Social Learning – Teil 2 – Mega Methoden, tollste Tools

*TEIL 2: Welche Tools und Methoden haben mich begeistert? (Beim Lernen, in der Lehre, im Training)*

Tolle Tools? Mega Methoden?

Bei den Methoden, die mich begeistert haben, handelt es sich im Grunde um eine einzige. Wie die heißt/man die benennen könnte? Das findet ihr ganz am Ende 😉 Doch nun erstman von Anfang an:


1. Was mich begeistert (hat), bei meinem eigenen (bisherigen und beständigen) Lernen

Wann habe ich denn eigentlich das letzte Mal so richtig was gelernt? Just gerade in diesem – ja genau diesem – Moment tue ich es. Lernen. Zugegeben. Ein kleines Lernen. Da ein kleiner Blogpost über etwas, was ich ahne, aber nocht nicht letztendlich weiß, bevor ich es nicht niedergeschrieben/festgehalten/euch präsentiert habe.
Mein letztes großes Lernen? Wahrscheinlich bei und mit Erstellung des Studienbriefes „Grundlagen von Social Media“. Davor während der Seminare, die ich als Dozentin (!) abgehalten habe, manchmal auch beim Klausuren korrigieren.

Erstaunlicherweise lerne ich immer genau dann am meisten, wenn ich das, was ich schon weiß, lehren soll. Warum weiß ich nur danach so viel mehr als je zuvor? Das fängt schon bei der VORbereitung an. Beim Explizieren des Wissens, das ich gerne weitergeben möchte, stoße ich unweigerlich an die eigenen Grenzen. Ich antizipiere automatisch Fragen, die die Studierenden (berechtigter Weise) stellen könnten, fange an das eigene Wissen zu überprüfen, in Frage zu stellen, suche nach Erweiterung, nach möglichen weiteren Anknüpfungspunkten.

Während des aktiven Weitergebens geht das Lernen auf Hochtouren weiter. Anmerkungen, Diskussionsbeiträge, Rückfragen aus ungeahnten Perspektiven versuche ich in meine eigene Darstellung des Sachverhaltes logisch einzubinden, aufgedeckte Widersprüche nehme ich mit nach Hause, um noch einmal länger darüber nachzusinnieren. Der Schatz an Wissen danach hat sich über das Weitergeben verzinst.
Mögliche Tools sind also mein WP-Blog (oder auch jedes andere Blog), eine Prezi, ein Textverarbeitungsprogramm wie iA Writer.

2. Was mich begeistert hat in Lehre/Training
Früher nannte man es wohl Lehrgespräch, ich ziehe den Begriff des Fachgespräches vor. Denn worum auch immer es geht, ist die Vortragende (dann nicht mehr Vortragende sondern im eigentlichen Sinne Moderatorin) dafür offen, dass die Gegenüber als Gesamt (und das mit Sicherheit) um ein vielfaches an Mehr wissen, so kann dieses Mehr damit herausgelockt werden.
Wo aber kommt dieses Wissen her, handelt es sich doch bei den Gegenüber zumeist um Menschen, die gerade deswegen hier sind, weil sie über die besprochene Thematik eben wenig wissen (oder zumindest angenommen wird, sie wüssten wenig darüber). Zum einen – so meine Erfahrung – ist dem nicht zwangsweise so. In BWL-Seminaren sitzen Menschen, die zuvor eine Ausbildung absolviert haben, in der Praxis erfolgreich gearbeitet haben, sich in mühsamer Kleinstarbeit Wissen angelesen, oder auch zufällig und nebenbei mitgenommen haben. Zum anderen ist uns Menschen eine Fähigkeit zu eigen, die nicht Gewusstes zu Wissen machen kann, durch schlichtes Transferdenken und ein bisschen Phantasie.
Hat man genügend Menschen als Gegenüber, kann man diese das Fachgespräch untereinander führen lassen und nach einem bestimmten Zeitraum um ein zu erstellendes Artefakt bitten, welches wiederum – genau wie bei meinem eigenen Lernen aufgezählt – via so verschiedene Tools wie Ietherpad oder auch Papier und Bleistift erstellt werden kann.
Und wie man jetzt (endlich) diese Methode(n) nennen könnte, die sich durch mein eigenen Lernen wie auch mein Lehren hindurchzieht?

Lernen duch Lehren (LdL)
… und wie das konkret und genau gehen soll? Wer das lernen will, der erfahre und erfrage mehr davon bei Jean-Pol oder Oliver.

Viel Spass beim Le(h)r(n)en… äh … Social Learning.

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