Back to the roots. Zu einem ganz normalen formalen Lehr-Lern-Setting.

ora international: Schule und Schulspeisung in Guinea Bissau 3 Bildquelle.

 Von meiner (schulischen) Vergangenheit

Die die mich f2f kennen werden es zur Genüge von mir gehört haben. Schule war für mich – und das ist die nettere Version in Vielfalt formulierten Ausführungen darüber – gelinde gesagt sinnlos. Obwohl. Immerhin habe ich dort lesen gelernt. Schreiben zwar nicht, das kam später. Rechnen eigentlich auch nicht. Das kommt ja vielleicht noch. 😉 Wen wundert’s, dass damit Bildung, Lernen und Lehren zu meinem Lebensthema wurde.

Von den Folgen in der Gegenwart

Da kam was Neues aus Amerika rüber, manifestierte sich in Ilmenau? Da muss man mal schauen, was das ist. Möglichst mutig mitmachen. Mittlerweile etabliert. Das dieses Wochenende erneut stattfindende EduCamp. Die Tweets dazu seien der Leserin via Hashtag #echh13 hiermit ans Herz gelegt.

Das Internet dient sich – auf gewisse Art und Weise benutzt – als Lernraum an? Ein Begriff findet sich dafür, wird herumgereicht und dessen Befüllung mit Inhalt und Tun allerorten diskutiert und versucht. MOOC. Sogar in der Zeitung. Was liegt da näher, als sich hineinzuwerfen, gar gleich selbst einen mitzuveranstalten. Heraus kam der #mmc13, der #howtomooc.

Back to the roots, nur anders. Meine unmittelbare Zukunft des Lernens

Und plötzlich habe ich mich nun entschlossen, Photoshop und die Digitale Fotografie bis in die letzten Tiefen zu durchdringen mit einem ganz normal strukturierten Kurs. Ich besuche also doch tatsächlich offline ein Weiterbildungsangebot. Also ich meine ein formales Lehr-Lern-Setting und so. Ihr wisst schon. Mit festen Zeiten. Festen Vorgaben. Und das hat tatsächlich …

Vorteile

Was ich jetzt nach meinen bisherigen nachschulischen Erfahrungen – insbesondere BarCamps und MOOCs – ganz besonders daran genieße ist.

Input wird mir zur Verfügung gestellt

Ich muss den Input nicht selber auftreiben und schon gar nicht selber schreiben – Studienbriefe/Inhalte/Vorträge werden mir zur Verfügung gestellt.

(Haus-)Aufgaben

Ich kriege konkrete Aufgaben gestellt, die ich erledigen MUSS. Weder ist mir die Art der Erledigung der Aufgabe freigestellt, noch muss ich mir die Aufgabe selber stellen.

Deadlines

Die gestellten Aufgaben beinhalten sogar verbindliche Deadlines. Der innere Schweinehund wird sozusagen von außen wie von selbst erledigt.

Jemand Bestimmtes steht mir für Fragen und insbesondere Antwort zur Verfügung

Und diese offizielle Fragestelle nutze ich jetzt aus. Ich genieße es, dass extra jemand für mich abgestellt ist, dafür da ist, mir meine Fragen zu beantworten. Der sich anscheinend sogar darüber freut, mir meine Fragen zu beantworten.

Leidensgenossinnen

Ich habe Leidensgenossinnen, mit denen ich über Masse und Angemessenheit der Herausforderungen, auch deren Nützlichkeit für Zukünftiges diskutieren und mich gegenseitig darüber beschweren kann. Ich kann mit ihnen eine Facebook-Gruppe gründen, um mich dort zu informieren, wenn ich mal eine Stunde verpasst haben sollte. Und auch sonstiges Belangloses Zeug da hineinschreiben, wie’s mir gerade Spass macht. Ich kann mich dort versichern, dass wir gerade im selben Lernboot schippern.

Fazit

Was ich eigentlich sagen will ist, ich kann eine ganz normale verschulte Maßnahme (wieder) genießen. Wie wunderbar. 🙂

Und darüber freut sich aus ganzem Herzen Eure

m (Monika E. König)

P.S.: Aber nicht zu lange. Da wartet noch eine Hausaufgabe auf mich. 😉 🙂

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *