Die Top 10 der Tools #ttt_t

Bildquelle. Ja. Ich hab’s verstanden. Nicht auf die Tools kommt es an, sondern [hier einfügen]. Dennoch lautet unter „Weitere Aktivitäten“ die (Haus-)Aufgabe 1 dieser Woche: „Entwickeln Sie in Anlehnung an Jane Hart (s.o.) Ihre persönliche “Top Ten Tools for Learning”-Liste! “ Die Wochenaktivität sei mein Begehr, … die Top 10 meiner Tools? Bitte sehr!

[Exkurs: Was schon geantwortet wurde: Joachim Wedeking auf eteaching.org, der Herr Larbig, Dietmar Johlen, Andrea Brücken … und mehr. ]

[1] Die absolute Nr. 1: TWITTER!
Twitter ist – mit Abstand – meine Leidenschaft, wenn es um Web 2.0-Tools geht. Das war nicht immer so. Ich war, bevor ich den Account @mons7 begründete, unter anderem Namen unterwegs (an den ich mich nicht einmal mehr entsinnen kann). Das in etwa ein halbes Jahr – ein hartes halbes Jahr, wie ich mich gefühlsmäßig erinnern kann, und das ich mit dem Gedanken beendete … „Sinnfrei. Dieses Twitter ist einfach und absolut…. sinnfrei“.
Was auch immer mich dazu getrieben hat. Ich hab‘ es ein zweites Mal versucht. Vielleicht hat mich die Frage nicht in Ruhe gelassen, was denn andere an diesem sinnfreien Tool nur finden KÖNNTEN. Es wissen zu wollen. Das für mich unbefriedigende dabei ist: Ich weiss nicht, was ich beim ersten und zweiten Mal anders gemacht haben soll. Einmal hat es nicht funktioniert, beim zweiten Mal gefunkt. Nur was war der Grund?
Ergo: Twitter ist für mich ein wirkliches Top-Tool, das ich mittlerweile liebe und nicht mehr missen möchte. Auch wenn es die Liebe auf den zweiten Blick erst ist. Was ist Twitter für Dich?

[2] der Google Calender
Ja. Ich hatte ihn immer. Und ich liebe ihn immer noch. Meinen kleinen und feinen Taschenkalender. (s. Foto oben). Gestern habe ich ihn dann quasi ad acta gelegt, nicht gerade beerdigt, aber so ungefähr doch. Denn das ist doch wirklich nicht zeitgemäß. Und einer Internet-Web2.0-Aktivistin-Moodle-Verantwortlichen unwürdig. Ein Kalender nur und ausschließlich und überhaupt in Papierform. Bäh! …
O.k. Gestern also habe ich meine Termine (alle, privat wie beruflich) in die Cloud geschickt. Und ihr werdet’s nicht glauben: Ich hatte Bedenken, Gefühle des Kontrollverlustes… Angst. Gefühle der Abwehr. Aber ich tat es. Es war eine Frage der Web 2.0-Ehre. 😉 …
Ergo: Google Calender ist ein Abenteuer, in das ich mich ohne Sicherheitsnetz hineingestürzt habe. Bist Du genauso wagemutig?

[3] Word Press – Mein Blog
Nicht so sehr Word Press. Es ist mein Blog. Just gestern Morgen wurde mir von blog.de mitgeteilt, dass ich ja auf x Anfragen (ja, stimmt) nicht geantwortet hätte, und deshalb mein Account gelöscht werde. Sowas ist mir im Grunde ja sowas von egal. Leg ich mir halt was Neues an. In diesem Falle aber – war es anders. Spontan befürchtete ich (genau! Mich ergriff genau DIESES Gefühl!), dass mein Lernspielwiese-Vorgänger-Blog mitgelöscht wurde. Und meine Panik-Attacke wunderte mich im nächsten Moment gar sehr, denn… eigentlich (?) bin ich im RL ein Mensch, der nicht besonders an Dingen hängt…. und dementsprechend diese auch leicht loslassen kann. Oder habe ich mich in dieser Hinsicht in mir getäuscht?
Ergo: My Blog is my Home…. aber entscheiden, was mir wichtiger wäre, Twitter oder mein Blog? Da hätte ich größte Schwierigkeiten. Was würdest Du eher hergeben? Das eine? … oder das andere?

