#clc11 – (m)eine kleine Nachlese

Was für ein Abenteuer. Zwei Tage CorporateLearningCamp. Von denen ich euch nicht versuchen werde wiederzugeben, was dort an Wissen erfahrbar wurde, das erfährt man nämlich viel besser und detailiert hier oder auch bei Oliver Tacke dort, sondern vielmehr meine persönlichen „Best-of“s präsentieren möchte. Oder nochmals anders ausgedrückt: Inhalt zum #clc11 gibt’s bei den Herren Larbig und Tacke, social remarks zum #clc11 gibt’s hier.

Diese „Best-of“s habe ich ja schon in meinem virtuellen Notizbücherl (140 Zeichen 😉 ) festgehalten, andere haben es fleißig ergänzt. Man finde (zumindest die nächsten Tage) diese Kurznotizen über den Hashtag #clc11 oder (spätestens in ein paar Tagen) im entsprechenden Twapperkeeper-Archiv.

Highlight 1: Anders ist gut! – Ein Plädoyer für mehr Interkulturalität
Ich gestehe es. Auch hier nochmals öffentlich. Ich war nach Betreten der Räumlichkeiten der TU Darmstadt, des alten Hauptgebäudes und dann dem zentralen Treffpunkt zum #clc11 zunächst – gelinde gesagt – irritiert. Lauter durch und durch seriös wirkende Menschen ordentlich aufgereiht in meinem Blickfeld, den Nachnamen mit auf ihrem Namensschild, manchmal sogar die Firmenzugehörigkeit oder einen Titel.
Zitternder Hand schreibe ich auf das meinige trotzig lediglich meinen Vornamen, nach kurzer Überlegung mit leicht provozierendem Lippenzucken @mons7 dahinter. Na das konnte ja heiter werden, ich frage mich, ob ich mich einfach schon mal auf ein Sie einstellen soll.
Weit gefehlt. Lange hat es nicht gedauert, bis ich meinen heftigen Anflug von Vorurteil eines besseren belehrt bekam. Selten einen so offenen, kreativen, inspirierenden Trupp erlebt. An dieser Stelle nochmals meinen herzlichen Dank an Michael Simon von IBM!

Highligt 2: Offenheit öffnet – ein Plädoyer wider die Hierarchie
Wobei ich schon zu meinem zweiten Highlight komme, das ich immer einmal wieder auf BarCamps erleben darf. Man begegnet den Menschen erst einmal als solchen, als Mensch eben. Mit seinen derzeitigen Interessen, Glaubenssätzen, Theorien. Und hört sich – denn dafür ist man ja schließlich hier – die Interessen, Glaubenssätze und Theorien des Gegenübers interessiert (und so vorbehaltlos wie einem eben möglich) an. Irgendwann kann man schließlich schließen, wo das Gegenüber in der jeweiligen eigenen Unternehmenshierarchie anzusiedeln wäre, dann ist es jedoch – im positiven Sinne – schon zu spät. Es ist zu spät, die dadurch i.d.R. spontan aufkommenden Verhaltensweisen und Vorurteile entstehen zu lassen. Man hat sich schon über ersteres (Interessen, Glaubenssätze und Theorien zu einem gemeinsam interessierenden Thema) gefunden.
Will sagen, hierarchische Hindernisse werden kurzfristig ausgeschalten/zurückgedrängt, bis sie nicht mehr in der Form wirksam werden können, dass sie einen Austausch (entscheidend) behindern. Was ich mich in solchen Momenten dann immer wieder frage: Gibt es nicht einen Trick, diese Situation auch innerhalb des eigenen Unternehmens herzustellen? Eine Atmosphäre auf Augenhöhe herzustellen, auch wenn das Gegenüber durchschnittlich 30T EUR mehr oder mehr im Jahr verdient?

Highlight 3: Humor macht’s möglich – ein Plädoyer für die Leichtigkeit

Das CorporateLearningCamp war eigentlich schon vorüber. Der Zufall wollte es, dass @herrlarbig, @ralfa und die @mons7 das erste Stück ihres Heimweges den gleichen vor sich hatten. Und wir hatten alle drei das gleich Problem. Entweder wir bekamen die S-Bahn jetzt noch, oder wir mussten den teuren IC/EC/ICE-Zuschlag eine halbe Stunde später zahlen, oder aber – wenn wir gleich günstig reisen wollten – eine Stunde auf die nächste S-Bahn warten. Wie haben wir es geschafft?
Herr Larbig wusste wo er und wo wir auf dem Automat zu drücken haben. Nachdem Herr Larbigs Karte gezogen war hatten wir noch 2,5 Minuten vor Abfahrt. Das Ziehen der Karten von @ralfa und mir wurde dadurch vereitelt, dass wir selbst allesamt zusammenlegend, nicht genug Bargeld zusammenbrachten. Teils bar zu zahlen, teils mit Karte verunmöglichte der unmögliche Fahrkartenautomat. 1,5 Minuten bis zur Abfahrt. Erneut eingeben, Karte von @mons7 einschieben – der aus Zeitdruck die PIN entfällt.
@herrlarbig wirft sich zwischen die Türen der S-Bahn und becirct mit einmaligen Lächeln schon eingestiegene Fahrgäste. @ralfa weiß intuitiv, dass der @mons7 ihr Hirn nur mit Humor von der Seite reaktivierbar ist. Geschafft. Der zweite Eingabeversuch der PIN ist geglückt, und wir alle drei SIND DRIN. WIR SIND DRIN.
Kommentar von Seiten des @ralfa, dokumentiert von @herrlarbig bringt das Erleben auf den Punkt 😉 Man lese ihn hier.

Ein entspanntes Restwochenende euch Corporate Learning Campern! Und Dir natürlich auch

wünscht die @mons7

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