Nächste (Arbeits-)Woche fängt gut an, … und hört gut auf! Ich freue mich auf…

Die Woche fängt ja gut an

… Montag. Also kein #mimimi Morgen, bei mir eh‘ nicht, denn die @mons7 macht einen auf Urlaub.

Web-Lernen

Abends um 7 allerdings kündigt sich (m)ein Highlight an. Der @martinlindner auf #ununitv im (bereits wiederholten) Gespräch. Hier der Teaser-Text, der so auf den Punkt, dass ich ihn einfach nur zitieren mag.

Kleiner Exkurs

Wenn ihr eh‘ schon was beigetragen habt, zum Buchprojekt „Die Bildung und das Netz“ bzw. nix beitragen wollt, lest einfach unten weiter. Ansonsten

******* leidenschaftliche Werbe-Einlage Anfang***********

hier gucken und handeln.

******* leidenschaftliche Werbe-Einlage Ende***********

… und die (Arbeits-)Woche hört gerade so gut auf!

Und zwar am Freitag mit einer weiteren Ausgabe des #ldlmooc. Auch dieses Mal ein wiederum interessantes neues Format in der Reihe. Eine Fragestunde mit Gästen. 🙂
Wenn das so weiter geht, nächste Woche, werde ich mit meiner hierher mitgebrachten MOOC-Lektüre…
MOOC-Ordner
… wohl nicht so weit kommen. 😉
Wir sehen uns online.
Eure @mons7

Jetzt aber noch schnell: Zum Welttag des Buches!

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Jetzt arbeite ich schon in einer Bibliothek, da will ich doch keinesfalls den Welttag des Buches verpassen!!! Und bloggen, das tue ich ja zudem aus Leidenschaft und gern, weshalb ich natürlich dabei bin. Bei Blogger schenken Lesefreude. (Die Anzahl und Liste der teilnehmenden Blogs ist im Übrigen echt beachtlich. Zweitere mehrseitig.)

Was gibt’s zu gewinnen?

Natürlich ein Buch! Und zwar David und Goliath. Die Kunst, Übermächtige zu bezwingen. Von Malcolm Gladwell, erschienen im Campus Verlag.

Nicht ganz neu, ich habe mir erlaubt, es schon mal vorzulesen. Manchmal überkommt es mich dabei, die eine oder andere Unterstreichung vorzunehmen. Ganz jungfräulich ist es also nicht mehr, aber noch gut zu lesen.

Und wie kann ich das jetzt gewinnen?

Ganz einfach. Ich verlose unter den Kommentaren den/die Gewinnerin am 30. April. Und kommentieren sollt ihr damit, was IHR denn dann mit dem Buch machen werdet, so IHR es ausgelesen habt. Es entscheidet lediglich das Los, keine Bewertung des Inhalts eurer Kommentare, … ihr könnt also auch/sogar gezogen werden und gewinnen, wenn ihr schreibt, ihr klopft es nach dem Lesen in die Tonne.

Ich bin gespannt, was ihr so tut, so danach. 🙂 Und gönne das Bändchen gar jedem, der es haben mag.

Einen schönen Welttag des Buches noch

Eure m

Auf der Suche: Nach wissenschaftlichen (deutschen?) cMOOC-Quellen

Ich bin auf der Suche. Und zwar nach

  • wissenschaftlicher
  • möglichst (aber nicht zwingend) deutscher
  • cMOOC (nicht x, oder höchstens nur, wenn’s um die Abgrenzung geht)

Literatur. Habt ihr das zufällig noch was in petto, in der Schublade liegen, in Mendeley, Diigo oder sonst wo gespeichert, welches ich in folgender Liste noch nicht habe? Über Ergänzung via Kommentar freute sich wie immer außerordentlich

Eure m

Wissenschaftliche (möglichst deutschsprachige) cMOOC-Quellen

Bremer, C. (2012a): Open Online Courses als Kursformat? Konzept und Ergebnisse des Kurses „Zukunft des Lernens“ 2011; in: Apostolopoulos, N.; Mußmann, U., Coy, W.; Schwill, A. (Hg.): Grundfragen Multimedialen Lehrens und Lernens. Von der Innovation zur Nachhaltigkeit. Münster: Waxmann, 18-33.