[4] Adobe Illustrater
Ich kriege auf der Arbeit gar illustre Arbeiten zugeteilt. Dies deshalb, da jeder denkt, wenn eine E-Learning kennt, sie auch in allem anderen, was im weitesten Sinne mit e oder IT zu tun habe versiert sein müsse. Eine dieser ist den Entwurf und die Realisierung eines Labels… für Print wie auch E-Mail. Aus nicht mehr nachvollziehbarer Quelle erfuhr ich, dass man solch Label wohl mit dem Illustrater erstellen könnte. Um das zu überprüfen und dann zu tun, werde ich – bevor ich Adobe Illustrater beherrsche – nicht mehr ruh’n 😉 .
Ergo: Ich muss jemanden finden, der mir eine kleine komprimierte Einführung dazu gibt. Könntest Du das sein?

[5] Adobe Connect
Eine weitere Baustelle. Ich soll Web-Conferencing realisieren. An was denkt die e-teaching.org geteachte Twitter-Maus? GENAU! Adobe Connect. Also Angebot eingeholt, Probeversion runtergeholt… oder professioneller ausgedrückt: Trial Version gedownloaded 😉 … das Ergebnis der Aktion: So leicht ist das mal gar nicht. Es bedarf des Explorierens…. und damit auch des Didaktisierens… und ihr wisst schon. Also. Adobe Connect ist ein Tool, das ich gerne können möchte, um es anderen beibringen zu können… und zwar nicht mal demnächst, sondern am besten jetzt gleich und SOFORT!
Ergo: siehe Punkt 4!

[6] Skype
Skype nehme ich gar nich so sehr als Tool wahr. Es ist mir erst wieder eingefallen, als ich speziell an Situationen dachte, die ich als sehr lernintensiv erlebe… und mich dann dazu fragte, welche Bildschirmansicht mir dazu in den Sinn kommt. Und eine recht lernintensive Zeit ist die Philosophische Freitagsrunde für mich, und die findet halt via Skype statt. In der Regel finden sich an ausgewählten Freitagen dazu kurz vor fünf fünf bis sechs philosophische Geister zusammen. Ohne Skype wäre das mitnichten zu realisieren, da sich die Mitglieder körperlich nicht nur in Deutschland, sondern eines in der Schweiz, ein weiteres in Österreich befinden.
Ergo: Ich sollte Skype mehr wertschätzen. Gebührst Du Skype genug der Ehre? Sei ehrlich!

[7] Excel
Ich weiss. Das klingt sowas von non-Web 2.0. Sowas von unspassig. Und sowas von non-sharing und non-open. Trotzdem möchte ich es unter die Top Ten packen. Denn genau die Tools sind es, an denen wir uns abarbeiten können. Du magst keine Zahlen? Nimm das! Du stehst auf Vernetzung? Lerne etwas über Relationen. Und blogge über Deine Erkenntnisse 😉

[8] Moodle
Mein gespaltenes Verhältnis. Meine Hassliebe. Ich verdiene mein Geld mit Dir. Und ich finde Dich ja wirklich ganz toll… aber …. zu verschlossen. Als Frau des #open whatever kann ich nur sagen (und raten) öffene Dich… um mich auf Dauer zu halten. Findet ihr Moodle – oder LMS im Allgemeinen – zu abgeschlossen?

