Gefunden und gelesen – in diesem Internetz. Lesetipps. (1)

[Hier hatte ich versehentlich ein Bild zur Visualisierung eingefügt, das keiner cc-Lizenz unterliegt. Ich werde demnächst hier ein anderes einsetzen. Vielen lieben Dank für den Hinweis @hamster44.] [Der Tobi hat mir für die Frei-Beute individuell ein Bild erstellt und zur Verfügung gestellt. Dem Künstler gebührt Ehre und Dank! 🙂 ]

Bildschirmfoto 2013-05-27 um 12.48.05

Fundstücke präsentieren.

Der Thomas Pleil tut es wöchentlich.

Mit seinen Lesetipps der Woche, zu finden hier. Die lasse ich mir sogar in die Inbox liefern. Was ich gar selten tue. Vom kurzen Kommentar dazu weiss ich meist schon, ob der Link für mich einer näheren Sichtung lohnt. Einer von dreien ist aber meist dabei, der mir entweder entgangen war,… oder aber den ich in meinem reichhaltigen Stream doch nicht wirklich wahrgenommen hatte. Bei mir braucht’s nämlich in der Regel ein paar Mal den Impuls von außen, bevor ich mir mal eine Quelle näher anschaue.

Die Dörte hat es auch schon getan.

Und auch die Dörte hat das eine zeitlang praktiziert. Sie hat ihre kommentierten Linktipps “Linkperlen der Woche” genannt. Lange bevor mir Pearltrees untergekommen ist. 😉

Vom Nutzen.

Am Anfang war ich gar nicht mal so begeistert davon, mittlerweile gefallen mir aber solche – ich nenne es mal – kommentierte Quellensammlungen außerordentlich gut und immer besser. Dies deshalb, weil sie mich irgendwie ganz an den Anfang erinnern. An das Sammeln von Links. Man wollte andere auf diese hinweisen, und zwar eben in kommentierender und kontextualisierender Art und Weise, auf was man da Interessantes gefunden hatte. Seinerzeit wahrscheinlich, da die interessanten Schätze selten und schwer auffindbar. Heute im Gegenteil, da so viel in den Weiten des WWW, das die für den einzelnen als Schätze empfundenen Ecken gleichsam die Nadel in diesem Heuhaufen darstellen. Den gegensätzlichen Ursachen (einmal zu wenig, einmal zu viel) kann ausnahmsweise mit Gleichem abgeholfen werden.

Weil die Quellen sozusagen handverlesen und handkommentiert. Aber macht das nicht jede Menge Arbeit?

Vom Aufwand.

Ganz ohne Aufwand ist das sicher nicht. Aber es kommt – wie immer – auf den Work Flow an. So könnte ich die in Frage kommenden Quellen vorab kuratieren. Über mein Bookmarking-Tool, da kann dann ins Feld “Description” auch schon die Einordnung und Bewertung rein. Oder was spricht eigentlich dagegen, den Artikel zu Anfang der Woche gleich anzulegen. Und die Quellen sofort in den Blog-Post-Entwurf hineinzugießen?

Von der Regelmäßigkeit.

Eine gewisse Regelmäßigkeit macht es bestimmt leichter. So habe ich den Eindruck (kann mich aber täuschen), die o.g. Linktipps vom Thomas Pleil kommen nicht nur wöchentlich, sondern immer zum Wochenende hin. Regelmäßigkeit bringt Selbstverpflichtung und damit auch Routine. Ist man erst einmal im Rhythmus, ist es wohl wie beim Bloggen. Man macht es solange aus- und andauernd, bis man einen größeren Aussetzer hat. Aber dann braucht es einen erneuten Anlauf.

Vom Vorsatz.

Ich nehme mir also mal vor meine mir untergekommenen und für gut befundenen Linktipps – ich muss mir nur noch einen eingängigeren Begriff dafür ausdenken – freitags zu erstellen und zu posten.

Genau. Da haben wir ihn auch schon. Unter dem Tag “Frei-Beute”. 🙂

Falls Ihr also am Freitag nichts in der Art von mir hören solltet fühlt euch frei, mich zu erinnern. 😉

Eure

mons7 (aka Monika E. König)

7 Antworten auf „Gefunden und gelesen – in diesem Internetz. Lesetipps. (1)“

  1. Danke für die freundliche Nennung 🙂 Ehrlich gesagt bin ich selbst immer ein bisschen hin- und hergerissen mit dem Format. Auslöser, die Lesetipps regelmäßig zu veröffentlichen, waren berufliche Veränderungen – habe einfach gemerkt, dass ich kaum noch zum Bloggen komme (was mir weh tut). Durch die Lesetipps passiert wenigstens etwas im Blog 😉
    Da ich es auch nicht regelmäßig geschafft habe, die Artikel schön im Blog-CMS aufzusetzen (und zu Bebildern), sammle ich nun während der Woche in diigo, das dann am Sonntag immer automatisch meinen Wochenrückblick zusammenstellt. Mittlerweile mag ich das Format aber auch ganz gern und habe es auch in den Unterricht eingebaut (die Studenten bringen montags ihnen wichtige Themen aus der letzten Woche ein und wir diskutieren diese kurz).
    Freue mich auf jeden Fall auf Deine Tipps und wünsche viel Spaß beim Zusammenstellen.

  2. Hallo Monika,

    Seit einigen Monaten habe ich auch “Links der Woche” (ein sehr pragmatischer Titel, wenn ich mir deine kreativen Vorschläge anschaue) und mache es in erster Linie für mich. Ich nutze zwar auch Diigo (oder von mir gefavte Tweets), aber ein Link im Blog hilft mir besser, diesen wiederzufinden. Oft vergesse ich, dass ich genau zu dem Thema schonmal was gelesen habe. Wenn ich es nur bei Diigo gespeichert habe, erinnere ich mich seltener als wenn ich den Link mit ein paar umschreibenden Worten ins Blog gelegt habe. Meist kann ich mich sogar erinnern, in welchem Umfeld/ zu welcher Zeit ich den Link gebloggt habe.
    Ein Vorteil der Öffentlichkeit: ich kann Kollegen/Schülern z.B. sagen: “schau mal im März in meinem Weblog”.
    Ich lege mir den Artikel auch schon Anfang der Woche an – meist als Kopie eines Artikels der letzten Wochen. Klappt gut.

    Viele Grüße,
    Mandy

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