Und? Wie war DEIN Tag so?

Bildquelle.

Der Stein des Anstoßes.

Er atme das Internet, so @martingiesler einleitend über seinen Tag(esablauf). Fasziniert folge ich ihm an der Seite Zeile um Zeile Stunde um Stunde, bis er diesen beschließt: „Manchmal ist es dann beim Einschlafen ein komisches Gefühl, kein Internet mehr in der Hand zu haben. Aber spätestens, wenn ich morgens wieder aufwache, ist es ja wieder da. Das ist doch jetzt nicht so schlimm, oder?

Denn „Sharing is caring.“

Bevor ich mich traue mir den Gedanken zu machen, wie sehr sich mein Tag von dem seinen unterscheide (oder wie sehr sich diese ähneln?) poste ich den Link auf meiner Lieblingsplattform. Auf dem von mir wie eh‘ und je stiefmütterlich behandelten G+ schiebe ich ihn hinterher. Einfach so. Um mein stiefmütterlich schlechtes Gewissen zu dämpfen. Oder weil „Sharing is caring“.

Erstaunlicherweise innert kurzer Weile auf beiden (!) Plattformen gleichartige Reaktion.

Die Antwort im (/des) Social Web

Der @stober_stephan auf Twitter.

Und ein „Irgendwie ist das traurig.“ vom Daniel Spielmann auf G+.

Dieser kleine Kampf um die best zu lebende Alltagskultur zieht sich offensichtlich durch die ganze Gesellschaft, so wie der Artikel zu Offline-Sucht gerade seinen Siegeszug durch meine Timeline. „Sie bewegen sich durch die reale Welt, als wären sie dort geboren, kommunizieren „Face-to-Face“ oder gehen „Analogsurfen“. Sie vernachlässigen Facebook-Freunde, verlieren ihr ganzes Geld in sogenannten „Läden“ und sind oft nicht fähig, sich in Foren und Chats adäquat zu äußern: Die Rede ist von Offlinesüchtigen„, so der Appetizer. Aber ich lasse mich wegtreiben, vom eigentlichen Anlass. Dem typischen, meinem, Tagesablauf.

Und? Wie ist denn jetzt so mein 08/15-Tag?

Zumindest nicht wie mein heutiger. Beim Schreiben des Textes sitze ich (obwohl kurz vor 12) bei meiner kalt gewordenen Tasse (Frühstücks-)Kaffee. Draußen – gleich am Ufer des Jabelschen See, an dem ich vor mich hin urlaube – wütet ein Gewitter. Der Platzregen kümmert den Hund, gemütlich in ihr Körbchen positioniert gleich neben meinen Beinen, nicht eine Bohne. Sie fühlt sich wohl wie ich. Wir sind ja im Drinnen.

Drinnen spielt sich auch hauptsächlich mein sonstiger typischer Tagesablauf ab. Drinnen daheim. Und drinnen auf Arbeit. Zäsuren gibt es lediglich, so ich den Ort wechsle. Also in der Regel (leider und lediglich) zwei bis drei.

Phase 1: Vor der Arbeit ist Vorarbeit

Wach werden. (Gar keine so leichte Aufgabe für einen nicht Wach- sondern Nachtmenschen wie mich). Am zuverlässigsten mit einem halben Liter Kaffee, langsam eingeflöst. Twitter checken, um zu schaun, ob die Welt noch in Ordnung ist. E-Mails checken (nein, die sind wider mein Wunsch und Erwarten immer noch nicht tot), damit ich mich auf Arbeit traue. Wenn „Luft rein“, ab aufs Fahrrad. Der erste Ortswechsel.

Phase 2: Auf der Arbeit

Kaffee holen in der Mensa. Mein persönlicher Morgen-Luxus. Kurz Kolleginnen begrüßen. Losarbeiten. Jetzt hauptsächlich in geschlossenen Online-Räumen. Wie in unserem LMS. Im Backend unserers Typo3. Oder im Innern unseres noch nicht online gegangenen Alumni-Portals.

