MOOCs an der Hochschule – ganz subjektive Anmerkungen

Folgender Text stellt einen Kommentar zum Blogpost von Andreas König hier dar.

Verehrter Namensvetter,

zunächst einmal herzlichen Dank für die erfrischenden, aufschlussreichen – und doch beide Seiten wertschätzenden und vermittelnden – Tweets am Mittwoch.

[Für uneingeweihte Leserinnen. Es gab wohl eine Sitzung an der Hochschule zu MOOCs und die zukünftige Positionierung dazu. In der sowohl der @heinz als auch @KoenigAndreas zu Gange waren. Zwar war unerwünscht, ganz eng getaktet die Diskussion mit einer uneinschätzbaren Öffentlichkeit zu teilen, Meta-Kommentare und Gedanken dazu aber erlaubt. Und von @AstridChr, @lress, @markusmind und mir der @mons7 auch gerne genommen und rege zurück verkommentiert.]

Meine ganz subjektiven (also aus meiner eigenen Geschichte und Perspektive heraus formulierten) Gedanken, die mir beim rezipieren des im Übrigen sehr gut über Quellen unterfütterten daraus entstandenen Blogposts von Andreas seien im Folgenden einfach mal so – und ungefiltert – in den Diskussionring geworfen.

Hinweis: Wenn nicht schon oben so getan, dann erst einmal hier entlang, Auslöser nachlesen. Aber schnell! 😉

Alles eine Frage des Geldes!

Ja! Ja! Ja! Absolute Zustimmung zu Deinen Ausführungen.

Weit verbreitet ist an Hochschulen der Zwang, didaktische, organisationale usw. Entscheidungen nach Massgabe der Killerphrase zu geben: “Können wir das finanzieren?”. Deren Zweck und Nutzen leugne ich nicht. Aber persönlich möchte ich lieber in einer Organisation arbeiten, die sich zuerst fragt: Was ist unsere Rolle in der Welt und was unser positiver Beitrag zu ihrem Wachsen und Werden?

Ich selbst möchte eine dritte Frage anfügen. Doch zunächst eine Vorbemerkung.

Wir haben ja seinerzeit den #mmc13 mit einem 0-Budget gestemmt.

Und ein parr Montate spater dann von der Hochschule aus beim #moocfellowship-Wettbewerb mitgemacht. Dafür hätte es ja 25T gegeben. Bzw. hat es – für die Gewinnerinnen. Noch vor dem Absenden der Bewerbung habe ich mich zutiefst gefragt, für was wir denn das Geld überhaupt alles ausgeben könnten… da erhielt ich eine hochschulinterne Mail, dass es wohl – bei professionellerer Herstellung von Videos – wohl zum Drauflegergeschäft würde. Nach Durchsicht der Mail war ich flugs davon überzeugt, ja, die 25T können keinesfalls reichen.

Obwohl (!) der #mmc13, ich wiederhole mich, mit 0 EUR gestemmt wurde.

Die Frage drei, die ich also gerne anfügen möchte an

  1. Können wir das finanzieren? und
  2. Stellt es einen positiven Beitrag dar zum Wachsen und Werden? ist
  3. Was könn(t)en wir allein schon durch die Aktivierung unserer eigenen kreativen Kräfte, den Menschen, mit denen wir hier zusammenarbeiten, allein dadurch “reißen”? Allen dadurch, dass wir in dieser Perspektive anfangen zu denken?

Wie Öffnung von innen und von außen, jedenfalls von unten aussieht.

Insgesamt kann ich aus meiner individuell-subjektiven Perspektive – als Studentin von unten – eine Öffnung in jedweder Hinsicht in jedweder Hinsicht nur gutheißen. Dies sowohl aus Sicht der noch Studierenden seinerzeit, als auch als der nicht-mehr Studierenden jetztzeit.

Akademisch-inhaltslose Semesterferien

So kann ich mich gut an sich (vom akademischen Gesichtspunkt her) endlos hinziehende Semesterferien erinnern. Gerne hätte ich in Vorbereitung auf kommende Seminare zumindest mal eine kleine Leseliste gehabt, an der ich mich hätte abarbeiten können. An Videos oder anderweitig zur Verfügung gestelltes gar nicht mal gedacht.Wobei seinerzeit die meisten Seminare sich nicht wiederholt haben, da sie immer den Stand der Forschung der jeweiligen Dozenten abbildeten. Gute alte Zeit eben.

Nun ja, ich habe mich dann mit Grundlagenliteratur begnügt. Einführung in die Erziehungswissenschaften. Theorien der Erziehungswissenschaften. Geschichte der Erziehungswissenschaften. Wär’ mir aller Wahrscheinlichkeit ansonsten auch entgangen.

Nach der Hochschule ist vor den Türen der Hochschule

Auch nach Ausscheiden als ordentliche Studentin, und das ist jetzt mittlerweile schon… gut 10 Jahre her? … würde ich mich gerne über derzeitig Themen, den derzeitigen Diskurs informieren. Ja, ich weiss. Das habe ich über das Studium gelernt, selber zu tun. Selber zu recherchieren, mich konferenzierenderweise selber einzumischen. Aber es wär’ halt bequemer. Und thematisch breiter möglich.

Das böte aber wohl auch nicht der eine oder andere MOOC. Sondern bedingte ein weitergehende Öffnung von Hochschule und LMSen.

Veränderung von Organisation. Wie organisiert man das?

Und das wiederum eine Veränderung der Organisation Hochschule. Die ich selbst, als Mitarbeiterin, gefühlt keinen Milimeter vollbringen konnte. Bisher.

Eher: Vom Umgang mit Organisation

Eher bin ich mit der Organsiation Hochschule individuell umgegangen. Und das auf vielerlei Arten und Weisen. Zum Beispiel durch gelegentliches Unterlaufen. Durch Ummünzen von eigentlichen Bestimmungen. Oder aber durch – langweilige und langwierige – Gremienarbeit. Oder besser ausgedrückt. Bearbeitung derselben.

Wie geht Veränderung von Organisation?

Lieber Andreas, so Du weisst, wie das geht. Verrat es mir! Im Kommentar. Es dankt Dir

mons7 (aka Monika E. König)

Eine Antwort auf „MOOCs an der Hochschule – ganz subjektive Anmerkungen“

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