Interview zum Umgang mit und Nutzen von Alexa

Alexa – die neue eLearning-Queen?

Das ist mir heute eine besondere Ehre: Im Interview nämlich eine ganz besondere Person. Eva Peters. Ihres Zeichens selbständige Beraterin für Coaches und Solopreneure. Und eine, die bereits nicht nur Alexa aktiv nutzt, sondern ihr – über sog. “Skills” – schon einiges beigebracht hat.

Ein Bild von Eva Peters, die ich hier über Alexa und ihre Erfahrungen mit ihr interviewt habe.
Eva Peters

Hier hatte ich ja geunkelt, dass das die Zukunft – oder zumindest eine Zukunft – des eLearning sein wird. Wie das konkret aussehen könnte? Dazu befragen wir Eva.

Eva, Butter bei die Fische gleich vornweg, hast du nicht Angst, dass du abgehört wirst?

Nein, denn ich gehe davon aus, dass Alexa die Ohren spitzt. Daher nutze ich den virtuellen Sprachassistenten auch ganz bewusst und möchte sie auch nicht in jedem Raum oder in jeder Situation an meiner Seite haben. Da Alexa nur mit Netzteil und Internet funktioniert, ziehe ich dann einfach den Stecker raus. Das ist beim Smartphone ja beispielsweise nicht möglich.

O.k., aber wenn du selbst vorsichtig damit bist und Vorurteile hattest, wie bist du überhaupt dazu gekommen, dich mit der Alexa zu beschäftigen?

Ich erfuhr, dass einige Coaches über Alexa ihre Podcasts ausspielen. Zuvor wusste ich
lediglich, das sie die ganze Smart Home Technik regelt, was mich nicht besonders
interessiert. Über die Podcasts lernte ich die Welt der Skills kennen. Und ich finde es interessant, dass über diese Reduktion auf Sprache, auf Audios und aufs Hören, plötzlich ganz andere Dinge möglich sind.

Verstehe. Und jetzt nochmal auf Anfang. Was ist diese Alexa überhaupt?

Ein virtueller Sprachassistent. Das heißt Alexa reagiert auf Sprache und informiert mich ebenfalls in erster Linie über Sprache oder Audios. Damit ändert sich das Nutzerverhalten, wir können auf Zuruf etwas eingeben und bekommen dann entsprechende Informationen zu hören.

Glaubst du, dass Alexa was für Unternehmen ist?

Natürlich ist es für Unternehmen interessant und die Möglichkeiten, sie einzusetzen sind grenzenlos. Sei es für das eigene Marketing, um darüber zu verkaufen, einen
zusätzlichen Service anzubieten oder aber für interne Zwecke. Wobei ich vermute, letzteres wird aufgrund der Aufzeichnungen eher schwer durchsetzbar sein.

Das heißt, Dein Angebot richtet sich eher an private Menschen und Nutzung? Erzähle uns doch etwas über DEIN Business!

Gerne. Ich unterstütze in Selbstständige wie Coaches, Berater und Kreative dabei, eigene Online-Produkt zu entwickeln. Das sind vor allem Online-Workshos, Webinare etc. Aber auch ein Alexa Skills ist eine Art virtuelles Produkt. Ich unterstütze dabei, eigene Konzepte für Skills zu entwickeln und dann auch diese Skills ohne Programmierkenntnisse zu erstellen. Alexa Skills entsprechen dabei den Apps, die wir von den mobilen Geräten kennen.

Und was kann jetzt Alexa in punkto Bildung deiner Meinung nach?

Skills können wir beispielsweise als Quiz anlegen und somit ganz einfach und
spielerisch Wissen abfragen. So macht das Lernen dann auch mehr Spaß.
Und es können Informationen abgefragt und beliebig wiederholt werden. Es gibt auch Skills für Fremdsprachen, dabei ist es natürlich charmant, dass ich direkt höre wie man das Wort korrekt ausspricht.

Und natürlich wird es immer mehr Informationen auf Alexa geben, die wir nutzen können. Manche Kinder lassen sich von ihr auch bei den Hausaufgaben helfen.

Wir sind also gerade noch relativ am Anfang. Am Anfang von etwas Aufregendem, Neuem.

Vielen Dank für deine Hinweise, liebe Eva Peters von Onlinekurse-Kompass.de!

Es bleibt also spannend!

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