Fett & Vierzig. Der neue YouTube-Channel.

Bildschirmfoto 2013-05-16 um 12.27.20 Hier hatte ich es ja schon zum Ende des Artikels hin angedeutet. Es ist/ich bin soweit. Für #youtube. Gleichsam fehlte mir noch die Idee. Die mich just und kürzlich überkam.

Zum Hintergrund – das Geschehen

Eines Morgens war es soweit. Ich schaute in den Spiegel. Und mir wurde klar, dass ich fast 40 war. Und nicht mehr die Schlankeste. Dabei war ich die letzten Jahre nicht ganz untätig gewesen, habe immer mal wieder einen Anlauf genommen, das gute Leben zu leben. Aber bei den Anläufen ist es dann auch geblieben. So habe ich

Eine Mitgliedschaft bei einem Frauen-Fitness-Studio

abgeschlossen. Das war im Januar eines neuen, also des letzten Jahres. Ihr ahnt schon die Pointe. Ich war nur einmal da. Zum Unterschreiben. Auf den Tag ein Jahr später war ich heilfroh, das schlechte Wissen wegen des verschwendeten Geldes wieder los zu sei.

Sportschuhe gekauft

habe ich mir auch. Richtig schöne. So tolle, die man nur in der Halle anziehen kann. Weil man draußen auf 200 Meter sieht, dass die für die Halle gemacht sind. Leider haben die Schuhe die Sporthalle gerade die Straße gegenüber nicht viel öfter gesehen als ich oben besagtes Fitness-Studio von innen.

Einen Wok gekauft

habe ich auch noch. Ihr merkt schon, immer schön viel Geld ausgegeben, für das gute Leben, ohne es dann tatsächlich auch zu leben. Hintergedanke beim Wok war, dass ich dann von heute auf Morgen zur Gemüseesserin mutiere. Natürlich einer, die nur knackiges Gemüse mag. Mit Sojasoßen-Flavour.

Aber wenn das doch alles nicht geklappt hat, was soll dann gehen. Bzw. um was soll’s gehen, im Fett&Vierzig?

Um was soll’s gehen?

Große Veränderungen klappen anscheinend (zumindest bei mir) nicht. Aber die kleinen Dinge, die könnten funktionieren, so man sich dann und wann an sie erinnert. Welche das sein sollen?

Gibt’s ein Beispiel?

Aber klar! Viele. Z.B. der Klassiker. Treppe statt Rolltreppe. Treppe statt Fahrstuhl. Die einzelnen Episoden stellen dann immer eine dieser Kleinigkeiten für mehr Bewegung und mehr Freude im Leben in wenigen Minuten vor. Und wie mir das Tun derselben gelungen – oder eben auch mal nicht gelungen – ist. Unendlich viele Ideen habe ich dazu nun aber auch nicht.

Deswegen zähle ich auf euch! Gebt mir Input! Hier oder im Channel! Ich setze eure Tipps (so sie nicht gar zu schrecklich für mich sind 😉 ) sofort in die Tat und YouTube-technisch um. Versprochen.

Und wo bleibt das Intro?

Tja. An dem schneide ich noch herum. Garnicht so ohne, so ein schnittiges Video zu produzieren, wie ich jetzt merke. Demnächst aber verlinkt. Und zwar hier.

Im YouTube-Fieber

Eure mons7 (Monika E. König)

12 Antworten auf „Fett & Vierzig. Der neue YouTube-Channel.“

  1. Hallo,

    da fällt mir doch spontan ein, dass sich bestimmt das eine oder andere Video in meinem Zweitblog einbinden lassen wird, wenn dann mal ein paar interessante Dinge im Channel vorhanden sind.
    Allerdings habe ich mich auch gefragt: Wo bist du fett? Ich weiß ja, dass normalgewichtige, die ein/zwei Kilo zu viel haben, dass auch schon sehr störend empfinden können, aber als fett würde ich dich niiieeeee bezeichnen.
    Ansonsten wünsche ich dir nen tollen Start und biete mich gerne für ein Video-Interview an. Entweder via Skype/Hangout etc. oder offline, falls du mal in der Nähe von Köln bist. Am 5. Juni bin ich sogar tatsächlich in Frankfurt, vielleicht lässt sich auch da ein Stündchen finden.