[9] Outlook
Ja. Auch dies *scheint* ein alter Hut zu sein. Ich glaubte mich erst einmal gar nicht mehr damit beschäftigen zu müssen. Es gibt einfach zu viele Alternativen – so redete ich mir ein. Nun sitze ich hier und überlege, ob ich mein berufliches Umfeld von den Alternativen überzeugen soll… oder mich einfach mal tiefer dareinzugraben. Ich bin der Typ für Zweiteres. Kreiere vCards… und halte euch im Weiteren auf dem Laufenden. Wie sieht es bei euch aus. Nutzt ihr in der Firma Outlook? Wenn ja, ist das obligatorisch?

[10] Audioboo
Boo!

Genug für heute. Man antworte mir. Vielleicht schon am Wochenende. Es würde sich freuen, die @mons7 🙂

11 Antworten auf „Die Top 10 der Tools #ttt_t“

  1. Ach Monika,
    wie soll ich meine anderen Leben weiterführen, wenn du solche Fragen stellst?
    (1) Twitter ist für mich… etwas, das mir Freude bereiten würde, wenn ich mehr Zeit dafür hätte… bisher: zum Durchscannen und weiterverfolgen prima Sache
    (2) Papierkalender! Genau – Angst vor Kontrollverlust. Aber noch habe ich auch keine Web 2.0 Ehre die ich aufs Spiel setzen könnte
    (3) Blog behalten – da denk ich mehr nach
    (5) Da würd ich gern gleich mit dir loslegen, ohne Expertin zu sein, einfach zusammen rumprobieren – kann aber gerade nicht. Vielleicht kriegen wir zufällig nächste Woche vormittags mal was hin?
    (6) Skype zum Umsonst-Telefonieren ins Ausland – und als TO Do… das ist sicher noch nicht angemessene Ehre
    (8) Mein Moodle ist OLAT – auch eher eine Hassliebe – aber die Abgeschlossenheit finde ich gerade gut. Da ließe sich doch mal streiten?! Wo?
    Die anderen Leben rufen, danke für die Mittagspausen-Inspiration!
    Jasmin

    1. Liebe Jasmin,
      genau! Das machen wir mal… wir führen ein „Streitgespräch“. Denn (meist) nur im Streit formuliert man Argumente in starker Absolutheit… in schneidender Klarheit. Lass uns dazu zu Dir gehen 🙂 … Du fängst an… z.B. mit Ich favorisiere die Abgeschlossenheit eines LMS, da… und ich hol‘ dann zum Gegenschlag aus.
      Wie schaut’s aus?
      LG m

      1. auch schön, wenn du mir meinen Einstieg in diese Woche gestaltest 😉
        Dann mach dich schonmal warm – ich sitze jetzt bei mir (im Blog) und fange an… bis später

  2. Ich versuch‘ es mal schnell:

    1. Für mich das Wichtigste: Mein Blog, das noch immer bei Typepad läuft. Wenn ich etwas durchdenke, schreibe ich es dort.

    2. Twitter – für mich fast so wichtig wie für dich und inzwischen auch meine wichtigste Quelle für SoMe usw.-News.

    3. Diigo/Delicious, mein Bookmarking-Tool. Ich spiegele meine Diigo-Links bei Delicious, aus Sicherheitsgründen.

    4. Der Google-Reader, den ich auch mit aufgepfropftem feedly oder my6sense verwende. Inzwischen durch Twitter etwas in den Hintergrund geraten, wahrscheinlich zu Unrecht.

    5. Auch gleichauf: Instapaper und Evernote, zum Späterlesen. Leider oft auch zum Vergessen. Beide benutze ich noch nicht lange, und mit beiden versuche immer erst dann etwas zu lesen, wenn sich mehr zu einem Thema angesammelt hat.

    6. Ein Browser, erst nur Firefox, jetzt oft auch Chrome. Wichtig sind für mich die Extensions, zum Weiterleiten an die anderen Tools (die genannten) und auch zum Schreiben.

    7. Mein Text-Editor, der Emacs, inzwischen in Gestalt des Aquamacs für den Mac. Ich beherrsche ihn nur rudimentär, aber das Wenige genügt für meine Texteditor-Bedürfnisse. Im Emacs benutze ich inzwischen meist den Markdown-Mode, und wichtig sind für mich Browser-Extensions, durch die ich Textformulare mit dem Emacs editieren und Links gleich in der Markdown-Version in den Emacs kopieren kann.