Bremer, C. (2012b): Open Online Course als Kursformat? Konzept und Ergebnisse des Kurses „Zukunft des Lernens“ 2011; in: Csanyi, G. ; Reichl, F.; Steiner, A. (Hg.): Digitale Medien Werkzeuge für exzellente Forschung und Lehre. Münster: Waxmann, 153-164.

Bremer, C.; Robes, J. (2012): Open Educational Ressources und Massive Open Online Courses. Neues Lernen in und mit der Datenwolke; in: Hessische Blätter für Volksbildung. Neue Medien als Infrastruktur des Lernens. Zeitschrift für Erwachsenenbildung in Deutschland, 04/2012, 315-334.

Bremer, C.; Thillosen, A. (2013): Der deutschsprachige Open Online Course OPCO12; in: Bremer, C.; Krömker, D. (Hg.): E-Learning zwischen Vision und Alltag. Zum Stand der Dinge. Münster: Waxmann.

Deimann, M.; Klöpper, H. (2013): Massive Open Online Courses. Hype oder Heilsbringer? Ein Streitgespräch mit Augenzwinkern über Ursprünge, Auswirkungen und Entwicklungspotenziale von Open Courses; in Ludwig, L.; Narr, K.; Frank, S.; Staemmler, D. (Hg.): Lernen in der digitalen Gesellschaft – offen, vernetzt, integrativ. Abschlussbericht der Expertengruppe der 7. Initiative. Berlin: Internet & Gesellschaft Collaboratory. URL: http://markusmind.files.wordpress.com/2013/04/streitgesprc3a4ch.pdf.

Deimann, M., Vogt, S.; Bastiaens, T. (2013): MOOC Mania. Zwei MOOC-Piloten an der FernUniversität in Hagen erfolgreich veranstaltet; in Siepmann, F. (Hg.): Jahrbuch E-Learning und Wissensmanagement, Albstedt: Siepmann media, 96-98.

Glembotzky, U. (2013): Nutzen-Evaluation eines MOOC aus Sicht der Zielgruppe „Lurker“. Hausarbeit FU Hagen. URL: http://babiwi.files.wordpress.com/2013/04/hausarbeit-mmc13-ulrike-glembotzky.pdf.

Haug, S.; Wedekind, J. (2013): cMOOC – ein alternatives Lehr-/Lernszenarium?; in: Schulmeister, R. (Hg.): MOOCs – Massive Open Online Courses. Offene Bildung oder Geschäftsmodell? Münster, New York, München, Berlin: Waxmann.

Stragies, Y. (2012): Open Course als Lernszenarium für eine Hochschule – lassen sich die Potentiale von lose gekoppelten Netzwerken für formale Lernsettings nutzen? Bachelorarbeit, FU Hagen. URL: http://de.scribd.com/doc/110065216/Ocwl11-Open-Course-Und-Hochschule-Bachelorarbeit-Yvonne-Stragies.

van Treeck, T., Himpsl-Gutermann, K; Robes, J. (2013): Offene und partizipative Lernkonzepte – E-Portfolios, Moocs und Flipped Classrooms. In: Ebner, M.; Schön, S.: Lehrbuch für Lehren und Lernen mit Technologien. URL: http://www.pedocs.de/volltexte/2013/8354/

van Treeck, T., Ebner, M. (2013): How Useful is Twitter for Learning in Massive Communities? An Analysis of two MOOCs; in: Weller, K.; Bruns, A.; Burgess, J.; Mahrt M. und Puschmann, C. (Hrsg.): Twitter and Society. New York et al.: Peter Lang, 411-424. URL: http://de.scribd.com/doc/180606331/How-Useful-Is-Twitter-for-Learning-in-Massive-Communities-An-Analysis-of-Two-MOOCs.

Wedekind, J. (2013): MOOCs – eine Herausforderung für die Hochschulen?; in: Reinmann, G.; Ebner, M; Schön, S. (Hg.): Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt. Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister. URL: http://de.slideshare.net/BIMSeV/festschrift-21694250, 45-62.

[more to come]

Aufschlussreiches zum Verhältnis zwischen Mensch und Technik

Muse (oder besser Zeit zu haben) bringt mich automatisch zurück dahin, wissenschaftliche Texte – und zwar nicht primär zum Erkenntnisgewinn, sondern aus Freude an der Rezeption und dadurch des Gewinns an Erkenntnis – zu verschmökern. Einen davon hatte ich schon eine Zeit lang bei mir liegen. Und zwar den von Wolfgang Ruge, den er mir dankenswerter Weise als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt hat. Bei der Veröffentlichung handelt es sich um seine Masterarbeit, die – m.E. mehr als zu Recht – mit einer Eins.Null bewertet wurde.