    LG
    Jasmin

    1. Mensch Jasmin, da bin ich doch grade am 5. in Hagen. Aber wegen Dir komme ich von Herzen gern auch mal nach Köln! 🙂 Und ich freu‘ mich drauf! Danke für das tolle Angebot.

  2. Oh meine liebe Mons7. Ich musste herzhaft schmunzeln. So ähnlich mit dem Sport ist es auch bei mir. Von daher wird es zur Anekdote, dass ich in das Gebäude mit dem besagten Fitnessstudio bisher jahrelang einen Bogen machte, wie der Vampir um Knoblauch. Also nicht mal zum „Anmelden“ und „nicht hingehen“ konnte ich mich motivieren. Nun gut. Ich musste mich spontan sportmedizinisch am 2.Mai operieren lassen, ausgerechnet die Achilles-Sehne und das alles vor meiner geliebten und heißersehnten Republica. Mein eigener Spott folgte sofort. Immerhin bin ich jetzt im Erdgeschoß, im zweiten und dritten Obergeschoß des Gebäudes gewesen, das ich jahrelang mied. Jetzt fehlt nur noch der Besuch des ersten Stockwerkes und ich habe das Gebäude fast vollständig erkundet. Im ersten Stockwerk liegt dieses Fitnessstudio, von dem meine Freundinnen alle so schwärmen und ich so sperrig war. Ist das nicht eine herzliche Einladung? Und bisher habe ich nur nette Menschen in dem Gebäude kennengelernt.

    Und zwecks „fett“. Habe ich nicht verstanden – ich könnte ja jetzt behaupten, dass ich seit Social Media zwei Kilo mehr Hüftgold habe und das lässt sich leider nicht durch weniger Essen reduzieren. Und Sport? Naja – eigentlich dachte ich – ich steigere meine Geschwindigkeit beim Laufen – hat sogar Spaß gemacht. Ich träumte schon von „Lola rennt“. Das hatte mich immer beeindruckt, so schwerelos und ausdauernd rennen zu können. Von daher wieder Ironie des Schicksal. Die Sehne riss beim zügigen Gehen, um den Mülleimer an die Straße zu stellen. Liebe Mons7 – wer weiss zuwas das Hüftgold gut ist. Bleib gesund und bewahre Dir deine Herzlichkeit. Es gibt so schöne Stoffe, die dem Hüftgold schmeicheln können.

  3. Wer seinen Körper straffen möchte, der sollte bei mir am Waldrand 2500qm Wiese mähen. Das Gras ist eine Herausforderung für den Rasenmäher – mindestens 30cm – und in den nächsten Tagen wächst es weiter.
    Der qualvolle Mähvorgang begann gestern: Ein paar Mal vor und zurück und schon wieder Messer und Umgebung säubern. Der entstandene Grasbüschel-Mulch entwickelte sich zum fortwährenden Mäh-Hemmfaktor.
    Nach mehreren Stunden schaffte ich auf diese Weise 1000qm Fläche und versehentlich einen Ameisenhaufen. Letzteres bemerkte ich erst, als es an meinen Beinen zu brennen begann.
    Fazit: Heute spüre ich den Muskelkater, trotz durchblutungsförderndem Ameiseneffekt, und die Waage zeigt ein Kilo weniger an. Die Schinderei durch das Gestrüpp war zusätzlich eine lohnenswerte, schweißtreibende Entwässerungskur und bewirkte schlanke Beine.
    Wie der Rasen aussieht? Eher so, als hätten sich Asterix und Obelix mit dem Schwert durch die hohen Grashalme gekämpft. #machtnix #schadnix!
    Lust auf das Mähen bekommen? Lieber mit der Sense? Gerne!
    Zur Belohnung gehe ich mit jedem Rasenmäh-Willigen anschließend zur Brotzeit auf eine Alm.

    1. Hut ab. Ich bat diese Woche meinen Schwiegervater die Sense herauszuholen, um ein Stück Gras zu mähen. Das Kind hatte etwas verloren und bevor der große Traktor anrollte, bestand die Chance es zu finden. Es ist schon sehr lange her, dass ich die Sense schwang. Wenn man in einen Rhythmus kam, war es wunderbar. Und frisch geschnittes Gras riecht so gut. Daran dachte ich diese Woche auch – schade – dass es keine Geruchstweets gibt.

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