Twitter darf nur aus zwei Gründen konsultiert werden.

Erstens: Zur ultimativen Ausnutzung der #followerpower. Habe ich eine (Fach-)Frage (meist irgend was Techisches oder wie man eine Idee effizienter umsetzen könnte, als es mir auf den ersten Gedanke einfällt), die ich nicht schnell genug selbst recherchiert bekomme, frage ich die Timeline. Erst wenn von euch nichts weiter Verwertbares kommt, frage ich mich intern durch. Weil’s in der Regel so herum einfach schneller zur Lösung kommt.

Zweitens: Als Turbo-Motivator. Wenn ich mit der mir vorgenommenen Aufgabe in zwei Stunden durch bin, darf ich zur Belohnung die letzten 20 Tweets meiner Timeline konsumieren. Wenn ich schneller als das bin, einen Tweet absetzen. Funktioniert bei mir immer (noch). Es sind die kleinen Freuden, die mich zu Höchstleistungen anspornen! 🙂 . Kleine Ortswechsel gibt’s für einen gelegentlichen Jour Fixe, eine Schulung hie und da, Treffen Auge-in-Auge. Großer Ortswechsel.

Phase 3: Nach der Arbeit.

Zuhause angelangt gebe ich mich dann hemmungslos meinem Online-Leben hin. Verfasse Blogbeiträge, setze @-replies in meine Timeline ab. Folge allen mir schmackhaft gemachten Links, die es tags nicht auf den Schirm zu mir geschafft haben. ODER. Ich treffe mich mit Kolleginnen zum Absacker im Größenwahn. Oder mit einem lieben Menschen einfach so. Purste Offline-Zeit. Kein Computer, kein Internet, kein Handy. Von Angesicht zu Angesicht. Aus vollem Herzen. Im Hier und Jetzt. Was manchmal ganz schön anstrengend ist. Bettzeit.

Und Deiner?

Die spontane Idee zu einer Blogparade, mit der ich ins Virtuelle fragen wollte, wie euer Tagesablauf so aussieht, habe ich so spontan verworfen, so spontan wie sie mir in den Sinn gekommen war. Dies deshalb, da ein detaillierter Ablaufplan eines Tages wohl eher einer der Aspekte im Leben eines Onliners ist, den der doch nicht so dezidiert offen legt/offen legen mag.

Darüber twittert und blogt man nicht!

Passend dazu der kleine Schlagabtausch zum Thema zwischen @dunkelmunkel, @Tastenspieler und dem @herrlarbig, der in bezeichnendem Tweet gipfelte.

Am nächsten Morgen dazu (relativierend) @damianduchamps.

Was ist schon „normal“?

Dennoch bleibt die Frage für mich im Raume, etwas allgemeiner gehalten doch durchaus in einem Kommentar beantwortbar? Wenn @martingiesler’s Virtualisierung seines Lebens 9 von 10 Punkten darstellte, auf wie viele Punkte ist Dein Alltag „eingenordet“? Und noch wichtiger, wie beurteils Du die Intensität der Virtualisierung des eigenen Alltags in ihrer Auswirkung auf die je individuell gefühlte Lebensqualität?

Fragt sich und euch

m

Ja ja. Tralala. Es ist da! (Das Social Media Prisma V3.0)

Quelle. Ja ja. Tralala. Es ist da! So schallt es aus allen Ecken seit gestern durch meinen Twitterkanal. Verlinkt wird dabei entweder auf die Ankündigung, dass es bald komme oder auf die angekündigte Version 3 direkt. Es scheint sich also um ein für meine Timeline gar wichtiges Ereignis zu handeln. Grund genug, das begeherte Prisma einmal näher unter die Lupe zu nehmen.

