Arbeitsergebnis 1 #blogsprint #workinprogress

****Achtung: Dieser Beitrag ist im Rahmen des 1. Blogsprints (ever) entstanden. Es handelt sich im Grunde um eine (Teil-)Kopie des gemeinsam von Heiko Idensen und mir bearbeiteten Pirate-Pad, das in der Tat (bisher; Stand: 8. Juli) lesbar ist, als folgender Text. Was sich aber in nächster Zukunft ändern wird. ;) ****
Der Plan:
Mein Plan:
>>  Ich (Monika)  plane einen Erfahrungsbericht. Und zwar habe  ich zusammen mit Volkmar und Johannes einen englischsprachigen  (wissenschaftlichen) Beitrag erstellt.
Es geht in meinem Blog-Beitrag darum:
a) Wie wir uns gefunden haben
b) Wer welche Rollen eingenommen hat
c) Mit welchem Unbill wir zu kämpfen hatten
d) Wie wir es (dennoch) geschafft haben.
COCP in Aktion! 
Vom Kampf gegen das Scheiterns. Und wie es dann doch klappen kann
1. Vom Suchen und Finden
Für lange lange Zeit – es müssen Jahre gewesen sein – kamen mir immer wieder Schreibgelegenheiten, Call for Papers und weitere Anregungen unter, denen ich mich zwar ungerne allein, als Team jedoch mit Freuden gestellt hätte.
Mein damaliges Problembündel: Ich wusste nicht, wen ich dazu hätte einladen können oder ich traute mich nicht anzufragen.
  • Wen dazu laden?
Wenn man gar keinen kennt? Kennen lernen, so durfte ich lernen, kann man – man glaube es kaum – via MOOCs. Und nein, mitnichten ist das jetzt Schleichwerbung. Finde einen MOOC mit einem Thema, das Dich interessiert, … und Du findest Menschen, die Dich interessieren und für die Du Dich interessierst. Zweifel? Ausprobier’n!
  • Wie und wie trauen zu fragen?
Das geht dann auch, weil man als TN eines MOOCs … zunächst nur den Text wahrnimmt. Status ist #irrelevant.
2. Von Aufgaben und Rollen
Erstaunlicherweise… hat sich – egal ob der Text institutionell, individuell …oder wie auch immer initiert war.. eine Art Rollenverteilung ergeben.
Von selbst – im Prozess des gemeinsamen Schreibens oder “bewußt” orgenisiert?
- sehr hilfreich mit den Rollen – da kann ich mir sogar vorstellen, dass eine solche Rollendifferenzierung ungemein hilfreich sein kann, um einen “writers block” zu überwinden, wirklich sehr schön! Muss diese Rollendifferenzierung explizit gemacht werden? Oder geht’s auch/wann geht’s ohne #explizierung? Welche Rollen haben sich herauskristallisiert? Ah, ich sehe weiter unten, in hellblau.
Ich denke: in “freiwilligen” Kontexten, in denen alle selbstmotiviert sind … ist es #implizit ok.
In E-Learning-Kursen, formellen Kontexten (Uni, Schule, Weiterbildung) kann gerade die #explizierung für den Gemeinsamen Schreibprozess ungemein entlastend, anregend etc. sein.
Weil man ja als alleiniger #autor all dieses Rollen mehr oder minder allein ausfüllen muss. Wobei sich mir die Frage stellt: Liegt das Recht auf #explikation allein beim Lehrenden? Ist das vielleicht (demnächst) Grundvoraussetzung, lehren zu können? Rollen zuweisen zu können?
Interessanter Aspekt,der auch die #bewertung (Dörtes Thema) eine Rolle spielt.
Aber ich denke, dass die kreativen Prozesse, die Du beschreibst natürlich eher sich abspielen, wenn die Schreibenden selbst die Rollen einnehmen.
Das könnte sogar eine Art Creativ-Writing- Technik sein.
(Schreibe aus der Perspektive eines “lesenden Arbeiters” oder einer demonstrierenden Studentin …
->l esener Arbeiter/lesende Arbeiterin
natürlich – war nur ein BILD für eine mögliche Rezipientin (Brecht: Fragen eines elsenden Arbeiters :-) … und dabei impliziert nicht nur das Lesen… sondern auch das Kommentieren (richtig) Arbeit!
Auf jeden Fall – insofern stellen etwa die auf Readmill verbreiteten “highlights” (aus kindle-Texten) doch auch schon eine “produktive Rezeption” dar. #definitiv
Social Reading <-> social writing (sic!)
ROLLEN
-> demonstrierende Studentin
[Heiko to go! ]
-> Der Einpeitscher/die Einpeitscherin (das ist doch der Dozent / Kursleiter oder?)
… oder für (einen kommerziellen) Kurs Verwantwortlicher/Verantwortliche?
-> Der Arbeiter/die Arbeiterin
[falls noch Zeit: Erläuterung]
-> Der Gute-Laune-Macher/die Gute-Laune-Macherin und Organisator/-in
[falls noch Zeit: Erläuterung]
-> der Schreibcoach / die Schreibcoachin – das kostet richtig :-) #rollendefinition
Ist das zwangsweise immer so? #gruppenarbeit #online or #nonline
Das ist ja die “freiwillige” Gruppenarbeit – wirklich extrem anders:
“verordnete” Gruppenarbeit – etwa in Online-Kursen …
3. Von Steinen die im Wege liegen – und welchen, die wir ins Rollen bringen
Sind diese Steine vielleicht manchmal die selben? (Das ist wohl ein eigner BlogPost (zum nächsten Termin) wert?
Die Roling Stones ( ;) ) kollaborativer (wiss.) Textarbeit?  z.B.?
4. Von glücklichen Enden
Die gemeinsame Klammer. Komischerweise – will schreiben, unglaublicherweise und nicht zu erwarten – nahmen alle kollaborativen Projekte – letztendlich – ein gutes Ende. Wie kam’s?
Meine (steilen?) Thesen:
1. Weil wir alle maximal unterschiedlich waren. –> super! “Ich ist ein Anderer” (Rimbaud)
2. Weil wir alle guten Willens waren. keine Konkurrenz, kein Neid, keine Profilierungssucht? (Aber ein Profil.)
Das muss ja das Paradies sein!
3. Weil wir im Grunde unseres Herzens daran glauben, dass sowas wie kollaboratives Arbeit funktionieren kann.
Oder… Weil wir einfach Glück hatten?
Welch ein Glück, dass der Heiko Idensen hier mitgeschrieben hat!
Welch ein Glück, dass ich in diesem “Text” gelandet bin!
Was ist mit unterschiedlichen Stilen, Arbeitsweisen, Arbeitszeiten.
Synchron / Asynchron?
Wie integriert/synchronisiert man das alles/die alle? Wo/wie/was ist die “Klammer”
thematisch oder von der Text-Struktur her?
Wiki ist ja ziemlich klar, Fussnoten, Anmerkungen auch.
Kommentare?
Und die Menschen? Wie bringt man die zusammen? Vielleicht sind’s ja gar nicht die verschiedenen Arbeitsweisen, sondern die Menschen, die zusammen kommen müssen/sollen/wollen?
Du meinst, dass die Communities, die Text-Bekanntschaften … zur Zusammenarbeit führen – nicht unbedingt allein die Themen?
Natürlich könnte man in einem Kurs auch gerade unterschiedliche Menschen zusammenrbingen: Ich musste gerade mit einer sehr strukturierten Pressefrau einen Flyer zu Social Networking im beruflichen Kontext zusammen schreiben: sie extrem strukturiert – ich extrem chaotisch. Das Ergebnis (13 Versionen!) wunderbar und (fast) lesbar :-)
Nur… wie kommt’s, dass ihr produktiv wart… und euch nicht die Köpfe eingeschlagen habt, was ja ebenso wahrscheinlich hätte passieren können? (Das klären wir wohl im Hangout gleich) #timeout) :))

