#ldlmooc – meine Aufgabenbearbeitung zu Woche 4 – Feedback!

Etwas verspätet, aber mir doch eine Ehre, dem @vilsrip Feedback zu seiner Planung einer LdL-Einheit geben zu dürfen. Verspätet deshalb, weil mir Feedback (allerdings noch mehr in Form von Noten) von jeher ein Graus.

Aufgerafft habe ich mich nun dennoch,

  • da ich das Feedback noch vor dem Hangout on Air heute Abend aus dem Kreuz haben wollte und außerdem,
  • weil man Feedback ja – ganz Feedback mäßig – wieder zurückgeben kann 😉
  • und weil ich natürlich selbst – möglichst geradeheraus – Feedback erhalten mag.

Das Artefakt

Ganz spontan

war ich erst einmal so richtig enttäuscht, dass der @vilsrip nicht garselbst auf dem Video zu sehen war. Diese Enttäschung hat sich aber in große Freude umgeschlagen, da mir ein anderes Video untergekommen, in dem ich mir in der Tat gleichsam ein Bild von ihm machen konnte. Zweiter spontaner Gedanke, dass das Video – zumindest auf meinem Screen – etwas unscharf daher kommt, was aber – erstaunlicherweise – auch einen Vorteil mit sich bringt. Ich konzentriere mich ganz stark auf das, was da Geschrieben steht, konzentriere mich darauf, es lesen zu können. Das fesselt mich an den Bildschirm, nix von Zurücklehnen und einen auf passive Zuschauerin machen. Hier wird frau gleich mal gefordert!

Zur Form

Ansonsten ist die Form – so mit moovly erstellt – natürlich vorbildlich. Wirkt sehr professionell. [Frage an den Ersteller: Wie lange hat’s gebraucht, das so hinzukriegen?] Was mich persönlich an diesen professionellen Ergebnissen immer – nur so ein kleines Detail und ganz am Rande – stört, ist, dass die Schrift nicht die Handschrift der Erstellerin ist. Nicht, dass meine besser zu lesen. Mitnichten. Aber Schrift ist sowas ganz eigenes, persönliches. So etwas wie Mimik, Körperausdruck. Und die Schrift, die mir dann als Erstellerin zugerechnet wird, hat eben einen eigenen – und nicht meinen – Ausdruck. Aber wie gesagt. Eine Kleinigkeit. Und arge Eigenheit von mir selbst. Deshalb mal zum Wichtigen. Nämlich

Zum Inhalt

Das Video richtet sich schon – wenn ich das richtig verstanden – an die Lernenden, die während der LdL-Einheit die Lehrenden-Rolle einnehmen werden. Ich versetze mich also mal in deren Rolle. Zunächst werden

  1. mir als Lernendem klare Hinweise gegeben, wie ich es schaffen kann, den Stoff zu durchdringen. Alsodann bekomme ich auch
  2. Hinweise, wie die Einheit von mir gestaltet und durchgeführt werden kann. Mir ist absolut klar, was zu tun, damit ich das ganze gut hinkriegen kann. Besonders gut gefällt mir
  3. die optionale Ergänzungsmöglichkeit, falls noch Zeit bleibt. Auf der einen Seite werde ich nicht unter Druck gesetzt, das alles schaffen zu müssen, auf der anderen habe ich aber auch keine Angst, mir könnte der Stoff ausgehen. (Sollte ich mir mal für meine eigene Lehre auch so vorbereiten. 😉 ).

Die Musik im Hintergrund hat zwar wieder etwas eher mit der Form zu tun, mir sei trotzdem in diesem Abschnitt der Hinweis erlaubt, dass sie vom Drive her so gehalten, dass ich am liebsten gleich mal loslegen will.

Zur antizipierten Wirksamkeit

Kurz gesagt: Ich denke, das kann durchaus so klappen.

Ergo

Bitte in der Praxis ausporbieren… und hier über Ergebnis kommentieren.

@mons7 freut sich darauf!

 

 

2 Antworten auf „#ldlmooc – meine Aufgabenbearbeitung zu Woche 4 – Feedback!“

  1. Vielen Dank für deine Besprechung! Freut mich sehr, dass du das Material als brauchbar und machbar einschätzt!
    Kurz noch ein paar Anmerkung dazu. Zunächst die Dauer der Erstellung: Das hat insgesamt wohl etwa vier Stunden in Anspruch genommen, wobei das nicht die reine Erstellungszeit mit Moovly war, sondern ich habe dazwischen noch im Internet recherchiert, um Screenshots anfertigen zu können, die ich zum Einfügen in diesem Video verwenden wollte. Aber die meiste Zeit hat tatsächlich Moovly verschlungen, dessen Bedienung nicht gerade sehr komfortabel ist. Man muss in der Timeline des Videos viel horizontal und vertikal scrollen, wenn das Video mal eine gewissen Länge erreicht hat (so etwa ab zwei Minuten Länge wird’s allmählich mühsam, wenn man weiter vorn etwas verändern will).
    Das ist der Grund dafür, dass es alles insgesamt ziemlich schnell geht – man muss wohl, wenn man gleich beim ersten Mal alles lesen will, das Video immer wieder stoppen. Das fiel mir hinterher auf, aber dann war mir der Aufwand, den eine Veränderung bedeutet hätte, zu groß.
    Der Text von Roger Rosenblatt gefällt mir insgesamt sehr gut: Erstens ist er menschenfreundlich und macht nachdenklich, zweitens ist es ein sehr dichter Text – durch Anspielungen und Verweise auf englische Literatur (Donne, Dickens) und andere kulturelle Besonderheiten bietet er besonders viele Gesprächsanlässe und vermittelt, wenn man alles aufschlüsselt, einen intensiveren Blick auf die anglophone Welt, als man anfangs vermuten würde. Drittens erlaubt er es durch seine Thematik problemlos, Bezugspunkte in der Gegenwart (und in anderen geschichtlichen Räumen) anzusteuern und Vergleiche zu ziehen. Auch das schien mir gerade für LdL ein herausfordernder und motivierender Inhalt zu sein.

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