Um was handelt es sich denn eigentlich
Im Grunde handelt es sich (lediglich) um die (durchaus nett in Blümchenform) visualisierte Darstellung von (gebräuchlichen) Tools/Anwendungen/Plattformen, unterteilt in ja… durchmischt. Und zwar auf der einen Seite Inhalte/Formate (z.B. Musik, Videos etc.), auf der anderen Seite Kommunikationsformen (z.B. Foren, Instant Messaging).
Nimmt man beispielsweise das „Blütenblatt“ Video her findet man (natürlich) u.a. YouTube und vimeo. auf dem Social Bookmarks „Blatt“ befinden sich u.a. diigo, delicious (??) usw.
Dabei ist die Auswahl als exemplarisch und subjektiv zu verstehen.

Was machen wir denn eigentlich damit
Wir (und da schließe ich mich nicht aus), bauen es in unsere Präsentationen und Unterlagen ein. Eingefügt in Schulungsunterlagen im weitesten Sinne habe ich ja immer die Hoffnung, dass der Rezipient/die Rezipientin selbst entscheiden kann, wie lange und wie intensiv er oder sie sich mit dem Prisma auseinandersetzt, wie genau hingeschaut wird und welche Fragen man sich dabei stellt.
Bei Präsentationen allerdings handelt es sich doch im Grunde um … Blendwerk. Blendwerk deshalb, da das Prisma a) schön bunt ist und b) viel zu viel Information enthält, als dass man die spontan aufnehmen könnte.

Was wir (potentiell) damit machen könnten
Anstatt damit die (gebannte) Zuhörerschaft zu blenden könnte man ja… z.B.
a) vergleichen, was sich von Version 1 hin zu Version 2 geändert hat, und wiederum die erste und zweite Version mit der dritten vergleichen (habe ich selbst noch nicht gemacht).
b) einmal die „Blütenblätter“ näher inspizieren, wie sinnvoll die Auswahl denn getroffen ist. In die Kategorie „Location Based Services“ hätte ich z.B. nicht mehr unbedingt Facebook Places aufgenommen, oder auch Delicious in der Kategorie Social Bookmarks mal eine Version weggelassen.
c) ein persönliches Social Media Prisma anlegen … und mit dem von anderen vergleichen/diskutieren.

Fragend auf den Punkt gebracht

Aber anscheinend geht es doch gar nicht um den Inhalt. Sondern um die Blümchenform, um die Blendung. Oder was macht ihr so mit dem Social Media Prisma?

fragt sich und euch die @mons7.

#SoMe – oder einfach nur falscher Knopf gedrückt?

Bildquelle. Die SoMe-Front möge mir verzeihen, dass ich die letzten zehn (?) Postings immer nur übers Lernen (und Feiern 😉 ) geschrieben habe. Aber vielleicht hat’s auch gar keiner der SoMe-Berater und -Interessierten gemerkt. Denn ihr hattet ja andere „Probleme“.

Zum Glück (für mich) lese ich ja bei Henner-Fehr mit, und deswegen habe ich – zwar spät, aber besser als nie – doch noch etwas vom derzeitigen Zankapfel mitbekommen. Deshalb eine kleine Zusammenfassung, wie sich die Geschehnisse im Nachhinein lesen lassen und noch ein kleiner Kommentar obendrauf.

Zum Geschehen.
Fünf von (sage und schreibe) 260.000 Daimler-Mitarbeitern (so schreibt zumindest Uwe Knaus in einem seiner Kommentare) drücken in einer Facebook-Gruppe namens „Daimler-Kollegen gegen Stuttgart 21“ auf einen Beitrag à la was Angela Merkel, Stefan Mappus und Daimler-Chef Dieter Zetsche gemein haben, nämlich die Bildung der „Spitze des Lügenpacks“ im Zusammenhang mit dem umstrittenen Bahnhofsprojekt Stuttgart 21 – …. den Like-Button. So habe ich zumindest den Sachverhalt nach Überfliegen des entsprechenden SpOn-Artikels verstanden.
Folge: Intern: Personalgespräch, extern: Löschung der Gruppe (Umstände von Zweiterem im Detail nicht ganz klar, so zumindest die wiederkehrende Stimme von Jens Best).

