#change11 Let’s take part within another MOOC

Ja. Ich habe es ja auf Twitter schon verlautbaren lassen, gar eine Liste angelegt, wer denn noch so beim neuerlichen (bereits die erste Woche – eine Orientierungswoche – laufenden) MOOC #change11 mitzumachen gedenkt. Für alle, die nicht beim #opco11 dabei waren (die wissen ja ohnehin, um was es sich bei diesem ominösen Abkürzungs-Monstrum handelt) empfehle ich spontan die Lektüre eines (breiten wie tiefen) Blogbeitrags hierzu von und bei @spani3l hier.

So ganz dabei bin ich dann aber doch wieder nicht, so habe ich beim Verfassen meines ersten Beitrages (nämlich diesem hier) bemerkt. In Englisch begonnen ging schon meinem ersten Absatz jeglicher Sprachwitz ab, dafür gab’s einen grammatikalischen Schnitzer und zwei falsch benutzte Vokabeln (als Entschädigung) im Angebot. Und das nach einjährigem Auslandsaufenthalt. Nun ja, hier haben wir sie mal wieder. Die Verfallszeit von dem, was man glaubt an Wissen zu besitzen. Wenn ich mich aber nicht Englisch schreibend einbringen will (oder besser gesagt kann), was will ich dann? Was mich auf die erste der zwei Fragen bringt, die sich MOOC-Mitmacher zu Beginn stellen, die Antworten hierzu möglichst explzieren sollen:

1. „Somewhat define your goals. What is success for you?“

A) Ich werde jeden Tag einmal einen Beitrag eines englischen Muttersprachlers kommentieren und dann nachschauen, ob er/sie mich verstanden hat. Heute habe ich das schon hinter mir, und zwar hier, und er scheint mich sogar verstanden zu haben! JUHU! 🙂
B) Zum anderen nehme ich mir hiermit öffentlich und offiziell vor, alle zwei Tage entweder einen Text den ich für mich als lehrreich erachte ins Deutsche zu übersetzen, … oder aber einen eigenen Beitrag zu verfassen, dann aber für euch und in deutsch.
(Dieser Plan mag zwar nicht gerade der herausforderndste sein, aber zumindest ist er machbar. 😉 )
Womit im Grunde auch schon die zweite Frage mitbeantwortet wäre:

2. „Declare/define yourself. Where can people find you? Twitter? Your blog? Give enough information so people can connect with you.“
Ihr findet mich daheim. Entweder beim Plaudern auf Twitter als die alte @mons7 … oder eben beim Sinnieren hier auf der Lernspielwiese.

Und ihr andern so?
Ich kann’s mir schon denken. Ihr macht erst einmal Wochenende. Und ich wünsche euch ein ganz ganz schönes.

7 Antworten auf „#change11 Let’s take part within another MOOC“

  1. Mein Wochenende hat noch nicht begonnen und ich bin froh, daß ich dem Link auf Twitter gerade gefolgt bin, denn der von Dir (Du ist hoffentlich ok?) ausgewählte muttersprachliche Blogbeitrag war sehr interessant und paßte auch zu einem anderen Beitrag, mit dem ich mich schon befaßt hatte (ich finde zumindest, daß er dazu paßt).
    Auch ein guter Ansatz, sich wieder in eine Fremsprache einzuarbeiten – vielleicht sollte ich das mal mit Spanisch machen – genug spanischsprachige MOOC-Teilnehmer gibt es ja …. Mal schauen, ob ich den Mut dazu aufbringe …
    Danke für die Anregungen und schönes Wochenende!

  2. Vielen Dank für den/das pingback und die Erwähnung.
    Ich finde die Frage des Fremd- / Mehrsprachigkeitsaspekts, die für die nichtmuttersprachlichen #change11-Teilnehmer nun relevant wird, ausgesprochen spannend. Da werde ich mal noch etwas drüber nachdenken müssen.

  3. Liebe Moni,
    ich finde es klasse, dass Du die Frage aufwirfst, ob wir denn alle nun nur auf Englisch teilnehmen können (müssen) oder wie eine Teilnahme am #change MOOC in anderen (Mutter)Sprachen aussehen kann.
    Ich selbst habe mich gestern entschieden, es mit englischen Beiträgen in aller Holprigkeit zu versuchen (siehe http://lernkult.posterous.com/), wobei ich mich da auch locker machen möchte, indem ich Englisch und Deutsch in einem Beitrag mische oder ganz ins Deutsche schwenke, wenn ich zum Beispiel aus Zeitgründen sonst gar nicht bloggen würde. Denn was ich auf keinen fal möchte, ist, dass mich die Sprache derart ausbremst, dass ich die Lust am (mit)Teilen verliere.
    Ich bin gespannt, ob sich eine deutsche #change Community zusammen findet oder ob das Community Building nicht entlang der geografischen oder sprachlichen Linien erfolgt, sondern entlang inhaltlicher Übereinstimmungen/Erkenntnisinteressen.
    Denn anders als beim #opco11 möchte ich mich bei diesem MOOC tatsächlich stärker entlang eigener Fragestelungen bewegen und gern auch Teil einer kleineren Community innerhalb des #change11 MOOC werden. Ich hatte das ja auch schon beim #opco11 vermutet, dass Grüppchenbildung bei einerm Massive Course wichtig werden könnte, um nicht „nur“ beim Konsumieren und Kommentieren „hängen zu bleiben“, sondern die eigene Lernaktivität im Connectivism zu intensivieren. … oha, wenn ich den letzten Satz lese, merke ich, wie viele Wertungen er enthält. Nein, Kommentieren ist nicht „nur“ und ob eine kleinere Lerngruppe innerhalb der großen MOOC Gemeinschaft wirklich zu mehr Lernerfolg – oder sagen wir lernZUFRIEDENHEIT führt -, muss noch beweisen werden.
    Insofern bin ich gespannt, ob sich „Untergruppen“ herausbilden, woran sie sich erkenen und einander finden und in welcher Gruppe ich lande bzw. ob es mir gelingt, eine Gruppe zu initiieren – und da sind wir dann auch wieder bei dem Sprachproblem. Fürs Erste möchte ich mal versuchen, anschlussfähig für internationale Kontakte zu sein, doch pb ich das wirklich durchhalte und auch leisten kann, weiß ich jetzt noch nicht. We will see.
    Liebe Grüße
    Dörte

    1. Hi Dörte,
      da hast Du mir ja zwei treffende Wörtchen zum Sonntagskaffee serviert: anschlussfähig und Grüppchenbildung.
      Genau das wünsch ich mir auch: Das ich Teil eines Grüppchens werde(n kann), jenseits aller sprachlichen Barrieren, lediglich orientiert am Interesse/Inhalt.
      Und genau: Abwarten und Tee – ach nee, lieber Kaffee – trinken! 🙂

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