Vorgedanken zur #rp12 zu OpenScience; hier: Lehre – öffentlich –

Ich habe ja, so habt ihr sicherlich schon über die verschiedenen von mir “bespielten” Kanäle mitbekommen (weil ich SO stolz drauf bin) das Glück, Teil einer Session auf der re:publica sein zu dürfen, und zwar der zum Thema Open Science: Raus aus dem Elfenbeinturm! Forschung und Lehre zum Mitmachen (Track: re:learn). Die anderen “Mitspieler” sind Oliver Tacke – der Organisator des Ganzen, dann Matthias Fromm und last but not least der von mir hochgeschätzte Volkmar Langer. Matthias hat sich hier schon einmal Gedanken zu seiner Position gemacht, Oliver dort und Volkmar da, dem möchte ich nun in Bezug auf die meinige, hier insbesondere bezogen auf die Lehre, nachkommen.

Da ich für meinen Input ca. 10 Minuten zur Verfügung haben werde, muss ich mich kurz fassen und zügig auf den Punkt kommen. Was gibt es von meiner Seite aus zu sagen, über Lehre – öffentlich?

[Exkurs: Zur Begriffsverwendung/Begriffsdefinition wird es nochmals einen eigenen Post geben (müssen). Denn “open science” ist mehr als “öffentliche Lehre”, dieser Aspekt des Ganzen ist jedoch jener, auf den ich mit meinem Input abzielen werde. ]

TEIL 1: Der derzeitige Inbegriff von öffentlicher Lehre für mich: der MOOC

Hm. Interessant wäre vorab zu wissen, wer alles weiss, was ein MOOC ist, von den Zuhörern/Zuhörerinnen und späteren Mitdiskutanten. Am liebste würde ich allen schon einmal vorab, die es nicht wissen, folgendes YouTube-Filmchen als Hausaufgabe aufgeben. (Ihr seht schon, an mir ist doch eine dieser verhärmten Lehrerinnen verloren gegangen 😉 ).

Ein was? Ein MOOC? Das ultimative Erklär-Video

[OoU]

Alternativ in kurz und knapp von mir beschrieben

  • MOOC => Massive Open Online Course
  • kostet nix, frei zugänglich, online
  • Angebot des Veranstalters: Oberthema, Ablaufplan/Taktung, Inhaltsinput (Online Ressourcen), (teilw.) “technische Infrastruktur”
  • Aufgabe der Teilnehmer: Beziehungsaufbau, Weiterverarbeitung des Inputs und dadurch Generierung und Mitaufbau eines sozialen Lernraumes (Inhalte & Beziehung) oder frei nach Downes & Siemens bezogen auf das Tun: ORIENTIEREN -> ORDNEN -> BEITRAGEN -> TEILEN.

Zu theoretisch? …. Dann hier an einem konkreten Beispiel, dem #opco11.

Der #opco11 als ein Bespiel für einen MOOC

  • Veranstalter -> Uni Frankfurt (studium digitale) und weiterbildungsblog.de
  • Angebote des Veranstalters
    • Agenda
    • Inhaltsinput, siehe z.B. Lektürevorschläge für die Woche 2 hier
    • Online-Sessions (mittwochs) (via AdobeConnect), beispielhaft ebenso für die Woche 2 unter dem Punkt Online-Event
    • Montägliche Einstimmungs aufs Wochenthema via Blog-Post
    • Aggregation von entsprechend getaggten Blogbeiträgen und entsprechend getaggten Tweets, beispielhaft zu sehen hier
    • Freitäglicher Newsletter
  • Beipielhafte Aktivitäten der Teilnehmer hier (z.B. Twibbon, Etherpads, Tricider, Audioboo, Wiki,…)
  • Beispiele für sonstige Folgen und Nebenwirkungen: Freundschaften und Jobs.

TEIL 2: Blend: Der MOOC in der Wissenschaft (hier: der Lehre) am Beispiel des #ocwl11

Beim #ocwl11 handelt es sich nun um den Versuch eines Blending von MOOC und Universitätsseminar. Die gleichsam geniale Idee, die m.E. wesentlich zum Funktionieren beigetragen hat, war das Einführen der Rolle der “Paten”.

TEIL 3: Probleme? Nein. Aber Herausforderungen; oder auf wissenschaftlich: Antagonismen

Die Adaption eines MOOCs in das institutionelle Umfeld Universität war – gelinde gesprochen eine Herausforderung. Diese haben Johannes, Volkmar und ich in einem englischen Beitrag reflektiert; dieser befindet sich jedoch noch im Reviewverfahren, ich werde die URL jedoch sobald verfügbar an dieser Stelle nachreichen. Hier schon einmal vorab die fünf Antagonismen, die es im Laufe des Blends auszugleichen galt, in Englisch, wie der Originaltext.

  1. self-regulated vs. scripted learning
  2. creative chaos vs. need for structure
  3. established community of practice vs. time-limited learning group
  4. supposed digital natives vs. residents
  5. offline vs. online

7 Antworten auf „Vorgedanken zur #rp12 zu OpenScience; hier: Lehre – öffentlich –“

    1. @apanat, bist Du da da? … Blöd, dass sich das mit der re:publica überschneidet… und zudem auch noch mit dem Geburtstag eines meiner liebsten Menschen. 🙁 … denn eigentlich sollte ich am 3. dort mit “an der Front” sein 😉 🙂
      P.S.: Tanzt Du gar nicht in den Mai?

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