Vor der Idee zum Vodcasting? Teil 2

Vodcasting

Vodcasting. Hier habe ich behauptet, am Anfang komme die Idee. Doch nicht ganz ganz am Anfang ist die Idee.

Wir hatten also den Tag 2 an der Akademie für Marketing-Kommunikation zum Thema Vodcasting und Podcasting. Und da ging es ans Machen. Leider hat mich seither eine Erkältung gepackt, weshalb ich erst jetzt zum Berichten komme. Aber lieber spät als nie. 😉

Vor der Idee

Bevor wir zu Brainstormen anfingen, sollten wir uns überlegen, was der USP, also der Vorzug des Produktes das wir gleich marketingmäßig ver vodcasten wollten, für uns denn ist. Und welche Frage wir denn beantworten.

Das Produkt (Aufgabe 1)

Das Produkt war uns vorgegeben. Den Online-Marketing Studiengang, den wir eben selbst besuchen. Aber, wir hätten uns auch anders entscheiden können. Haben wir aber nicht. Also damit weiter.

***Exkurs: Bedenkt bei aller Produktion immer, der Ton ist wichtig. Meine Empfehlung: Von ZOOM das H2N*. Hat mir schon aus der einen oder anderen Klemme geholfen, weil ich damit parallel aufgenommen habe. ***

Der USP/Vorzug für uns (Aufgabe 2)

Da gab es schon etwas Diskussion. Letztendlich kristallisierte sich bei den meisten Stimmen heraus, dass es Dreierlei war.

  1. Gemeinschaft und Kontakt. Die Kontakte, die man eben mit im Kurs sitzen hatte, ganz verschiedene Menschen aus Agenturen, Firmen oder sonst wo her.
  2. Und diejenigen Kontakte mit den Dozenten. Sofern ich jetzt ein Newsletter-Problem hätte, wüsste ich, dass ich mich an den Jens Dittberner wenden kann, wenn ich einen professioneller Filmer und Cutter brauche, kenne ich den Rolf Eckel und wenn ich meine Social Media Aktivitäten revolutionieren und puschen will, so ist der Christian Wenzel ein mega Ansprechpartner. Und so habe ich Ansprechpartner für SEO, SEA und für alles, was im Online Marketing und in diesem Digital-Bereich überhaupt aufpoppen könnte.
  3. Begriffe, die wir vorher schon kannten, haben wir in etwas tiefer und aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet. Zwar sind wir keine richtigen Fachexperten in den einzelnen Themen, ABER … wir können jetzt die richtigen Fragen stellen.

Auf welche Frage geben wir die Antwort? (Aufgabe 3)

Wir haben uns für 3 entschieden, also dass der USP der Marketing-Akademie-Ausbildung für uns ist, jetzt soweit in die Teilgebiete eingedrungen zu sein, die Sprache der Fachexperten nicht nur zu verstehen, sondern mitreden und uns erklären lassen zu können, was sie denn jetzt genau meinen. Und erkennen können, wenn es nur Luftgebabbel ist.

Und was ist jetzt die Frage, die wir damit beantworten? Die Frage lautet:

Was bekommst Du, wenn Du an der Akademie für Marketing-Kommunikation den Online-Studiengang besuchst?

Und wie komme ich jetzt zur Idee?

Da gibt es die eine oder andere Kreativtechnik-Methode. Aber die gibt es im nächsten Blog-Post.

Einen schönen Rest-Sonntag noch wünscht euch

 

die @mons7

Podcasting und Bewegtbild im Fokus

Podcasting und Vodcasting im Fokus

Im Rahmen meines Studiums an der Akademie für Online-Marketing habe ich dieses Wochenende eine Veranstaltung zu Podcasting und Bewegtbild, von der ich einige Aspekte mit euch teilen möchte.

Heute, am Freitag Abend, gab es erst einmal theoretischen Input, morgen am Samstag geht’s dann in die Produktion. Ich werde berichten. 😉 Verlasst euch drauf!

Die fünf Kernkompetenzen beim Podcasting und Vodcasting

Fünferlei sollte man drauf haben, um zu einem ansehbaren Endprodukt zu kommen. So zumindest die beiden Referenten. Und zwar  Michael Härtlein und Rolf Eckel von MainPod. Vom (1) Konzept über die (2) Herstellung zur (3) Veröffentlichung. Dann (4) verbreiten und (5) auswerten.

Konzepterstellung (1)

Am Anfang war und ist die Idee. Und die Idee bringst Du zu Papier. Was man Treatment nennt (und Vorformen eines Drehbuches). Was quasi die textliche Beschreibung darstellt. Diese wird in ein Storyboard gegossen. Und aus dem wird im Idealfalle ein Animatic. EinE?

Animatic?

