Zur #SoMM Blogparde: (Meine SoMe)Faszination ist… Kommunikation!

Kommunikation 2.0 Bildquelle.

Ich wollte es schon länger einmal ausdrücken. Was mich (immer noch und immer wieder) so fasziniert, an und in den Sozialen Medien. Den Anstoß zur Veräußerung meiner Gedanken dazu hat mir nun eine Blogparade verpasst. Diejenige der Stefanie Bauske, zum Thema „Faszination Social Media„.

Und das was mich so fasziniert auf ein Wort gebracht ist (schlicht und einfach) Kommunikation!

Aber was tue ich eigentlich, wenn ich – wie hier über das Netz – kommuniziere?

Kommunikation als Frage.

Egal was auch immer ich in die Sozialen Medien hinein publizieren, wie (via Tweet, Blogpost oder oder) und wo (im Blog, auf Twitter, auf G+, sogar auf Facebook 😉 ) ich etwas in die Sozialen Medien hinein publiziere. Und auch wenn es sich um ein Statement handeln sollte. Dieses Hineinpublizieren beinhaltet – wenn auch dann und wann nur implizit – auch einen Frage. Die Frage, wie steht ihr dazu? Was ist eure Haltung dazu? Gibt es einen Aspekt (oder mehrere) die ich gar nicht sehe? Fehlt mir eine oder mehr Erfahrung dazu, wie sieht es mit der Gewichung aus?

Meine Publikationen ins Netz sollen euch fordern. Herausfordern. Euer Wissen mit mir zu teilen. Stellung zu beziehen, euch zu positionieren.

Kommunikation als Beeinflussung.

Insofern könnte man Kommunikation über die Sozialen Medien – klingt das böse? – als Beeinflussung interpretieren. Ich beeinflusse schon allein durch meine Hineingaben. Werde beeinflusst nicht nur durch die Gaben der anderen Beteiligten, sondern noch in viel größerem Maße durch Stellungnahmen auf meine Hineingaben hin. Mag sein. Das Gute daran, zumindest im Vergleich zu Face-to-Face-Beeinflussungen im Folgenden. Hier gibt es nämlich zweierlei Vorteil, so zumindest aus meiner Empfindung heraus.

Beeinflussung ist mehrperspektivisch.

Bespreche ich privat mit einer Person über mehrere Tage eine Thematik. So kann es passieren, dass ich irgendwann – aufgrund rhetorischer Überlegenheit oder auch Wiederholung oder auch anderen Gründen – die Position des Gegenübers übernehme. Es kann aber auch sein, dass sich die Position des Gegenübers nicht so ganz richtig anfühlt, ich also immer mehr auf meiner beharre. Die sich zwar auch nicht richtig anfühlt, aber zumindest richtiger. 😉 … Da lobe ich mir doch die Mehrperspektivität im Netz. Da gibt es so viele Perspektiven, dass ich mich nicht (sofort) auf die Meinige versteifen muss. Da kann ich mich an den Perspektiven der Gegenüber ausprobieren.

Beeinflussung läuft i.d.R. asynchron statt.

Aber nicht nur das. Ich muss zur vom einzelnen Gegenüber vorgetragenen Meinung nicht gleich Stellung nehmen. Ich kann die Information darin von der Tonalität abtrennen, weil ich Zeit dazu habe. Ich kann den Input setzen lassen. Ich muss nicht gleich ja und Amen oder nein im Leben nicht dazu sagen. So geht es mir ganz oft mit Kommentaren im Blog. Ein Danke erst einmal reicht. Die Früchte wachsen ganz oft und ganz viel später.

Nun ja. Und sich beeinflussen lassen ist auch irgendwie … lernen. 😉

Kommunikation als Einigung.

Aber das wirkt jetzt fast so, als wären wir alsdann irgendwann einfach Atome. Und alle vor uns hinlebend auf unserem eigenen Stern. Zwar infiltriert von Impulsen aus dem Netz und garsolche ins Netz schießend, trotzdem auf unserem eigenen Stern. Kommunikation in den Sozialen Medien bedeutet aber doch letztendlich (zumindest für mich) auch Einigung. Und zwar mit den Menschen, die ich als meine Community empfinde.

Langfristig erarbeite ich mit meiner Community Wissensinhalte, über die eine Art Konsens besteht.

Kommunikation als Einübung von Kommunikation.

Und dieses Konsens herstellen, aber auch aus einem Abstand heraus Meinungen in Erwägung ziehen, ohne sich gleich dazu äußern zu müssen oder auch nur zu wollen, das will ja auch eingeübt sein. Eben nicht gleich zurückschießen, weil sich ein Kommentar zu einem BlogPost von mir erst einmal fremd oder frech anfühlt. Oder auch – z.B. auf Twitter – auch einmal spontan Stellung zu beziehen, obwohl ich den Gedankenkomplex noch nicht einhundert Mal durchdacht habe.

In den Sozialen Medien übe ich gleichzeitig das ein, was ich eben dort tue. Zu kommunizieren.

Kommunikation als Einblicke in Welt.

Aber nochmals kurz zurück. Zu den Impulsen. Diese Impulse öffnen mir ganz ganz oft ganz ganz fremde Welten. Die ich nicht verstehe. Lediglich zur Kenntnis nehme. Manchmal fasziniert, manchmals überrascht, schockiert. Die Sozialen Medien geben mir Einblicke in Welten anderer. Wie auch immer ich die zunächst bewerten mag. Zunächst. Denn eventuell werde ich in genau diese in meiner Zukunft eintreten. Und den Wahrheitsgehalt der Aussgen darüber, wiederum lediglich aus meiner subjektiven Sicht, aber irgendwie auf relevante Art und Weite überprüfen können.

Komminikation als Glücklichmacher.

Das klingt jetzt langsam alles ziemlich kompliziert. Mag sein. Macht aber glücklich. Es macht mich glücklich, mit euch in den Sozialen Medien zu kommunizieren. Und es fasziniert mich. Immer noch und immer wieder.
Danke liebe Stefanie, für Anstoß und Inspiration. Und jetzt natürlich noch die obligatorische Frage. Ihr so?

Eure mons7 (Monika E. König)

4 Antworten auf „Zur #SoMM Blogparde: (Meine SoMe)Faszination ist… Kommunikation!“

  1. Liebe Monika, ich danke dir für deine Sicht der Dinge und werde dies auch erst einmal setzen lassen. Obwohl mich ein Impuls überkommt =). Ja(!) zu sagen, heftigst mit dem Kopf zu nicken, denn genau dieser Punkt – Kommunikation, ist m.E. der Kern der Sache und nirgends trifft für mich die Aussage: „Man kann nicht nicht kommunizieren.“ mehr als bzw. offensichtlicher zu als im Zeitalter-2.0!

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