Social Learning – Teil 3 – Jetzt wird’s aber wirklich persönlich!

*TEIL 3: Wie sieht meine persönliche Lernumgebung aus? (bezogen auf Tools, Community, Art der Zusammenarbeit*

Jetzt wird’s aber (wirklich) persönlich 😉 …

1. Die Tools:
Ihr werdet es kaum glauben. Die Tools, die ich nutze, sind eher unspektakulär. Als Mittelpunkt und Verbindungsknoten fungiert seit ca. einem Jahr: Twitter. Mittelpunkt deshalb, da es Twitter ist, welches ich am Morgen als erstes konsultiere, um zu checken, was es in der Edu- und Sonst-Welt so Neues gibt.
Über Twitter erfahre ich von Blogparaden wie dieser hier, Twitter spült mir die derzeitigen (Fach-)Diskussionen, Termine (von BarCamps, Kongressen, Call for Papers, MOOCs o.ä.) und Stellenausschreibungen im eLearning-Bereich herein.

Twitter ist sozusagen meine Inbox.

Den meisten Hinweisen gehe ich spontan nach, nur ab und an lege ich etwas auf „Read it later“, um es (hopefully 😉 ) später wirklich mit Muße zu studieren. Bereits studiertes wird in Diigo (mein drittes Tool, das zweite folgt sogleich) eingeordnet, in der Hoffnung, dass mein Tagging irgendwann einmal eine ordentliche Suche – sobald ich ein Thema gedanklich ver- und weiterbearbeiten will – zulässt.
Und dieses Ver- und Weiterbearbeiten geschieht auf der Lernspielwiese, meinem (geliebten) Blog. Habe ich mich dann zu einem Statement dort durchgerungen, setze ich einen Hinweis wiederum (und so schließt sich der Kreis) auf Twitter ab.

Twitter ist sozusagen (auch) meine Outbox.

2. Community:

Ja. Wer seid ihr eigentlich, meine Community? Meine Community sind Menschen, denen ich mich – vorwiegend aber nicht nur – aufgrund inhaltlicher Interessen zugehörig fühle. Dieses zugehörig fühlen muss nicht unbedingt auf Gegenseitigkeit beruhen. Wenn es das tut, ist es natürlich noch schöner.

Meist bin ich auf diese Menschen über einen bestimmten Anlass „gestolpert“, so z.B. einen genialen Tweet, eine Begegnung auf einem BarCamp oder auch ein thematisch interessantes Weblog. Das Zugehörigkeitsgefühl entwickelt sich daraufhin bei mir über regelmäßige Rezeption von Veröffentlichungen online oder auch Interaktion/ eine gemeinsame Aktion.

Sollte ich „meiner“ Community einen Namen geben, so hieße sie „Digital Learning Community“. Sollte ich ihr ein paar Gesichter geben, so hießen die (auszugsweise):

@nele_we – die Initiatorin dieser Blogparade
@dieGoerelebt – die mich an dem tollen Projekt #SoMM hat teilhaben lassen
@KhPape – dem wir das herrliche gelungene #clc11 verdanken
@heinz – der mich immer wieder anstachelt, am Ball zu bleiben und tiefer zu graben
@otacke – auf den ich weiter unten nochmals konkreter eingehe
@e_trude – die mich zur Lernbegleiterin gemacht hat
– und @filterraum (der Irritator) @VolkmarLa (der Motivator) @spani3l @ralfa und und und @ @ @@@@

3. Zur Art der Zusammenarbeit
Mit der Zusammenarbeit bin ich (meinerseits) noch nicht so zufrieden… oder positiv ausgedrückt … da gibt es noch viel Spielraum zum Ausbaun 😉 … dies deshalb, da ich recht viel von den von meiner Community produzierten Artefakten profitiere, wie auch von deren Feedback auf Anfrage. Mein Feedback hält sich jedoch – bis auf gelegentliche Ausnahmen – in Grenzen. So habe ich z.B. den ersten Wurf von @otackes Disse lesen dürfen (und war auch ganz angetan), dezidierte Rückmeldung zu bestimmten Passagen blieb von mir jedoch (bisher) aus. Auch auf den (richtig guten) Interviewleitfaden, den mir freundlicherweise @biwi_uli zur Verfügung gestellt hat, hatte ich zwar einige Worte des Lobes, … aber das ist es ja im Grunde nicht, warum man das an Mitglieder der Community schickt. Man will kritisiert werden. Und mehr kritisieren werde ich demnächst,

gelobet die @mons7.

3 Antworten auf „Social Learning – Teil 3 – Jetzt wird’s aber wirklich persönlich!“

  1. Da führst du praktisch vor, welche Offenheit zu Social Learning gehört. Mit ein Grund, weshalb ich hier immer wieder vorbei komme, meist ohne zu kommentieren. Vor allem nicht kritisch.
    Werde versuchen, mich zu bessern.

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