Udos Plankton

Bildquelle. # Die Wal-Strategie als Strategie der Wahl: Das Plankton aus dem Informationsfluss filtern, (dann einordnen und dann verarbeiten)

## Teil 1: Das Plankton filtern – oder was interessiert mich überhaupt?

Warum sich Menschen informationsüberflutet fühlen (und da schließe ich mich – ganz Mensch – von Zeit zu Zeit nicht aus), kann m.E. (unter ganz vielen anderen Gründen) einen ganz banalen Grund haben: Ihnen ist vor lauter Bäumen der Wald aus den Augen gekommen… und mit Wald meine ich in diesem Zusammenhang das Thema, die Themen, die einen (z.Zt.) überhaupt interessieren.

Und bei diesen gilt – geanau wie bei emotional nah stehenden Freunden – die (orientierungsweise) 5er-Regel. Wenn diese (max.) fünf Freunde, die einem derart nahe stehen nämlich auch räumlich nah sind, dann packt man – zumindest m.E. – nicht mehr als fünf. Schon allein aufgrund begrenzter (mentaler wie körperlicher) Kapazitäten. Analog dazu dürften 3 bis 5 Themen ausreichen, also solche, die man zu einer Zeit herzhaft “beackert”, einen auszuschöpfen. Das könnte auch der Hintergrund für die Wahl der magischen DREI/Begrenzung auf DREI #tags, die von der Teilnehmerin in der Vorstellungsrunde eines BarCamps abgefragt werden.

Welche Themen (BarCamp #tags) sind das bei Dir?
Da man ja – wie normal und oben angemerkt – aufgrund reißender Informationsfluten oftmals genau diese 3 bis 5 aus den Augen verliert, lohnt es, diese (z.B. in einem Blog-Post) festzuhalten. Bei mir sind dies (und das auch schon priorisiert):

1. Kommunikation
2. Lernen und Lehren
3. Interkulturalität
4. Inhaltserstellung (Mittel und Prozesse)
5. Location Based Services

Womit sich (auch) mal wieder zeigt, dass ich mein Blog so viel für mich selbst wie für euch schreibe. Oder sogar noch mehr für mich 😉 … Damit ich (anlässlich der Vorstellungsrunde beim nächsten BarCamp) bei mir selbst nachschlagen kann. Aber für eure Liste der 3 – 5 gibt es ja immer noch das Kommentarfeld.

Das ich hiermit einlade zu befüllen.

3 Antworten auf „Udos Plankton“

  1. Hallo Monika, hallo Dörte,

    ich lese diesen Artikel als willkommenen und sehr nötigen Aufruf zur Selbstdisziplinierung.

    Meine TOP 3:
    1) Virtuelle soziale Netzwerke: Wege zum sinnvollen Umgang
    2) WordPress: Möglichkeiten und meine Grenzen…
    3) Verzahnung von informellem und formalem Lernen: Geht das? Wie? Und warum eigentlich?

    Nur haben diese Punkte sehr sehr viele Unterpunkte – und so käme ich, wenn ich ehrlich dran ginge, auf ca. 20 Themen, das ist wirklich zu viel – dann geh ich da besser nicht ehrlich dran… Und lass mich noch ein bissschen treiben – bis mir Druck oder Gelegenheiten Prioritäten setzen.

    Gunter Dück klingt auch sehr spannend! Vielleicht schummel ich den bei 1) mit unter… (oder nehm ihn mit in den Urlaub) Schöner Tipp, Dörte.

    Freu mich, immer wieder, euch an den Schnittstellen zu treffen!
    Grüße, Jasmin

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