Ein paar unfertige Gedanken zu …. Social Media im Unternehmen…. aus Mitarbeitersicht.

Loket bouwtekeningen Bildquelle. Social Media beginnt so nach und nach (sogar) in unserem Unternehmen Einzug zu halten. Deren Erscheinen – ja Aufpoppen gefühlt aus dem Nichts – löst nun gar unterschiedliche Reaktionen aus. Diejenigen, die darin ohnehin schwimmen wie der sprichwörtliche Fisch im Wasser schöpfen neue Hoffnung auf eine andere (weniger hierarchische) Unternehmenskultur. Andere starren mit schreckverzerrtem Gesicht auf ihre vorgestellte Zukunftsvision, so solche Neuerlichkeiten sich weiter verbreiten sollten.

Nicht noch’n Task!

Und ich kann – die Leserin mag sich wundern – zweitere Sichtweise auch verstehen. Schreibtische quillen über, und gleich dahinter neue lauernde Aufgaben, die sich zu den Stapeln dazugesellen wollen. So unglaublich es jetzt klingt, hier kann eine Betätigung im Netz vielleicht nicht ganz Abhilfe schaffen, aber helfen. Helfen,

  • gegen den eigenen Perfektionismus anzukommen.
  • indem man wertvolle Arbeit/mühevoll Erarbeitetes wiederverwerten kann.
  • indem man durch kleinere Anpassung der eigenen Gewohnheiten auf einmal Tools zur Verfügung hat, die einem das Arbeiten erstaunlich erleichtern können.

Wie ich von meinem Einsatz/meiner geänderten Arbeitsweise sonst noch profitieren kann

  • Ich werde mehr als Person, weniger als Funktion wahrgenommen.
  • Ich bekomme mehr Lob, weil meine Arbeit von mehr Personen wahrgenommen wird.
  • Es macht meine Kommunikation mit anderen erfreulicher.

Jetzt aber konkret! Wie soll das denn gehen?

Das eigene Können geschickt Nutzen

Wir alle sind in ganz vielen und ganz unterschiedlichen Tätigkeiten richtig richtig gut. Und das ist immer dann der Fall, wenn uns etwas richtig gut von der Hand geht, im Vergleich zu den meisten anderen in kürzerer Zeit mit mehr Freude daran. Das Dumme daran: Wir kennen unsere Talente selbst nicht, weil wir sie nicht schätzen (können). Weil wir sie für normal und selbstverständlich halten. Sind wir jedoch in der Lage, diese Tätigkeiten und Punkte ausfindig zu machen, dann können wir unsere Talente auch bewußt nutzen.

Beispiel gefällig?

Ich habe manchmal einen zugegebenermaßen etwas schrägen Humor. So kommentiere ich die Geschehen um mich herum manchmal auf eine Art, die nur von Menschen witzig gefunden werden kann, nun ja, die i.d.R. selber einen solchen haben. Ich habe das seltene Glück, dass meine Kolleginnen über solcherlei mitlachen können. Und ich habe dann noch euch. Die Twitterer. Von euch sind nämlich die meisten noch viel schräger drauf. 😉 … warum also Humor, aber auch (!) aufgefundene hilfreiche Links, Ideen, aufschlussreiche Quellen, mehr Menschen anbieten und zur Verfügung stellen, als deren fünf in meinem direkten Umfeld? Es können ja genau jene einfach zugreifen und sich daraus bedienen, die dies als für sich bereichernd empfinden. Im Netz gilt nämlich das Pull-Prinzip.

Was passt zu meinem Typ?

Ich habe zwar kürzlich gelernt, dass man alles mögliche lernen kann, auch wenn einem das erst einmal nicht so liegt, warum aber nicht mit dem anfangen, was einem liegt? Und was einem liegt kann so unterschiedlich sein, wie die Menschen unterschiedlich sind. Da gibt es jene, die lieber eine eMail schreiben, andere, die lieber zum Telefonhörer greifen, wieder andere greifen auf skype zurück. Was darauf hindeutet, dass erstere Person wohl ein guter Blogger werden könnte, zweiterer Mensch eventuell ein Fall fürs PodCasting und dritte vielleicht sogar Youtube-produktiv werden könnte.

Wie öffentlich will/muss ich sein?

Könnte. So eine Sache ist das allerdings mit dem sich selbst der Öffentlichkeit aussetzen. Beim Texterstellen scheint die Hürde zwar noch am wenigsten groß zu sein, ist sie dann aber offentlich doch nicht. Bei Audio-Aufnahmen von sich selbst (und jeder kennt das, dass man sich aufgenommen ganz anders anhört als “von innen”), muss man sich erst einmal an den Klang der eigenen Stimme gewöhnen. Und natürlich hört man jedes äh und öh viel stärker raus, als jeder andere Zuhörer. Nun weiss man das nicht bzw. führt man sich das nicht klar vor Augen. Ganz schlimm muss sich wohl Video beim allerersten Mal anfühlen. Denn damit legt man ja gleich alles von sich einer – im Grunde unbestimmten – Öffentlichkeit offen. Das was man sagt bzw. denkt (Text), die Stimme, Aussehen & Habitus.

Wer sich dennoch mal raustrauen mag, der freue sich auf meinen nächsten Post, der geht nämlich um Impulse aus dem Netz. Und was so alles geht. Oder gehen könnte. 😉

Wir lesen, hören, sehen uns

Monika

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