Ein PodCast ist… nicht.

mikro Eine ganze Weile ist es schon wieder her, dass der @herrlarbig mir eine Episode seines PodCasts gewidmet hat, wer diese äußerst hörenswerte (u.a. da über das PodCasten) nachhören möchte, hier entlang. Herausgezogen in Kurzform habe ich für mich Folgendes:

Eine Episode ist kein Post.

Meine Ursprungsidee, einfach meine Posts vorzulesen, habe ich damit – vorläufig – mal fallen gelassen. Aber wenn eine Episode dann kein vorgschriebener Text ist, den man ablesen darf, um den Faden nicht zu verlieren, ist dann podcasten wie…. Radio machen?

Eine Episode ist kein Radio-Beitrag.

Aber nein. Da habe ich mich wohl auch getäuscht, wie ich weiter bei Herrn Larbig lerne. Der Grund, warum nicht, gefällt mir allerdings wiederum göttlich gut. Der ist nämlich, dass PodCasts weniger perfekt sind. Weniger perfekt sein dürfen. Oder vielleicht sogar müssen, um sich wahrlich zu einem würdigen PodCast auszuwachsen. (Euch ist aufgefallen, dass ich zwischen PodCast und Episode unterscheide? Das habe ich nämlich im Rahmen des #SoMM gelernt. Das Verhältnis von PodCast zu Episode ist nämlich dasjenige von Serie zu Folge.) Und ums produzieren einer Folge, da geht es im Folgenden.

Erst denken, dann reden (wie meine Eltern schon versuchten mir zu sagen).

Die Tipps, die Herr Larbig zum Produzieren einer solchen gibt, sind

  • Finde vorher Dein Thema das trägt.
  • Es gibt eine Funktion, die heißt Aufnahme unterbrechen.
  • Immer einen Satz vordenken. (Wer’s kann. 😉 )

Was ja gar nicht so einfach klingt. Dennoch.

PodCasten ist einfach einfach.

So spricht zumindest der Herr Larbig. Das sei nur auf Start drücken, reinsprechen, veröffentlichen. So im Grundsatz. Doch was sag ich beim Reinsprechen nur?

Zu seinen Inhalten kommen.

Hier kriegen wir folgende Tipps.

  • Aufnehmen, was einen gerade beschäftigt.
  • Auf Fragen und Anregungen aus dem Netz antworten.

Aber selbst, wenn das geschafft. Wie hör‘ ich mich nur an??!???!??

Kein Angst vor der eigenen Stimme!

Sich der eigenen Stimme aussetzen und die akzeptieren. Das geht, aber nicht gleich. Man muss sich trauen, sich immer wieder anzuhören. So lange bis Gewohnheit eintritt. Und das tut es alsbald. Versprochen. 😉

Mehr Authentizität statt Anspruch!

Ermutigung. Das ist es insbesondere, die ich aus dem PodCast mitgenommen habe. Mach mal. Wenn Du echt bist, brauchst Du nicht perfekt sein. Denn echt ist besser als perfekt. Und wenn man echt ist… dann…

Hab‘ Spaß dabei!

… hat man vielleicht auch Spaß dabei. Wie ich. Bei Aufnahme und mit meiner ersten Episode des PodCasts mons7 redet über! Und die ging über … die oben bereits angemerkte Begrifflichkeitsverwirrung. Zwischen PodCast und Episode.

Hör einfach rein! Demnächst hier.

Wir sprechen, hören, lesen, sehen uns!

Eure mons7

P.S.: Mein Stern, nach dem ich strebe, ist ja der geniale Kulturkapital PodCast von der @tinowa, deren Gast ist letzt die Ehre hatte sein zu dürfen. Und ihr so?

6 Antworten auf „Ein PodCast ist… nicht.“

  1. Du beschreibst ja gar nicht das Podcasting, sondern eine bestimmte Gattung von Podcasts. Es gibt viele andere, die sprechen einfach 2 Stunden ins laufende Mikro. Laden sich Gäste ein oder zeichnen eine Skype-Sitzung auf. Podcast selbst heißt doch erstmal nicht mehr, als dass es ein RSS Feed zum abonnieren gibt.

    1. Plus, dass das ganze zum Hören ist. Und dieses weg vom Text ist glaube ich das aller aller Schwierigste, für uns im Wissenschaftsbetrieb sozialisierte. Wenn man das erst mal kann, dann kann man denke ich auch zwei Stunden reden. 🙂

  2. Alleine stell ich mir das (selbst in der kurzen Form) recht hart vor. Habe ich immer großen Respekt vor. Im Dialog ist es – meiner Meinung – einfacher und daher wird es auch so schnell lang, ohne dass das große Mühe macht.

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