Warum der Band mir mehr als ein „iLike“ wert ist? Sondern vielmehr viele, und zwar 4 davon.

iLike 1: Kurzweilig zu lesen

Wissenschaftliche Texte werden ja zumeist nicht so gerne mit an den Strand getragen, weniger wegen des Gewichts als der Schwere, diese zu lesen. Wolfgangs Text liest sich vergleichsweise flüssig, trotzdem (oder gerade deswegen?) gut durchstrukturiert zu sein. Die sparsam eingesetzten Abbildungen sind wahrhaftige Visualisierungen, die vorher dargestellte theoretische Konzepte in der Tat klarer „vor Augen führen“. So z.B. die visualisierten vier Stufen von Lern- und Bildungsprozessen auf Seite 12, oder auch die Übersicht über die ausgemachten Kategorien und zugehörigen Eigenschaften nebst Dimensionierung auf Seite 89. Im Text hatte ich noch überlegt, wie man nochmals Eigenschaften und Dimensionierungen unterscheidet, ein Blick auf die Seite 89 genügt, um dies schlagartig klar zu werden zu lassen. (Und genau das meine ich, mit „gute Visualisierung“. Keine Verspieltheit, vielmehr Darstellung, die Gedankengang (ganz) offenSICHTlich(er) macht.)

iLike 2: Thematische Schneidung

Im Grunde drehen sich die Ausführungen um „die Frage nach dem Verhältnis zwischen Mensch und Technik“. (7) Dies jedoch nicht dargestellt auf solch abstrakter Ebene, dass die Ausführungen wenig konkret – und dadurch nicht mehr widerlegbar bzw. schlecht diskutierbar werden und lediglich ein gefühlsmäßiges Zustimmen oder Ablehnen hervorrufen. Sondern vielmehr konkret an sieben Filmen (z.B. I Robot), die unter dem Aspekt der Thematisierung untersucht werden, wie sich das Verhältnis zwischen Roboter und Mensch darin gestaltet. Was mich zur verwandten Methode der Untersuchung bringt.

iLike 3: Zugrunde liegende qualitativ-empirische Untersuchung

Es handelt sich nämlich um einen empirisch-qualitative Untersuchung. Was mein Herz erfreut. Dies deshalb, da ich eine ebensolche seinerzeit im Rahmen meiner Magisterarbeit verwendet habe. (Wolfgang allerdings Grounded Theory, ich Qualitative Inhaltsanalyse). Keinen Hinweis habe ich (leider) dazu gefunden, ob zum Kodieren ein Computerprogramm benutzt wurde (vielleicht MAXqda oder Atlas.ti). Aber vielleicht kannst Du uns, Wolfgang, ja dazu einen Kommentar hinterlassen.

iLike 4: Serendepity lässt grüßen

Besonders Spass gemacht haben die kleinen Erkenntnisse am Wegesrande, die ich erfreut zur Kenntnis genommen habe, ohne dass ich mich nach diesen jemals gefragt hätte. Zum Beispiel, was der Unterschied zwischen einem Androiden und einem Cyborg ist. Nein, den verrate ich jetzt nicht. Die interessierte Leserin schlage auf Seite 54ff. nach. 😉

Ergo: Würde ich es nicht schon besitzen, so kaufte ich es mir. Und vielleicht tue ich das auch nochmals. Denn gute Arbeit soll belohnt werden. Gute Schreib- und Recherchearbeit insbesonders.

Falls es jemand von mir leihen will, um mal reinzulesen, der melde sich im Kommentar.

Wir lesen uns!

m

#ocwl11 Wie viel Chaos muss ich ertragen, um einen Stern zu gebären?

Bildquelle. Ja genau. Der Spruch ist geklaut und leicht modifiziert. Aber im Original so eingängig, dass man den Autor fast gar nicht mehr dazu erwähnen muss. Das originale Original lautet:

„Ich sage euch: man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können“ und stammt aus Also sprach Zarathustra (1883-1891) von Friedrich Nietzsche. Mir fiel das Zitat im Laufe der letzten Tage gleich zweimal zu, weshalb ich es auch zum Thema machen möchte. Einmal im Zusammenhang mit dem Blog-Post von Jean-Pol, einmal im Zusammenhang mit meinen Gedanken zum und über den #ocwl11.

