Nachklapp zur #giz #sommerakademie. Workshop MOOC (Gruppe 1)

So kurz vor dem (mir urlaubenderweise unverdienten ; ) Wochenende, habe ich noch zwei liebe Verpflichtungen abzuarbeiten. Und zwar die Nachhak-Fragen der beiden #giz #sommerkus Gruppen – so es geht und so gut es geht – zu beantworten. Und derer sind von Gruppe 1 – aktiv wie die war – gar sieben.

1. Welche MOOCs sind grad am Laufen… und mit welchen Themen?

#exif13

Aktuell läuft gerade der zweite MOOC der Fernuni Hagen zum wissenschaftlichen Arbeiten mit dem bezaubernden Namen „Insel der Forschung“ und unter dem Hashtag #exif13. Drei Videos gabe es mittlwerweile schon, die ich auch gleich verlinken möchte. Ein Beispiel von Edutainment in seiner besten Form.
Video 1. Was ist das eigentlich, wissenschaftliches Arbeiten?
Video 2. Wie funktioniert Literaturrecherche?
Video 3. Wozu brauch ich eine Forschungsfrage?
Neuigkeiten und mehr gibt’s immer mal wieder auf Twitter hier.
Einsteigen noch möglich. 😉

openHPPI zu WWW-Technologien

Schon ziemlich am Ende der MOOC des Hasso-Plattner-Instituts zu WWW-Technologien. Just gerade hatte ich eine E-Mail von denen in der Inbox, die ich Auszugsweise hier einfügen möchte, da man aus dieser einen sehr guten Eindruck über den Kurs bekommt.

In dieser Woche geht es um Suchmaschinen und das Information Retrieval – also das Finden möglichst aller für eine Suchanfrage relevanten Dokumente in einer großen Datensammlung – wie dem World Wide Web. Wir unterscheiden in dieser Woche verschiedene Konzepte wie Webkataloge, indexbasierte Suchmaschinen und Webcrawler, lernen, wie Suchmaschinen Informationen sammeln können, wie Suchergebnisse gerankt und aufbereitet werden oder auch, wie die Qualität einer Antwort auf eine Suchanfrage bewertet werden kann. Teilweise wird es in dieser Woche etwas theoretisch und mathematisch – lassen Sie sich also nicht abschrecken, wenn Sie nicht alles auf Anhieb verstehen und haben Sie im Zweifelsfall etwas Mut zur Lücke.

Wie in den Vorwochen gibt es auch in Woche 5 wieder eine Reihe an Selbsttests und eine abschließende Hausaufgabe – die Spielregeln hierfür kennen Sie ja schon. Zudem gibt es in dieser Woche eine kleine Bonusaufgabe, deren Bearbeitung freiwillig ist. Sie können bei erfolgreicher Bearbeitung allerdings ein paar zusätzliche Punkte sammeln, mit denen Sie fehlende Punkte aus Hausaufgabe und Klausur etwas ausgleichen können.

Mitmachen geht da leider nicht mehr. Nur noch nachlesen. Dazu hier entlang und erstmal registrieren.

Der Saxon und Siegener Open Online Course #sooc13

… der läuft noch, wenn ich richtig auf dem Laufenden bin, beginnt gerade der Themenblock IV zu Lernen 2.0 in Organisationen. Hier ein Überblick übers ganze Programm und als Einstiegspunkt in einen aufregenden wunderbaren Blog zum hindurchschmökern… und natürlich sich selbst einbringen.

2. Was für Schritte muss ich tun, um einen MOOC selbst zu veranstalten, welche Kompetenzen brauch‘ ich dazu?

Die Schritte, die man gehn kann habe ich mal versucht in Madrid zu umreißen. Dazu gibt es auch ein Video, im Folgenden eingebunden.

Seminario eMadrid sobre “Experiencias en Alemania sobre Cursos Online Masivos Abiertos” – Cómo hacer un MOOC from eMadrid net on Vimeo.

Was es dazu individuell braucht? Meines Erachtens nur dreierlei.
Eins. Ein Herzensthema. (Und daran scheitert’t schon oft.)
Zwei. Hart im Nehmen sein. Mehr sag‘ ich dazu jetzt nicht. 😉
Drei. Eine bereits verstehende Grundvernetzung (in Bezug auf die Herzensthematik). Besonders toll ist es z.B., wenn man auf einen prallen Newsletter-Verteiler o.ä. zurückgreifen kann.