Noch weiter reichende Folgen: Es wird darüber geredet und diskutiert (so z.B. auch beim Basic), wie das ganze sowie einzelne Aspekte davon denn nun bewertet werden sollen. Und auch wenn der Käse wahrscheinlich schon (fast auf-)gegessen, so erlaube man mir auch noch meine Gedanken hinzuzufügen.

Mein Vorschlag zur Be- und Verwertung
Drei Gedanken dazu, denn – so einer meiner Lieblingsgedanken – aller Guter sind Drei.

Gedanke 1: Sichtbar – oder sichtbar gemacht?
Wie auch immer die Aussage, die da durch das Drücken des Like-Buttons unterstützt wurde, zu beurteilen sein mag, das schlichte Draufdrücken hätte doch – gelinge gesagt – eine recht geringe Reichweite gehabt. Dass die halbe Welt (zumindest die Hälfte der Online-Welt) den Satz mehrmals gelesen, darüber nachgedacht, den Ton abgewogen hat, ist doch eher der Reaktion von Daimler darauf und die Aufnahme der „Story“ von irgendwelchen A-Bloggern ( 😉 ) und das Durchsickern bis herauf zu mir und vielen andern geschuldet.

THESE: Hätte sich da nicht irgend jemand tief be-/getroffen gefühlt, wär‘ das ganze nie Thema geworden.

Gedanke 2: Der Inhalt hinter dem/abstrahiert vom Ton
Was mich zum anderen (wirklich und aufrichtig) wundert ist, dass sich niemand mit dem Inhalt des Vorwurfs auseinandersetzt/auseinandersetzen mag. Man findet Kommentar um Kommentar zum Ton (und möglichen rechtlichen Konsequenzen), nirgends (oder lese ich die „falschen“ Blogs?) wird jedoch gefragt, was denn die Rolle dieses Zetsche im Zusammenhang mit #s21 ist, ob er so handelt (ja wie eigentlich?), weil er eben nicht in der Position ist, anders zu handeln? Oder ist er in der Position anders zu handeln, sein Handeln ist jedoch in punkto seiner Einstellung gar konsistent? Oder ist die ganze Sache so intransparent, dass man dazu einfach nur mutmaßen kann (und dann in arge Schwierigkeiten kommen)? Ich bitte um Hinweise und Links zu aufklärerischen Texten.

THESE: Über Form zu reden lenkt gelegentlich vom Inhalt ab.

Gedanke 3: Mitarbeitergespräch vs. drüber sprechen
Und dann das Thema Mitarbeitergespräch. Ich weiss nicht, was das genau bei Daimler sein soll. Ich kann jedoch sagen, dass ich ein einziges Mal im Laufe meine Arbeitslebens in eines hineingeraten bin – und das hat mir für den Rest desselben gelangt. Das war eine pure Machtdemonstration und disziplinierende Maßnahme des Arbeitgebers (unter Anwesenheit eines ganzen Gremiums inklusive Betriebsrat), die nichts mit „Gespräch“ zu tun hatte. Aber wie gesagt, das mag von Unternehmen zu Unternehmen verschieden gehandhabt werden.

Meine THESE aufgrund dieser Erfahrung jedoch: Will man als Arbeitgeber mit jemandem sprechen – sprich etwas über Hintergründe, Motivationen und Loyalität erfahren, so tut man das besser nicht in einem „Mitarbeitergespräch“.

Wie immer subjektiv und deshalb so manchem suspekt,

Eure m

Viel Wind um N(ix/ erdcore)

Genau. Wahrscheinlich erinnert ihr euch schon gar nicht mehr. Um eurer Erinnerung ganz kurz mal auf die Sprünge zu helfen, die Geschehnisse des (bereits der Vergangenheit angehörigen) Aufregers im Schnelldurchlauf.

