Educamp ’09 in Graz: Erste kleine Nachlese

Nun ja, wenn eLEx in einem konsequent ist, dann in ihrer Inkonseqenz.

Deshalb die erste kleine Nachlese des EduCamps ’09 in Graz noch heute Abend. Meine Gedanken dazu lassen sich in drei Kategorien einordnen:

– persönliche Eindrücke
– Format der Veranstaltung [to come] und
– Inhalte [to come].

Zunächst zu Ersterem.

Das EduCamp ist ein guter Platz, um Feedback zu erhalten, nicht nur in fachlicher, sondern (und besonders) auch auf die eigene Person bezogen.
Hilfreiches Feedback zu geben ist mitunter nicht ganz so einfach. So manches Mal weicht die Vorstellung über ein bestimmtes Thema des Feedback-Gebers so von derjenigen des Empfängers ab, dass der Empfänger dieses nur ignorieren KANN, andere Male ist eine Kritik so treffend, dass der Empfänger diese verdrängen MUSS, um nicht getroffen zu sein.
Ein gutes Händchen für Feedback hat m.E. Karlheinz Pape an den Tag gelegt. An dieser Stelle nochmals danke für Deine Rückmeldungen.

Zum Zweiten ist das EduCamp ein guter Platz, “like-minded people” (Gleichgesinnte) zu treffen. Sich einmal nicht RECHTFERTIGEN müssen, warum man so etwas wie Twitter verwendet, sondern sich erklären zu DÜRFEN… tut einfach gut.

Drittens ist das EduCamp ein guter Platz, sich als kompetent erleben zu dürfen. Da sich viele mit ähnlichen Fragekomplexen auseinanderesetzen und zum Teil mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, alle jedoch in ganz unterschiedliche Tiefen darin eingetaucht sind, besteht ein großes Interesse an den Erfahrungen und Gedanken des Gegenübers… was der eine (noch) nicht weiß, weiß im Zweifel der andere.

Viertens und zu guter letzt für heute erschließen sich über das EduCamp andere Perspektiven und Sichtweisen auf die “Gegenstände” mit denen man und frau sich so befasst. Diese anderen Perspektiven habe ich dabei mitnichten als bedrohlich, sondern vielmehr sehr bereichernd empfunden.

Vier gute Gründe, nächstes Jahr nach Hamburg zu kommen, oder?

Wir sehen uns dort,

die eLEx

Neuer Blog – neues Glück!

Wie bereits an anderer Stelle im realen Leben auf dem EduCamp in Graz sowie in meiner alten virtuellen Wohnstätte angekündigt, bin ich nun heute auf die “Lernspielwiese” umgezogen.

Zwar liegt ja – nach Hermann Hesse – jedem Anfang ein gewisser Zauber inne, der Dich beglückt und der Dir hilft zu leben, diese Verzauberung mag sich bei mir jedoch gerade so gar nicht einstellen.

Vielmehr das Gefühl, von einer alten Baustelle auf eine neue – noch viel größere – umgezogen zu sein: Auf der alten (blog.de) hatte ich meinen Kampf mit den dort gegebenen Beschränkungen, hier (wordpress.com) habe ich diesen mit den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten.

Wundert euch deshalb nicht, in der nächsten Zeit nicht gleich qualitativ hochwertige Reflektionen zum reichhaltigen EduCamp zu lesen (dies könnt ihr ja mittlerweile hier auf E-Learning 2.0 von Thomas Bernhardt oder auch hier von Sandra Hofhues.

Ich muss mich erst einmal einrichten, sortieren…. und vor allem einen Kaffee trinken.

Bis die Tage

Eure eLEx