was wir können und wer durch Job, Studium, Weiterbildung (incl Zertifizierungen), Vorträge, Workshops, Ehrenamt und Familie (ha – ich bin auch noch Vollzeitmutter, da war doch noch was….. wusste ich doch) und Hobbys mit bindenden Terminen hier gern mitlesen möchte und nicht weiss, ob er aktiv werden kann, der ist kein Lurker – sondern wird die aufgenommenen Informationen mit in die anderen Bereiche einfließen lassen. Heisst – wir leisten direkt die Transformation in die Fläche…. 🙂

      Ein schönes Wochenende!

      Herzlich

      Say

    2. Hi Anja,
      ich bin auch etwas traurig, dass ich den Initial-Vortrag von Jochen verpasst habe!!! Ich hab’s unterwegs einfach nicht geschafft – trotz entsprechender U-Stream-App – mein Smartphone zum Arbeiten zu bringen!
      Und das mit der Konserve hat offensichtlich aus anderen (technischen) Gründen nicht geklappt (wie ich die Passage im gestrigen Newsletter verstanden habe).

      Trotzdem, ich hatte den Eindruck über die Parallel-Twitterei gewonnen, dass das was an Info drin war, Du und ich eh‘ schon wussten.

      Was ich aber EXTREM schade fand ist, dass ich Jochen nicht mal (endlich) in Ton und Bild zu Gesicht bekommen habe… …. aber das kann sich ja noch ändern 🙂

      Bin jedenfalls gespannt auf Deine Spezial-Beiträge

      die mons7

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