Die Passage aus Jean-Pols Post
… ist eigentlich ein Zitat von @weiliewei (Blog-Post hier), eine der für mich zentralen Stelle daraus:

Versteh mich nicht falsch, ich will hier niemandem das Ammenmärchen von der einen Lehrmethode erzählen, die das Lernen in Zukunft revolutionieren wird. So gab es in der Lehrveranstaltung, wo ich mit meinen Studienkollegen “LdL” ausprobiert habe, sicher nicht nur himmelhohes Jauchzen über die Vorteile dieser Form von Lernen und Lehren. Die einen haben sich beschwert, dass der Professor keinen Bock mehr auf das Unterrichten habe, die anderen haben halbherzig Wikipedia nach den wichtigsten Eckdaten ihrer Themen durchsucht.

In meine Vorstellungswelt übersetzt heisst das (auch) soviel wie … z.T. wollen Menschen, dass die alte Rollenverteilung wieder hergestellt werde, eben weil sich das Andere/Neue wie Chaos anfühlt. Es soll die Ordnung der Dinge wiederhergestellt werden. Und wenn schon die Ordnung der Dinge nicht wiederhergestellt werden kann, so soll das Chaos doch mit bekannten Mitteln (Wikipedia) strukturierter sein.
Bin ich – im Vergleich dazu – als beteiligtes Individuum in der Lage, mir durch neue Verhaltensstrategien und neue Vorgehensweisen das gefühlte Chaos zu strukturieren, wird mir LdL nach einer Anwärmzeit ziemlich „schmecken“. (Das mag auch der Grund dafür sein, dass die Offline-ocwl11’er sich einer gefühlt chaotischeren Situation gegenüber stehen sehen, als ein Teil des Online-Rests, weil der ja schon das Chaos zu strukturieren beim #opco11 und anderen Gelegenheiten ausprobieren und einüben konnte. Wobei wir schon beim zweiten Anlass angelangt wären.)

Meine verstreuten (Nach-)Gedanken zum #ocwl11
Exkurs. Hochschule habe ich nicht immer so (durch-)strukturiert empfunden, wie in den letzten Jahren. Während ich meine damals „Scheine“ genannten Leistungsnachweise noch so erarbeiten durfte, dass ich irgend eine Veranstaltung einer bestimmten Bezeichnung besuchen, bearbeiten und bestehen musste, sind heutzutage die Module, manchmal sogar die Reihenfolge vorgegeben, die Inhalte größtenteils standardisiert. Wer vorne „die Mühle“ betritt, wird auf dem einigermaßen gleichen Weg durchgeschleust hinten wieder – in mit seinen Kommilitoninnen vergleichbarer Form – hinausentlassen. Das Qualitätsmanagement definiert Prozesse, alle nur möglichen Arbeitsgänge werden beschrieben/beschreibbar gemacht und verprozessiert.
Unter diesen Ausgangsvoraussetzungen einen MOOC zu versuchen, muss schon per se eine rechte Herausforderung darstellen. Sofern ich jedoch fähig bin, die Struktur im Chaos zu finden, wird der #ocwl11 nicht nur einen Stern, sondern gar viele gebären sehen. Und auf weitere freue ich mich! 🙂

Mein eigenes Verhältnis zum Chaos
Ich selbst strebe eine Balance zwischen Struktur und Chaos an. Die Struktur versuche ich dadurch zu erringen, mich mit möglichst wenig physischem Besitz zu belasten. Möglichst wenige Ordner. Möglichst wenig Ballast. Je weniger, desto besser ein- und überhaupt ordenbar. Dem Chaos versuche ich dadurch Einlass zu gewähren, dass ich möglichst wenige Tätigkeiten nach dem absolut gleichen Ablaufmuster verübe. Andere Wege zu gehen erbringt nämlich des Öfteren erfreuliche Effekte, kleine Sterne eben.

Leider wird von meinem direkten Umfeld von mir momentan vorwiegend die chaotisierende Seite wahrgenommen.
Weshalb ich hier demnächst mal ganz auf strukturiert mache. Zieht euch warm an 😉