Podcasting und Bewegtbild im Fokus

Podcasting und Vodcasting im Fokus

Im Rahmen meines Studiums an der Akademie für Online-Marketing habe ich dieses Wochenende eine Veranstaltung zu Podcasting und Bewegtbild, von der ich einige Aspekte mit euch teilen möchte.

Heute, am Freitag Abend, gab es erst einmal theoretischen Input, morgen am Samstag geht’s dann in die Produktion. Ich werde berichten. 😉 Verlasst euch drauf!

Die fünf Kernkompetenzen beim Podcasting und Vodcasting

Fünferlei sollte man drauf haben, um zu einem ansehbaren Endprodukt zu kommen. So zumindest die beiden Referenten. Und zwar  Michael Härtlein und Rolf Eckel von MainPod. Vom (1) Konzept über die (2) Herstellung zur (3) Veröffentlichung. Dann (4) verbreiten und (5) auswerten.

Konzepterstellung (1)

Am Anfang war und ist die Idee. Und die Idee bringst Du zu Papier. Was man Treatment nennt (und Vorformen eines Drehbuches). Was quasi die textliche Beschreibung darstellt. Diese wird in ein Storyboard gegossen. Und aus dem wird im Idealfalle ein Animatic. EinE?

Animatic?

Eine Animatic, auch Story Reel genannt, ist ein gefilmtes Storyboard. Dabei werden die Einzelbilder des Storyboards zusammengeschnitten und gegebenenfalls rudimentäre Dialoge und Soundtrack hinzugefügt. Damit kann zum einen geprüft werden, ob das Timing der Dramaturgie im fertigen Film stimmt und Soundtrack und Film zusammenpassen. (Quelle.)

Anmerkung: Das stellt bei meinen eigenen Versuchen in der Tat gerade die größte Herausforderung dar. Die Bildsequenzen so zeitlich zu takten, dass sie zum Timing meines Sprechens passen. Oder sollte ich vielleicht umgekehrt vorgehen? Was geht vor? Bild oder Ton? Das werde ich morgen erfragen!

Herstellung (2)

Tatsächlich ist bei professionellen Produktionen ein PreProductionMeeting (PPM) ein elementarer Posten vor dem Dreh. Während dessen beteiligte Menschen zusammenkommen und Fragen abgehandelt werden, da würdet ihr im Leben nicht drauf kommen. Und dann kommt der Dreh(termin).

Wenn das geschafft, geschafft? Mitnichten. Jetzt geht’s erst richtig weiter. Mit der Sichtung des Materials, der Postproduktion, die mit dem Rohschnitt beginnt. Auf ein roh folgt in der Regel ein fein, so auch hier. Feinschnitt und dann die Abnahme. Es werden Korrekturen eingearbeitet, im Extremfall muss auch schon mal nachgedreht werden, aber das mag niemand so richtig, wie ich aus den Erfahrungen und Anekdoten der Experten herausgehört habe. Und mit was wird das alles gemacht, die Herstellung?

Equipment

Unter Equipment fasse ich jetzt sowohl die Hardware als auch die Software.

Hardware

Da bin ich ja richtig gespannt drauf, mit was der Profi morgen anrückt. Und ob meine eigene Ausstattung ausreicht für meine Zwecke. Ich habe ja

Mikrophone

für verschiedene Zwecke, aber natürlich Audio fokussiert:

  • das H2N*, das nehme ich für alles, wofür die beiden anderen nicht passen. Kann man auch separat nutzen, ohne irgendwo anzuschließen, muss man nur drauf achten, dass die Batterien nicht versagen.
  • dieses Ansteckding von RODE (ich glaube ich habe das*, bin mir aber gerade nicht ganz sicher), Steckt man auf der einen Seite ins Smartphone, auf der anderen Seite ans Jacket.
  • das Samson Meteor* (hier bin ich mir sicher 🙂 ). Fürs reine Podcasting.

Mikrophone von Samson, Rode und Zoom

den Gimbal*

zum Filmen. Zu dem muss ich echt noch was eigenes schreiben. Der ist – in aller Kürze – einfach NUR SUPERGEIL! Natürlich braucht man da auch ein Smartphone dazu.

Na ja, und dann gibt es noch meinen Laptop. Mit Software.

Software

Ich habe schon erfahren, dass die Profis mit FinalCut pro arbeiten, das ich natürlich auch auf meinem Laptop installiert habe. Nur leider ist es mir persönlich zu komplex. Ich nutze wie an anderer Stelle schon angemerkt entweder Screenflow oder iMoovie oder den MovieMaker.

Mir wurde aber auf Nachfrage denkform als Schulungsanbieter empfohlen, um in das Programm reinzukommen, ich denke, das werde ich mal ausprobieren.

Außerdem wurde der Teleprompter angesprochen. Sowas benutze ich bisher ja noch gar nicht, finde die Idee aber gar nicht schlecht. Was ein Teleprompter ist? Im Grunde ein Bildschirm, z.B. der eigene Laptop, auf dem der Text, den man sprechen will, einfach abläuft. Man liest einfach ab. Und schaut dabei in eine Richtung, die genau richtig für die Aufnahme ist. Werde ich auf jeden Fall ausprobieren und hier auf der Lernspielwiese berichten.

Die tatsächliche Produktion, Veröffentlichung (3) , Verbreitung (4), Auswertung (5)

… gibt es dann Morgen. Also im Teil 2. Und hoffentlich mit einem vorzeigbaren Video für euch auf Youtube.

3 Antworten auf „Podcasting und Bewegtbild im Fokus“

  1. Samson Meteor ist unschlagbar…verwende ich seit Jahren & auch, um diesen Text zu diktieren 😉 – Habe eine ganz andere Frage: mit welchem Plugin (?) kriegst du denn das schöne Inhaltsverzeichnis hin, das ans Wiki erinnert…ist ja wohl automatisch erstellt? Oder muss ich mal wieder bei WP was dazulernen?

  2. PS. und übrigens: meine Studis melden mir, wenn ich mal Audio-Protokolle oder -Kommentare verschicke statt Text, dass sie das ganz cool und toll finden. Sehr leicht fällt es mir allerdings nicht, ohne Ähm und Öhm eine Nachricht aufzusprechen – mir fehlt einfach der Hörsaal!

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