3. Interessante Hintergrundquellen zu MOOCs, zum MOOCen und mehr?

Da spült es täglich welche herein. Die meisten jedoch, so kann man sich denken, auf englisch. Erst in letzer Zeit mehr deutsche. Im folgenden ein paar erste Einstiegspukte, die ich persönlich für hochspannend halte.

4. Was gibt’s zu sagen, zu Didaktik von MOOCs?

In aller Kürze. MOOCs, das braucht m.E. nicht keine Didaktik, aber

  • Ermöglichung. Also ein strukturiertes, gut zu durchblickendes, ANGEBOT. Von der Form her. Vom Inhalt her sind es eher Einstiegspunkte.
  • Gleichberechtigung von Anbieter und Mitmacher. Jeder lernt. Und jeder lernt anderes.
  • Die Verantwortung des eigenen Lernens liegt genau da, in der eigenen Hand.
  • …. das war jetzt mal so aus der Hüfte geschossen, mir schwant, diese Frage bedarf eines eigene Blog-Posts oder mehr. To come.

5. Gibt’s Studien/Praxiserfahrungen zu Teilnehmermotivation? Warum machen die da mit?

Nach Studien werde ich die nächsten Tage noch recherchieren, vielleicht habt ihr ja welche parat … und schenkt sie mir im Kommentar? Zur Entwicklung meiner eigenen Motivation bei solchen MOOCs mitzumachen kann ich sagen, dass die sich gewandelt hat. Von

  • zunächst einfach einmal am eigenen Leib zu erfahren, wie es sich so anfühlt, an so einem MOOC mitzumachen, über
  • einen, zwei, drei Vergleiche zu haben. Denn kein MOOC scheint wie ein anderer zu sein (es sei denn man macht die beim gleichen Anbieter auf einer gleichen Plattform mit, dann beginnen sie sich zu ähneln. 😉 x) bis hin zu
  • jetzt bin ich eher am Thema interessiert. Und da würde mich im Moment am ehesten ein riesiger MOOC ansprechen zum Thema, wie wir gemeinsam – als Gesellschaft und individuell – in allen Aspekten gut (zusammen) leben wollen.

6. Links zu den Expertenvideos des #mmc13

Aufzeichnung 1. Wann ist ein MOOC ein MOOC?
Aufzeichnung 2. Brauchen wir überhautp eine MOOC-Didaktik? Ach ja, und dann gab es ja noch das Sonntags-Didaktik-Special.
Aufzeichnung 3. Warum sind MOOCs offen?
Aufzeichnung 4.Expertenrunde zu Geschäftsmodellen.
Aufzeichnung 5. Online-Beitrag zur WIKI-Arbeit.

7. Der Schmittphi-Link?

Hömm. Den bin ich noch am Suchen. 🙂 Jetzt aber erstmal noch zur Gruppe 2.

Bis später dort

Eure mons7 (aka Monika E. König)

3 Antworten auf „Nachklapp zur #giz #sommerakademie. Workshop MOOC (Gruppe 1)“

  1. Liebe Monika,
    vielen Dank für die Antworten. Bei dem Nachdenken zu „Didaktik von cMOOCs“ mach ich gern mit. Und ein paar gute Studien zu Teilnehmermotivation bei „commons-based peer production“ (und um solche handelt es sich bei guten MOOCs, sind hier (mehr dazu in einem Artikel dazu, den ich gerade fertigschreibe):

    Sources / studies on reasons, why peers help peers to learn & why they share knowledge:
    __________
    Preece, Jennifer; Shneiderman, Ben: „The Reader-to-Leader Framework: Motivating Technology-Mediated Social Participation“, AIS Transactions on Human-Computer Interaction 1(1), pp. 13-32, 2009.
    http://aisel.aisnet.org/thci/vol1/iss1/5/
    __________
    Schmidt 2009 , Ghosh / Glott / Krieger / Robles 2002: 45
    http://flossproject.org/report/FLOSS_Final4.pdf
    __________
    GTZ: “Work the Net. A Management Guide for Formal Networks”. 2006
    http://www.agenz.de/data/en-work-the-net-2006.pdf
    __________
    Fischer, Gerhard (2011): „Understanding, Fostering, and Supporting Cultures of Participation“, interactions Volume XVIII.3, May/June 2011. http://l3d.cs.colorado.edu/~gerhard/papers/2011/interactions-coverstory.pdf
    __________
    Wenger, Etienne; Trayner, Beverly; de Laat, Maarten: “Promoting and assessing value creation in communities and networks: a conceptual framework”, Rapport 18, Open Universiteit, 2011. http://wenger-trayner.com/documents/Wenger_Trayner_DeLaat_Value_creation.pdf

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