Ich bin Viele. Zumindest eine Woche lang. #mmc13 #weareffm

Bildquelle.

Außer einer kleinen Eskapade als die_bueroputze seinerzeit war ich immer nur die @mons7. Die Ereignisse haben sich jedoch dieses Wochenende überschlagen.

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Die Ereignisse überschlagen sich

Erst ging ganz frisch unser #MMC13 Blog an den Start, gleichzeitig mit dem zugehörigen Twitteraccount.

Dort heisst es und dort

entsteht ein Open Course über Open Courses – für alle, die sich mit dem Gedanken tragen, selbst diese offene Lehr-Lernform einzusetzen/anzubieten. Wir planen zurzeit das Kursdesign und suche Partner/innen für dieses Projekt = über Anregungen und Vorschläge zur Beteiligung freuen wir uns! Wir, das sind Dörte Giebel, Monika E. König und Heinz Wittenbrink. Geplanter Start des MOOC ist Mitte Januar 2013, als Kursdauer sind vier Wochen angedacht…

Als ob dies nicht Aufregung genug wäre.

Und dann wird mir noch – ganz spontan – die kommende (also derzeitige9 Woche als Kuratorin des @WeareFfm angetragen. Todesmutig wie ich bin… steige ich drauf ein. Dazugehörig ebenso ein Blog.

Ich bin also diese Woche Viele, oder genauer gesagt 3 an der Zahl.
Das fühlt sich neu an.

Meine Timeline ist nicht meine Timeline ist meine Timeline

Meine Timeline war ja bisher eine Timeline. Und seine Timeline kennt man ja mit der Zeit. Man kontextualisiert hereinkommende Tweets in nanosekundenschnelle, liest Untertöne, Launen, Sarkasmus heraus, die für einen Nichtfollower nicht nachvollziehbar wären. Der beobachtete Stream ist einem vertraut.
Die eigene Timeline sind nun aber (auch) noch zwei andere Timelines. Und die fühlen sich zunächst… ziemlich fremd an. Langsam wärmt man sich dann mit dem neuen Blick an,… und schon ist es soweit. Es kommt wie es kommen muss. Es ist einfach unvermeidlich. Der Eintritt der Online-Identitätsverwirrung. Ich poste den richtigen Tweet in die falsche Timeline.
Irgendwie merke ich es. Die rettende Idee. Ich retweete die den Tweet “falscher” Identität mit der “richtigen”. Gleichsam mich selbst in anderer Manifestation.

Trotzdem. Es muss gesichert werden, dass mir das nicht nochmal passiert. Nur wie?

Die nächste Stufe der SoMeSelbstorganisation

Da ich (in diesem Falle mal wieder zum Glück) ein Spielkind bin, hatte ich ja diverse Tools (wie Hootsuite und TweetDeck und drei weitere, deren Namen bereits wieder vergessen habe) schon durchprobiert, mit denen man mehrere Accounts verwalten kann. Mangels Zweit- und Dritt-Accounts bin von diesen jedoch wieder abgekommen, hatte beständig die ganz normale Twitter-App in Gebrauch, sitze ich am Laptop oder PC – ich traue es mich ja kaum zu verlautbaren – logge ich mich ganz normal via www.twitter.com ein. Und ja, ich finde, dass das durchaus Vorteile hat, da man z.B. und u.a. die netten Hintergrundbilder der einzelnen Twitterer anschauen kann, was einem bei der Benutzung von Clients ja meistens abgeht.

Ja wo postet sie denn

Ich entscheide mich als spontan und ohne groß nachzudenken für das von allen meinen Spielereien am längsten bentzte (“was der Bauer kennt”) TweetDeck, lade mir die App (wieder) auf mein Smartphone runter, setze mich aufrecht hin, mache ein paar Fingerübungen…. und stehe vor dem nächsten Problem. Jetzt weiss sie, also ihre jeweilige Manifestation, wo sie posten will. Aber sie weiss nicht was. Hat sie doch früher gerade mal 5 Tweets pro Tag abgesetzt (also die mons7-Manifestation) und bräuchte jetzt im Idealfall 15 Ideen.

Von 5 auf 15 – in 5 Minuten

Ich sinniere ein bisschen vor mich hin. Also ich als realo ich. Woher kommt denn eigentlich meine Inspiration für meine Tweets? Sie kommt aus mir heraus/ die 140 Zeichen kommen aus mir heraus. Sie sind mir ein inneres Bedürfnis. Weil ich gerade etwas Interessantes lese, in diesem Internetz. Weil ich mich gerade etwas wundert, in diesem Internetz. Oder auch gelegentlich, weil mich etwas aufbringt, in diesem Internetz. Das passiert so durchschnittlich eben 5 Mal am Tag. Und dann sind sozusagen die Anlässe all/verbraucht.

Nach einigem Hin- und Herwägen, schnacken mit Vieltwitterern und prokrastinierendem Surfen kommt mir die rettende Idee. Von der Leserin aus denken! Was interessiert Dich, die Du den Account  @howtomooc abonnierst? Logisch. Alles rund um die und den MOOC(s). Und was interessiert Dich, die Du den Account @WeAreFfm abonnierst? Na klar! Meine Perspektive auf Frankfurt! 🙂

Den Blick dieser Art geschärft, gehe ich ganz anders durch und sehe ich ganz anders auf Frankfurt. Mir fällt dieses “Kunstwerk” (eine Bome?) vor der FH auf, der verrostete ewige Student vor der Mensa. Mir fällt auf, dass auf den Pappbechern in der Mensa das Wort “Aphrodisiakum” steht. Ich nehme alles in mich auf, fotografiere, kommentiere, poste. Wie, nur 5 Tweets? Ich habe von heute Morgen 25 in petto! Fange nach und nach an, (m)eine Art von Lokalpatriotismus zu entwickeln. Und mein Frankfurt noch ein bisschen lieber zu mögen.

Die Werbeeinlage

Aber nicht nur ich mag und bin (auch) Frankfurt. Die eine oder andere Leserin hier doch auch, oder? Deshalb… gleich mal hier bewerben und selber ausprobieren. Folgen tue ich Dir ja dann schon. Und retweeten tue ich Dich dann auch! 🙂

Es grüßt euch die eine und einzige m aus Frankfurt.

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