(Un)Follow Friday

Der Freitag ist – so merke ich immer mehr und wieder – ein ganz besonderer Tag. Dies ist offensichtlich seiner besonderen Position “dazwischen” geschuldet, so denke ich mir. Teilweise noch Arbeitszeit, aber ausklingende, teilweise schon Freizeit, die sich wie schönstes Morgenrot mit Ablauf des Tages ankündigt.

Dieses spätestens um die Mittagszeit sich einstellende und um sich greifende Gefühl (ver-)äußert sich – zwar auf unterschiedlichste Art und Weise, aber dennoch deutlich bemerkbar – in allen Lebenswelten.

So kann ich mich noch sehr gut und genau an meine Tätigkeiten in hippen Büros der Frankfurter Innenstadt erinnern, während derer am Freitag die teuren Anzüge durch teure “Casuals” ausgetauscht wurden. Teuer blieb zwar, aber eben doch ANDERS teuer.

Auf twitter nun äußert sich der Freitag u.a. über Aktionen der einzelnen Twitterer, wie z.B. den Unfollow-Friday-Beitrag… oder auch den Follow-Friday-Beitrag.

Diese Beiträge habe ich nun zum Anlaß genommen, ein paar zu verlassen, ein paar anderen dafür zu folgen.

Ich kreiere also hiermit den Misch-die-denen-Du-nachfolgst-neu-Freitag…

… mir muss nur noch ein guter Begriff dafür einfallen, denn der ist für 140 Zeichen definitiv ungeeignet 😉

Ein schönes Wochenende wünscht die

eLEx

Twitter – (und) mein soziales Netzwerk

Twitter scheint wohl (auch) dazu genutzt zu werden, ein soziales Netzwerk aufzubauen, zu pflegen und auszubauen.

Das kann man u.a. hier nachhören/ nachschauen.
Aufgebaut habe ich, wenn ich mich persönlich anschaue, mir das meinige (zumindest das “berufliche”, will heißen wissenschaftliche/ akademische) über Twitter in der Tat.

Jetzt sollte also die Phase des “pflegens” kommen. … und wenn ich mir so überlege, wie man wohl über Twitter sein gerade zart geknüpftes Netzwerkchen pflegens soll, … so kommt mir in den Sinn, dass man das wohl am besten auf dem Wege macht, dass man seinen (nicht auf-, sondern) angeknüpften Menschen Informationen/ Quellen/ Kommentare/ Links/ oder was auch immer zur Verfügung stellt, die sie gerade supergut gebrauchen können.

Ganz im Sinne:

DON’T JUST TWEET, but FEED :))

Na dann…. Guten Appetit….

… wünscht die eLEx

Twitter – die Informationsgrube

Twitter kann eine wahre Informationsgrube sein, ob man es nun privat, beruflich – oder beiderweitig nutzt.

Und das Gute daran, es ist nicht unbedingt der Wühltisch (nichts gegen Wühltische im Generellen…), auf dem alles durcheinander fliegt, halb veraltet, oder schon angeschlagen ist. Zumindest nicht, wenn man diejenigen, denen man sich als Follower an die Fersen hängt, einigermaßen auswählt.

Dann nämlich wandelt man in einem gar durchaus exklusiven “Laden”, der just und überraschenderweise gerade das auf der Theke hat, was einen anspricht, aber auch in punkto Neuigkeit, Aktualität und Esprit durchaus überraschen kann.

Aber auch die Infos/ Links/ Hinweise, die lange und altvertraut (aber deshalb auch lieb geworden) immer wieder den Twitterhorizont kreuzen, möchte man nicht wissen. Schließlich kauft man ja auch immer die gleichen Socken (zumindest tue ich das), weil man weiss, sie passen, passen zu den schon vorhandenen… und sind einfach kuschelig.

Es grüßt euch mal wieder die eLEx – heute auch genannt: das Häschen in der (Twitter-Informations-)Grube 😉

ForschungsORGA

Ich habe ja schon einige Ausarbeitungen, ein Buch, div. Abschlussarbeiten hinter mir. Trotzdem … ist diese Untersuchung – die über Bildungstwitterer – etwas anderes, ganz Neues für mich.

Ich muss mich anders/ neu organisieren, dazulernen.

Im Zusammenhang mit meinem Zweitstudium soll ich nun ein Konzept eines Weblogs in einem bildungswissenschaftlichen Zusammenhang erstellen. Meine Schwierigkeiten, mich und meine Daten, meine Kontakte, die Forschungsarbeit an sich zu organisieren (insbesondere mit dem Hintergrund tagsüber auf der Arbeit mit gänzlich anderen Dingen beschäftigt zu sein) hat mich nun auf die m.E. GENIALE Idee gebracht, meine Forschungsarbeit über ein (neues) Weblog zu strukturieren. Eines, in dem natürlich auch die kontinuierlich Befragten lesen und kommentieren dürfen/ sollen, ein Ort, an dem sie umgehend sehen können, was mit ihren Aussagen geschieht, in welchen Kontext/ welche Kontexte diese gestellt werden und beurteilen und kommentieren können, ob sie dies so gut heissen wollen (oder auch nicht -> Kontroverse).

Auf der anderen Seite habe ich aber auch wieder Angst, dass diese Diskussion das Endergebnis “verfälschen” könnte.

Aber vielleicht sehe ich das einfach nur falsch. Nicht VERFÄLSCHEN… sondern vielmehr

KORRIGIEREN!

Was sind eure Gedanken dazu?

Kindle – die Letzte

Heute auf dem Weg zum Flughafen hatte ich mal wieder meinen Kindle dabei, und – um die Zeit bis zur Ankunft zu überbrücken und zu nutzen – in Gebrauch. Die Omi gegenüber von mir – und das war definitiv schon eine, schätze mal im Alter von zwischen 82 und 85 kuckt mich unauffällig von der Seite an. Rutscht näher… dann fasst sie sich offensichtlich ein Herz:

“Kann man die Buchstaben auch größer machen?” … nein, sie wolle das doch – sofern ich erlaube – selbst probieren. “Größer geht nicht? Das ist aber immer noch recht klein.”

“Wie kriegt man denn die Bücher da drauf?” … fragt sie mich mit neugierig wachen Blick. Ich hole aus, erkläre es ihr. Schließe damit, dass sie wohl, wenn sie eigene Texte draufladen wolle oder ein Gerät anderer Marke habe, einen PC brauche.

Überrascht blickt sie mich an: “Den habe ich doch. Wahrscheinlich schon um einiges länger als Sie, junge Frau!”

Tja, so kann man sich täuschen.