#moocfellowship – 3 wichtige Fragen.

Money Bildquelle. Da hat die @LuciLucius mal wieder einen tollen Artikel fabriziert. Und uns ein paar Fragen in den Ring geworfen, auf die ich gleich mal anspringe.

1. Für welchen MOOC abstimmen?

Die Frage hatte ich mir ja auch schon gestellt. (Und hier bereits beantwortet.) Da ich mich also entschieden habe, zunächst nach “Community-Mitgliedschaft”, dann nach Interesse (also für MOOCs abzustimmen, die ich echt und gerne mitmachen täte), war die Sache für mich eigentlich erledigt. Aus welchen Gründen auch immer, ich habe zwischendurch immer mal wieder auf die Angebots-Seite draufgeschaut. Und es kommen mir doch immer weiter MOOCs unter, für die ich doch auch noch gerne – aus ureigenenen Interessen-Gründen – abgestimmt hätte. Nun ja, meine 10 Stimmen sind all, das war’s dann wohl.

Trotzdem seien die hier nochmals nach und nach eingfügt. Zumindest um der Dokumentation willen. 😉

Sozialräume entdecken und entwickeln.

Soziale Arbeit. Eine Einführung.

Future of Education.

[to be continued]

2. Vergabe via Likes und Retweet?

Aber Luci hat nicht nur gefragt, was man denn angesichts des Angebots denn (überhaupt noch) wählen könne, sonder weiter und grundsätzlicher. Was soll die Abstimmung, das Liken und das Retweeten, wenn die Entscheidung doch eigentlich die der Gutachterkommission wäre? Mein Einwand, dass diese eben nicht die Verantwortung allein tragen möchte, konterte sie – berechtigterweise – mit einer erneuten Frage, nämlich der, ob sich die Community da nicht etwas veräppelt vorkäme.

Und? Tut ihr’s?

3. Alles nur wegen dem Geld?

Das ist ja so die (dritte) Frage, die im Raume schwebt. Machen wir unsere Angebote, unsere Bewerbung der Twitterer und Facebooker die da für uns abstimmen könnten… wegen dem Geld?

Tue ich’s wegen dem Geld? Klar. Also ich auch. Dachte ich zumindest.

4. Was treibt einen Prof./Antragsteller, es zu tun?

Ich weiss nicht, wie’s den anderen geht. Natürlich waren die 25.000 schon ein Anstoß, eine Motivation, es zu tun. Also zu bewerben.

  • Man denkt sich… oh vielleicht kann ich damit (auch) mein alterndes und gerade herummackendes McBook Air erneuern.
  • Ich erinnere mich an den #mmc13. Nach dem ich mir geschworen habe,… trotz all dem Spass. Es muss zumindest ein bisschen während der normalen Arbeitszeit abdeckbar sein. Oder einen anderen finanziellen Nutzen haben. So ganz ohne (fin.) Gegengewicht… wollte ich sowas nicht mehr machen. So schön es war. Als Ersterfahrung.*
  • Ich habe wie immer und immer noch Lust, weiter zu experimentieren. Wie Lernen und Lehren anders sein kann, was es beinflusst, warum wir es wie tun. Einfach der Neugier-Faktor.

Sind solcher Art Beweggründe legitim? Verwerflich? Normal?

Jetzt bist Du wieder dran, @LuciLucius. Und ihr!

Eure mons7 (Monika E. König)

*Just habe ich erfahren, dass das professionelle Abfilmen/Erstellen des Inputs den Einsatz aufsaugt, inkl. ein bisschen mehr. Wird’s wohl wieder nix, mit dem neuen McBookAir. 😉

2 Antworten auf „#moocfellowship – 3 wichtige Fragen.“

  1. Oh, ich hätte mich nicht einmischen sollen. Was geht es mich überhaupt an, warum wer was macht? Von Angesicht zu Angesicht würde ich diese Fragen nie stellen, denn dafür fehlt es mir zu sehr an Traute…
    Was mir an Deiner Antwort wieder einmal besonders gefällt, ist die Ehrlichkeit. Nein, ich hätte nach Deinem Einsatz für den #mmc13 nicht erwartet, dass Du einen neuen MOOC (auch) wegen des Geldes starten würdest. Deine Beteiligung war für mich so überzeugend, dass ich gar nicht auf den Gedanken kam, dass sich für Dich der Spaß an der Sache noch mit Geld steigern ließe. Einerseits kann ich Deine Gründe nachvollziehen, andererseits dürften es nicht die der Professoren sein. Von ihnen erwarte ich als Student bedingungslose Hingabe für ihr Fach und die Lehre. Mit anderen Worten: Da müßte ein MOOC auch außerhalb eines Wettbewerbes möglich sein. Damit würde sich zeigen, was ihnen diese Form des Lehrens und Lernens wert ist. Eben so, wie Dörte, Heinz und Du es beim #mmc13 demonstriert habt. Aber, wahrscheinlich lehne ich mich damit schon wieder zu weit aus dem Fenster…
    Tja, eine Stimme habe ich abgegeben für einen Kurs, von dem man annehmen könnte, er interessiert mich inhaltlich nicht die Bohne. Nun sind noch neun Stimmen übrig und ich habe nicht die Absicht, sie zu vergeben. Einige Erfahrungen aus der Juryarbeit verleiten mich nicht dazu, in dieser Sache an ein annähernd objektives Verfahren zu glauben. Mein Traumergebnis könnte wohl der Alptraum dieser Jury sein, nämlich, dass sich die Stimmen gleichmäßig auf alle Bewerber verteilen.
    In diesem Sinne wünsche ich nicht nur Eurem Vorschlag, sondern allen Teilnehmern viel Erfolg!

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