Vom #web20k zum #ldlmooc … und wieder zurück

Freitag war ein gar aufregender Tag!

Lernen und Lehren in und mit Facebook

Gestartet hat der mit der Session zu Lehren und Lernen mit Facebook, während der uns Jürgen Pelzer Einblicke in seine Arbeit auf Facebook gegeben hat,  aber auch (zumindest habe ich mir die rausgezogen) Begründungen, wie man eine solche z.B. gegenüber der eigenen Institution rechtfertigen kann.

Für jene, die sich die Langversion mal zu Gemüte führen mögen, hier eingebettet.

Wärend allein die Länge des Beitrags den Beat Rueedi abschreckte …

Bildschirmfoto 2014-05-10 um 21.55.08

… haben bis jetzt, heute 8.04 Uhr, 85 weitere zumindest mal reingeschaut.

Start des #ldlmooc

Gerade mal eine Viertelstunde kürzer die darauf folgende fulminante Startsession des #ldlmooc, auch hier für die Video-Liebehaber unter euch die Langversion im Foglenden. Es ging darum, um was es sich bei diesem #ldl überhaupt handelt, wer das entwickelt hat, welches Menschenbild dahintersteckt und wo anwendbar.

Da hätte die Session für den einen oder die andere sogar noch länger andauern können, wie auf Twitter verlautet wurde.

@mons7 @mschaki @jeanpol @ldlmooc Schon vorbei? Schade! Merci vielmals! Meine wichtigsten Fragen geklärt, die Motivation gesteigert #ldlmooc

— Corinna Lammert (@lammatini) May 9, 2014

 

Didaktische Reduktion

Trotzdem hat mich die Anmerkung von Beat Rueedi nicht ganz los gelassen. Man könnte aus beidem mehrere kleinere “Wissens-Happen” produzieren. Via didaktische Reduktion. Wie wir dies als Pädagogen ja immer wieder tun. Wir haben ein Thema, ein Fachgebiet, über das wir selbst erst einmal lernen, das wir strukturieren. Wir suchen – für uns – relevante Aspekte heraus (i.d.R. aufgrund einer Art von (Lehr-)Plan).

Und diese Aspekte versuchen wir dann aus einer Fülle von Material in etwas Hineinzugießen, das der – wie auch immer gearteten Zielgruppe – von Umfang, Schwierigkeitsgrad und Art der Darbietung möglichst angemessen.

Selber lernen durch didaktische Reduktion

Infiziert von diesem #ldl (oder was ich mir bisher darunter vorstelle) drängt sich mir jedoch der Gedanke auf, dass genau das Herstellen solchen Materials die Art von Lehre ist, die #ldl anregen will. Das Herstellen eines Artefaktes, über welches andere Interessierte wiederum lernen können. Die Herstellung als in Lernenden-Hand!

Mein Artefakt

Und genau ein solches sollen die Teilgeberinnen zum #ldlmooc während Woche 1 erschaffen.

Schenkt dem ldlmooc im laufe der Woche eine Visualisierung oder auch einen kleinen Podcast oder ein Video zum theoretischen Teil von LdL. Schickt uns einen Link über den Blogaggregator hier, damit wir euren Beitrag hier verlinken und allen Teilnehmern zugänglich machen können. Viel Spaß, wir sind sehr gespannt auf eure Beiträge.

Meines ist gerade in Arbeit. Ich habe jedenfalls schon jetzt mehr als eine Stunde an der Visualisierung gearbeitet (ohne allein die Recherchen zum Thema #ldl, um dieses überhaupt erstellen zu können). Bin aber ein weiteres Mal mehr davon überzeugt (worden), dass

  1. lernen eben Zeit braucht. Und oft mehr als eine einzige Stunde.
  2. lernen in einem Haltungswechsel besteht. Von passiv (also Aufnehmen von “Material”, das an mich distribuiert wird, hin zu aktiv, was z.B. selbst herstellen solcher Art Material sein kann. Also weg vom Video gucken, hin zum Video machen. 😉

Einen guten Start in die Woche wünscht

die @mons7

 

Eine Antwort auf „Vom #web20k zum #ldlmooc … und wieder zurück“

Leave a Reply

Your email address will not be published. Required fields are marked *