GIZ/AIZ Sommerakademie. Workshop MOOC (Gruppe 2) – nachgefragt

Hier hatte ich ja schon einige Anmerkungen zu den Nachfragen der Gruppe des Workshop 1 gegeben. Aber auch die Teilnehmer und Teilnehmerinnen des Workshop 2 hatten mir ein paar Fragen mit heim auf den Weg gegeben. Nicht so viele, aber diese nicht weniger knifflig.

Ich hatte mir ein paar Stichpunkte aufgeschrieben, ich hoffe, ich habe die zugehörigen Fragestellungen/-komplexe noch richtig im Kopf, ansonsten gerne korrigierend via Kommentarfeld eingegriffen. Die Stichpunkte also. Zeitaufwand. Abgeben von Wissen. Einstiegspunkte. Zugangsbeschränkungen und Barrieren. Belohnung.

1. MOOCen kostet Zeit? Was kann man dagegen tun?

Nicht so viel. Sich eher darüber freuen, so einen die Leidenschaft gepackt hat. Außerdem entwickelt man mit der Zeit je eigene Strategien. Vernachlässigt mal eine Zeit anderes. Setzt andere Prioritäten. Oder man wird zum klassischen MOOC-Drop-Outler. 😉

2. Wer gibt Wissen freiwillig ab?

Sind die alle eine besondere Spezies, die da freiwillig, bereitwillig, einfach so, ihr Wissen im (c)MOOC mit allen andern teilen? Die die angefangen haben sind wohl bestimmt besonders. Aber das ist ansteckend. 😉

Wobei. Hier sind die Meinungen gespalten. Schon allen in meiner Community.
JA! (schlicht und einfach.)

NEIN!

 

WIE JETZT?

 

3. Faden verloren. Wo finde ich den MOOC-Wiedereinstieg?

Immer wieder Einstiegspunkte in einen laufenden MOOC zu schaffen, das ist m.E. eine (Haupt-)Verantwortung der Veranstalter. Durch Posts (oder zur Not auch regelmäßige Newsletter).

4. Gibt es moocige Zugangsbeschränkungen/Barrieren?

Sinn und Zweck eines MOOCs ist es ja gerade, dass jeder nach seiner Facon mitmachen kann. Was nicht heisst, dass es keinerlei Barrieren der Teilnahme gibt. Es braucht schon mal einen einigermaßen Internet-Anschlus. Zeit, wie wir unter 1 bereits festgestellt haben. Zumindest ein bisschen davon. Filterkompetenzen. Was ist für mich wichtig? Was bearbeite ich intensiver, wo lese ich einfach drüber bzw. was klicke ich gleich ganz weg? Je mehr online in Verbindung je mehr Autodidakt vom Wesen, desto weniger Barriere auf dem Wege zum glücklichen Mit-MOOCer.

5. Was ist die Belohnung fürs MOOCen?

Als Teilnehmerin?

  • Neue Kontakte
  • Sich ergebende Projekte mit Menschen, die einem liegen
  • das sichere Gefühl der Selbstbestimmung beim Lernen
  • ganz nebenbei erweiterte Kenntnisse von Tools, Netzwerken, Verhaltensweisen im Social Web
  • fundiert, aufgrund eigener Erfahrung, mitreden können.

Mehr? Anders? Kommentare? Im Kommentarfeld willkommen. Aber jetzt erst mal noch einen schönen Sonntag an alle GIZler und sonstige Leserinnen und Leser.

Eure glückliche @mons7. #ausgründen #ununitv. 🙂

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