Der Newsletter, der nutzt.

Female employee of Dominion Arsenals Ltd. writing letter, Québec, Canada, Que. / Une employée de l'usine Dominion Arsenals Ltd. écrivant une lettre. Québec, Canada (Québec, Canada)Bildquelle.

Dass ich jemals einen Artikel schreiben könnte, der das Wort Newsletter enthält. Das hätte ich ja im Leben nicht gedacht. Denn Newsletter nerven. Per se.

Manchmal abonniert man sie. Eher aus Versehen oder  einer kleinen Unachtsamkeit heraus. Manchmal auch absichtlich, und erkennt erst Newsletter in der Inbox später, … dass es ein Fehler war.

Ich habe also newslettermäßig das durch, was wir alle durch habt. Abboniert, wieder abbestellt, oder aber ewig über euch ergehend lassen. Ergeben in den Trash verschoben. Jedes zehnte Mal doch als ganz interessant befunden, … und dann weitere zwei Jahre ertragen.

Langfristig für als gut befunden

Langfristig für als gut befunden habe ich dennoch welche. Und zwar derer drei.

Chefkoch.de

Ja. Ich gebe es hiermit (und offiziell) zu. Ich koche gerne. Und ich mag chefkoch.de. Deshalb habe ich das Rezept des Tages abonniert. Und wenn ich auch nur selten etwas nachkoche, so ist doch immer wieder mal eines dabei. Nachgekocht wird es dann zwar nicht an dem Tag, an dem ich es erhalten habe, sondern – aus Zeitgründen – eben das Wochenende drauf. (Die ganzen Rezepte des Tages auf einen Blick könnt ihr hier einsehen.) Rezepte, die mich in letzter Zeit angesprochen haben sind z.B. der Kohlrabi-Kartoffelauflauf, die Ofenkartoffeln oder der Schwedische Kartoffelauflauf. Wie ihr lest, mag ich Kartoffeln. Und mag es einfach. 😉

Was vielleicht erklärt, warum ich auch den Knauserer-Newsletter toll finde.

Der Knauserer

Das ist – manchmal ein etwas schräger aber durch und durch sympatischer – Newsletter zum Themenkomplex weniger ist mehr.

Der Knauserer widmet sich möglichst vielen unterschiedlichen Themen, die das tägliche Leben des Knauserers betreffen. Der Themenbogen spannt sich von Finanzpolitik bis hin zu Energiesparen, von Kochrezepten bis hin zum Recyclingbasteln, von Haushaltsbuchhaltung bis hin zum fernsehfreien Tag, ….
Das Hauptaugenmerk wird neben der Themenvielfalt auch auf die einfache Umsetzbarkeit der Tipps gelegt. Auch die Kreativität der Leser steht im Mittelpunkt und Beiträge so schnell wie möglich veröffentlicht.

Doch wie viele Anregungen man auch umsetzten mag, es bleibt wohl immer ein Rest, für den man mit Barem bezahlt. Und sein Bares erarbeitet man eben in der Regel. Tag täglich im Job.

Stepstone.de

Welche Jobs es wo gibt und wie die geschnitten sind, hat mich schon früher als Schülerin brennend interessiert. Ich erinnere mich noch über die Verteilungsgewohnheiten der samtäglichen Tageszeitung beim Frühstück. Der von mir begehrteste Teil war schon damals der mit den Stellenanzeigen. Heute lasse ich mir den gelegentlich online anliefern, und zwar habe ich neue Stellenanzeigen via stepstone.de nach Schlagwörtern abonniert, die ich regelmäßig anpasse. Am spannendsten finde ich die Resultate dieses Portals (von dene es ja mittlerweile so einige gibt). Die Ausbeute von monster.de gefällt mir weniger gut. Wahrscheinlich, weil da immer so viele Praktika darunter sind (die ich prinzipiell als Beschäftigungsart ablehne). Vielleicht sollte ich mal an der Filtermöglichkeit schrauben. 😉

Und Ihr so?

Seid Ihr Newsletter-Hasser und abonniert erst mal gar keinen, … abonniert ihr wie die Wilden, weil die euch bereichern, oder seid ihr irgendwas dazwischen? Gibt es welche, die ihr aus Freude am darüber lesen lest?

Ich will es wissen!

Eure m (Monika E. König)

4 Antworten auf „Der Newsletter, der nutzt.“

  1. Ach klar, die meisten löscht man nach einmal drüberscrollen, ist aber auch ok. So konnte ich mich noch nicht vom Dawanda-Newsletter trennen…

    Aber einen Newsletter lese ich komplett und aufmerksam: den von der bekannten Band Zärtlichkeiten mit Freunden. Dort stehen die Tourtermine drin – aber wie. Zu jeder Stadt und/oder zu jedem Tag steht eine individuelle, sehr witzige Beschreibung und ganz unter immer statt dem „Newsletter abbestellen“ eine andere Formulierung, die man ihnen senden soll, wenn man den Newsletter nicht mehr will (Ich bekomme ihn als Mail, sie posten ihn wohl aber auch auf Facebook https://de-de.facebook.com/zaertlichkeitenmitfreunden/posts/341972849246351)

  2. Ich bin bekennender Newsletter-Junkie. Newsletter, Newsreader und Alerts via Social Networks sind meine wichtigsten Info-Quellen. Morgens, Mittags, Abends oder unterwegs. Und da hier nach Newslettern gefragt ist, schaue ich mal kurz, was in den letzten Stunden so hereingeflogen kam: der OLDaily von Stephen Downes (ein TÄGLICHER Newsletter und für mich ein absolutes „must read“), Telepolis, Stiftung Warentest, Deutscher Bildungsserver, Brandon Hall, American Society for Training & Development (von denen habe ich sogar mehrere Newsletter abonniert …) usw. usf. Wobei das meiste gescannt wird. Literarische Prunkstücke begegnen mir selten. Aber dafür gibt es die Süddeutsche und Bücher …

    1. Ja, das ist doch mal wieder eine Anregung. Ich soll die Haltung ändern: Weg vom Schöngeistigen denken, hin zum drüberschauen, was an INFO für mich drin. Und so lange in dieser Hinsicht regelmäßig ein Schmankerl drin, lohnt es schon.
      Jochen, ich werde definitiv mal versuchsweise meine Newsletter-Strategie ändern. :)) … vielleicht mit ner extra eMail-Adresse, aber definitiv!

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