Die Euroweb Internet GmbH, ein Full-Service-Internetdienstleister, hatte sich bereits im Sommer letzten Jahres per einstweiligem Rechtsschutz ein Urteil erwirkt. Diesem war eine von Walter unbeachtet gebliebene Abmahnung und Unterlassungsaufforderung vorausgegangen. Bei René Walter handelt es sich um den Besitzer der Domain des Kult- und reichweitenstarken Blogs (lt. Angabe Walters ca. 20.000 Zugriffe/Tag; vgl. SpOn) Nerdcore zu popkulturellen Netzthemen. Die Inhalte des Blogs sind zurzeit unter dieser Adresse abrufbar. Mit dem Urteil wurde nun „Nerdcore-Walter“ dazu verurteilt, wettbewerbswidrige Äußerungen auf seinem Blog zu löschen.

Bei diesem Vorgehen der Euroweb Internet GmbH handelt es sich um keinen Einzelfall. Deren Geschäftspraktiken wurden und werden im Netz nämlich immer wieder einmal diskutiert und kritisiert. Hauptkritikpunkte sind dabei das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die Praxis der Anwerbung der (insbesondere mittelständischen) Kundschaft. Diese würde darin bestehen, dass mit kostenfreien Dienstleistungen „geködert“ werde (à la seien Sie unser Referenzkunde), nach Vertragsunterzeichnung sich jedoch eine Verpflichtung von mehreren tausend Euro in Form von monatlich zu zahlenden Beträgen ergäbe. Bereits 2006 berichtete heise online hier, Spreeblick hier; zu besagten Geschäftspraktiken berichtet Georg Holzer aktuell aus Österreich hier.
In der beanstandeten Wortwahl Walters liest sich das in Begriffen wie „minderwertig“, „unverhältnismäßig viel Schrott dabei“ und dass sich die Euroweb Internet GmbH „mit Dreck eine goldene Nase“ verdiene. Und genau auf solcher Art Kritik hin hat sich das Unternehmen bisher sehr abmahnfreudig gezeigt.

Nachdem die über das o.g. Urteil anfallenden Gerichtskosten und Rechtsanwaltsgebühren nun weder rechtzeitig noch vollständig von Walter gezahlt worden waren, kam es – just einen Tag vor Weihnachten – zu einem Pfändungsbeschluss, aufgrund dessen die Domain-Adresse am 07.01. dieses Jahres an Euroweb überging. Diese hatten angekündigt, die Domain-Adresse über eBay versteigern zu wollen und die Einnahmen an Wikipedia sowie die Freischreiber zu spenden, wozu es jedoch nicht kam. Im Vorfeld der Spendenaktion hatten sich die Freischreiber jedoch schon schreibend davor verwahrt, sich instrumentalisieren zu lassen.

Zur avisierten Versteigerung kam es indessen nicht, da der Pfändungsbeschluss wohl einige Formfehler enthielt. So sei Walter zur Pfändung der Domain nicht ausreichend gehört worden. Was dazu führte, dass auf Intervention des Rechtsvertreters von Walter, Dominik Boecker, die Domain-Übertragung von der DENIC wieder rückgängig gemacht wurde. Der DENIC wird in diesem Zusammenhang nun von der Euroweb Internet GmbH vorgeworfen, sie wolle wohl eine eigene Legislative etablieren.

Bla bla.

Auf was ich hinaus will ist indes Folgendes:

Wir haben es mitgekriegt, wissen davon aber nichts mehr. Nur ein … genau… another shitstorm. Deshalb habe ich mir vorgenommen, in den Kommentaren dieses Blogposts die kommenden Shitstorms einzusammeln. Genau. Weil es mir Spass macht. Nicht die Shitstorms. Aber das Sammeln.

In meinem früheren Leben war ich nämlich: Briefmarkensammlerin 😉

Frag‘ @sachark!