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8 Responses to Arbeitsergebnis 1 #blogsprint #workinprogress

  1. Pingback: BlogSprint in Progress (live) | . NetzFaktorei

  2. Pingback: Eignet sich Skype für kollaboratives Arbeiten? | Minsworld

  3. Pingback: Wenn Social-Media-ManagerInnen im Team arbeiten – in Echtzeit | Heisti

  4. Pingback: Blogsprint #1: Mein Recap am Morgen danach | Leben und Lernen im Web 2.0

  5. Liebe Mons7,

    mein herzlichster Dank, dass Du den ersten BlogSprint mit geprägt hast! ;-)

    Vor allem Du hattest den Mut, Dich beim Produzieren Deines Textes auf ein Höchstmaß an Kollaboration einzulassen UND zudem am Ende auch noch das Produzierte wie vereinbart zu veröffentlichen, auch wenn das Stadium des Knetens (Text ist Teig) noch deutlich zu erkennen ist. Wäre es jetzt besser, wenn die Spuren des zweiten Autors in diesem Blog-Beitrag ein wenig deutlicher gekennzeichnet wären (z.B. farblich markiert) Oder ist das vielleicht auch wieder zu unkollaborativ / 1.0 von mir gedacht… Es ist doch egal, ob ein Einschub, der mich beim Lesen kurz irritiert (guuuuuuuuter Effekt!), von Dir oder jemand anderem stammt.

    Mit dem Thema Deines Beitrags bin ich noch lange nicht fertig, nicht zuletzt, weil auch wir beide ja schon einen kollaborativen Schreibprozess miteinander hinter uns haben (zusammen mit Heinz. Hallo Heinz!). Und das Studienheft, was wir zu dritt verfasst haben, trägt am Ende unsere drei Namen und niemand weiß und wird je erfahren, welcher Gliederungspunkt, welches Kapitel, welcher Satz aus wessen Feder stammt.

    Nicht zuletzt weil wir schon ein wenig erprobt sind miteinander, reizt mich die gestern Abend spontan entstandene Idee ganz enorm, zusammen – und mit vielen anderen – evtl. in einer Online-BlogSprint-Serie zusammen ein eBook (Zusammenstelung von vorab vereinbarten und gemeinsam geschriebenen Blog-Artikeln) über twitter herbeizukollaborieren.

    Du bist dabei, ich weiß das! :-)

    Alles Liebe
    Dörte

  6. Mmmh, ich muss gestehen, dass mir die Struktur und Dynamik des Textes für den Moment zu komplex ist. Was stand in dem Schreib- und Reflektionsprozess für Dich im Vordergrund? Hast Du es für Dich bzw. euch selbst gemacht? Inwieweit war es beabsichtigt, dass das Ergebnis auch von anderen nachvollzogen und verstanden werden kann?

  7. Pingback: geekchicks.de » Internet schlägt Telefon, Kinde Phone, Twitter ausgedruckt [info] etc. Daily Digest 07.07.2012 - the cheeky kind of geeky

  8. Pingback: Blogsprint #1: Mein Recap am Morgen danach | Spiralblog by Katja Grintsch

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