    8. Ein Posterous-Blog, in das ich Medien kopiere, die ich im Unterricht brauche.

    9. Bibsonomy für bibliografische Angaben. (Zotero benutze ich viel zu selten, aber wir werden es an der FH für Forschungsprojekte verwenden.)

    10. Prezi – für mich mehr ein Notiz- und Vorbereitungs- als ein Präsentationstool.

    Das sind die wichtigsten Tools, die ich aktiv benutze. Ich würde sie nicht alle als Social Media bezeichnen, aber für meinen Workflow reichen sie aus. Facebook? Es wird wichtiger, aber als Lerntool würde ich es für mich noch nicht bezeichnen,

  3. Hey Mons,

    Du treibst die Wochenfrage 3 (Lerntechnologien) ja schon ganz schön in Richtung 4 (Lernumgebung), denn es wird in Deinem Beistrag bereits spürbar, wie sich da mehrere Technologien zu einem Ganzen verweben – vielleicht nicht technisch, aber eben in Dir und durch Dich. Insofern gefällt mir eigentlich die Idee, dass meine Lernumgebung mein Gehirn ist, das alles miteinander verknüpft, weil es weiß, wo was abgelegt ist und wie es miteinander in Verbindung zu bringen ist… oder eben das Internet als Umgebung, eine Gegend eben, mit verschiedenen Ecken und Erkern und Plateaus und Wolken. 🙂

    Den geliebten und viel genutzten Technologien möchte ich noch Second Life hinufügen, denn dort bin ich tatsächlich insofern heimisch geworden, als dass ich Anschlussstellen und Anknüpfungspunkte gefunden habe, um micht mit anderen und dem Wissen anderer zu verbinden. Ist es nicht genau das, was es braucht, um zu funzen, und was Dir am Anfang bei Twitter gefehlt hat: die Schnittstelle nach „draußen“, über die Input reinkommt, Deine Gedanken nach außen dringen und etwas miteinander in Fuss kommt. Zumindest ist dies mein Eindruck, dass wir alle immer fixierter darauf sind, wie offen und kompatibel eine Technologie für andere ist. Deshalb versagt Second Life vielleicht auch immer wieder, weil die Hürde so hoch ist bzw. scheint. Eine Technologie, die nur allein nutzbar ist, womögoich gar offline, trauen wir uns ja kaum noch als Lieblingstechnologie zu benennen.

    Ich lerne immer noch gern aus Büchern, den gedruckten… Waaaaaaaaaas?!?!? 🙂

    In diesem Sinne: „Das ist ein Buch.“ http://www.youtube.com/watch?v=nYl_nyuyn5Y

  4. Schöne Vorgabe, danke! Jetzt habe ich gerade noch einmal geschaut, was ich vor ungefähr einem Jahr auf diese Frage geantwortet habe:
    1. WordPress, 2. Twitter, 3. Bloglines, 4. diigo, 5. Slideshare, 6. PowerPoint, 7. Flickr, 8. Google Search, 9. Xing, 10. the newsletter (in general)

    Hat sich etwas geändert? Ja, aus „Bloglines“ wurde inzwischen der „Google Reader“. Und ich muss eigentlich, auch nach Studium Deiner Vorgabe, Outlook den Platz einräumen, der ihm gebührt. „DropBox“ leistet seit zwei Jahren fantastische Arbeit im Hintergrund, also …? Ist „iGoogle“ eigentlich ein Tool oder schon eine Lernmgebung oder … ? „Google Docs“ steht auch regelmäßig vor meiner Tür. Auf einer „Wunschliste“ folgen dann noch Adobe Connect, audioboo, Prezi und noch einige andere.
    Die Liste bleibt also in Bewegung …
    Gruß, Jochen

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