In letzter Zeit stöbere ich ganz gerne auf @saschark s Blog herum, zumindest nachdem ich meine leichte Aversion gegen den Namen desselben ablegen konnte. Ich weiss auch nicht (mehr) genau, warum mir der Begriff massenpublikum! nicht so recht gefallen wollte, wahrscheinlich hätte ich klassepublikum! bevorzugt. Aber gut, die Abneigung ist 2010, die Neugier 2011. Und was ich über diese neuentdeckte Neugier kürzlich entdeckte, ist ein kleiner aber feiner Artikel zu Quora, über welches ich wohl auch noch einen formulieren werde (ja, dies ist eine Ankündigung!).

Der Blogpost schließt mit einer Reihe von Fragen ab, die ich mich an dieser Stelle bemüßigt fühlte, zu beantworten. Ich würde mich freuen, auch auf euren Blogs einige Antworten zu finden, um euch näher kennen zu lernen… und meine Neugier noch etwas mehr befriedigen zu können.

Wann machst Du Dein Handy aus?
Mein Handy fährt sich von Zeit zu Zeit selbst herunter. Ehrlich gesagt oft. HardCore-Nutzer verbrauchen eben viel Strom 😉

Ist Dir die Frage oder die Antwort wichtiger?
Die Frage. Weil sie immer andere Antworten zu generieren fähig ist.

Vor welchem Wochentag fürchtest Du Dich am meisten?
Das wechselt. Je nach Anlass. Der ausgesprochene Hass-Tag der Woche ist auf keinen Wochentag festgelegt.

Was wäre genau jetzt schön?
Das was ich tue, nämlich zu bloggen.

Welche Melodie trägst Du heute in Dir?
Seltsamerweise ein Kirchenlied. Eines, das lobpreist.

Und welche trugst Du gestern?
Gestern war es „Jump“… auch seltsamerweise.

Was bedeutet Dir Liebe?
Allgegenwärtig, aber im Hintergrund.

Hast Du Angst davor, Dich selbst nicht lieben zu können?
Nein. Aber ich tue es trotzdem nicht immer (gelinde ausgedrückt).

Wann kommst Du zur Ruhe?
Immer dann, wenn ich laaaaaange Texte lese.

Und was passiert, wenn Du nicht denkst?
Dann schlafe ich?

Links oder Rechts?

Links.

Weiß- oder Schwarzbrot?

Schwarzbrot.

Welche Mahlzeit lässt Du unter keinen Umständen ausfallen?

Das Frühstück. Definitiv das Frühstück.

Wenn Du das Leben zurückspulen könntest, wie weit würdest Du das Band drehen?
Gar nicht. Vorbei ist vorbei.

Bist Du Dir bewusst, was Du auslöst?
Nein. Zum Glück nicht. 😉

Welches Wort möchtest Du ganz am Ende sagen?

Danke.

Und wie sterben?
Da habe ich keine Präferenz.

Wie hat Dich Deine Mutter früher genannt?
Moni.

Und wann hat sie damit aufgehört?
Das tut sie immer noch.

Weißt Du warum?
Weil ich so heiße?

Wie weit kannst Du zählen?

Bis drei. Mindestens. 😉

Wer hat Dir das alles beigebracht?
Ich muss es in einem Buch nachgelesen haben.

Was bewirkt das hier?
Es amüsiert mich.

Und was bedeutet es Dir?
Es bedeutet mir neue Erkenntnis.

Kannst Du Dir anstelle einer Frage auch eine Antwort und umgekehrt vorstellen?

Ja. Wobei ich dann immer noch die Frage bevorzugte.

Woher kennen wir uns eigentlich?

Na aus dem Internet. 🙂

Und wann genau habe ich Dich verloren?

Du hast mich doch noch. 🙂

Welche Frage sollte besser nicht gestellt werden?
Gerade die Antwort auf solche Frage sollte als Frage gestellt werden!

Wie viele Narben hast Du?
3,5.

An welche von ihnen kannst Du Dich nicht mehr erinnern?
An 0,5.

Wann hast Du zuletzt gelogen?
Keine Ahnung. Kann aber nicht lange her sein. Das ist Teil meines Jobs hier. 😉

“Bis bald?” oder “Bis bald!”
Bis bald!

Genau. Bis bald.