Eine Animatic, auch Story Reel genannt, ist ein gefilmtes Storyboard. Dabei werden die Einzelbilder des Storyboards zusammengeschnitten und gegebenenfalls rudimentäre Dialoge und Soundtrack hinzugefügt. Damit kann zum einen geprüft werden, ob das Timing der Dramaturgie im fertigen Film stimmt und Soundtrack und Film zusammenpassen. (Quelle.)

Anmerkung: Das stellt bei meinen eigenen Versuchen in der Tat gerade die größte Herausforderung dar. Die Bildsequenzen so zeitlich zu takten, dass sie zum Timing meines Sprechens passen. Oder sollte ich vielleicht umgekehrt vorgehen? Was geht vor? Bild oder Ton? Das werde ich morgen erfragen!

Herstellung (2)

Tatsächlich ist bei professionellen Produktionen ein PreProductionMeeting (PPM) ein elementarer Posten vor dem Dreh. Während dessen beteiligte Menschen zusammenkommen und Fragen abgehandelt werden, da würdet ihr im Leben nicht drauf kommen. Und dann kommt der Dreh(termin).

Wenn das geschafft, geschafft? Mitnichten. Jetzt geht’s erst richtig weiter. Mit der Sichtung des Materials, der Postproduktion, die mit dem Rohschnitt beginnt. Auf ein roh folgt in der Regel ein fein, so auch hier. Feinschnitt und dann die Abnahme. Es werden Korrekturen eingearbeitet, im Extremfall muss auch schon mal nachgedreht werden, aber das mag niemand so richtig, wie ich aus den Erfahrungen und Anekdoten der Experten herausgehört habe. Und mit was wird das alles gemacht, die Herstellung?

Equipment

Unter Equipment fasse ich jetzt sowohl die Hardware als auch die Software.

Hardware

Da bin ich ja richtig gespannt drauf, mit was der Profi morgen anrückt. Und ob meine eigene Ausstattung ausreicht für meine Zwecke. Ich habe ja

Mikrophone

für verschiedene Zwecke, aber natürlich Audio fokussiert:

  • das H2N*, das nehme ich für alles, wofür die beiden anderen nicht passen. Kann man auch separat nutzen, ohne irgendwo anzuschließen, muss man nur drauf achten, dass die Batterien nicht versagen.
  • dieses Ansteckding von RODE (ich glaube ich habe das*, bin mir aber gerade nicht ganz sicher), Steckt man auf der einen Seite ins Smartphone, auf der anderen Seite ans Jacket.
  • das Samson Meteor* (hier bin ich mir sicher 🙂 ). Fürs reine Podcasting.

Mikrophone von Samson, Rode und Zoom

den Gimbal*

zum Filmen. Zu dem muss ich echt noch was eigenes schreiben. Der ist – in aller Kürze – einfach NUR SUPERGEIL! Natürlich braucht man da auch ein Smartphone dazu.

Na ja, und dann gibt es noch meinen Laptop. Mit Software.

Software

Ich habe schon erfahren, dass die Profis mit FinalCut pro arbeiten, das ich natürlich auch auf meinem Laptop installiert habe. Nur leider ist es mir persönlich zu komplex. Ich nutze wie an anderer Stelle schon angemerkt entweder Screenflow oder iMoovie oder den MovieMaker.

Mir wurde aber auf Nachfrage denkform als Schulungsanbieter empfohlen, um in das Programm reinzukommen, ich denke, das werde ich mal ausprobieren.

Außerdem wurde der Teleprompter angesprochen. Sowas benutze ich bisher ja noch gar nicht, finde die Idee aber gar nicht schlecht. Was ein Teleprompter ist? Im Grunde ein Bildschirm, z.B. der eigene Laptop, auf dem der Text, den man sprechen will, einfach abläuft. Man liest einfach ab. Und schaut dabei in eine Richtung, die genau richtig für die Aufnahme ist. Werde ich auf jeden Fall ausprobieren und hier auf der Lernspielwiese berichten.

Die tatsächliche Produktion, Veröffentlichung (3) , Verbreitung (4), Auswertung (5)

… gibt es dann Morgen. Also im Teil 2. Und hoffentlich mit einem vorzeigbaren Video für euch auf Youtube.

Noch mehr Bewegtbild selber produzieren

Bewegtbild – mein derzeitiges Lernfeld

Wie ihr an den letzten Beiträgen unschwer erkennen könnt z.B. hier über Videoproduktion in 4 Schritten und da über einen Inhalt/ ein Video interaktiv machen, habe ich in punkto Bewegtbild produzieren Feuer gefangen.

HERAUSFORDERUNG Rohmaterial zu einem Thema erstellen

Das „Rohmaterial“, das ich zwischen Intro und Outro in mein Video einbaue bevor ich es interaktiv mache, besteht wie an anderer Stelle schon ausführlicher beschrieben aus

  • sog. Talking-Head-Sequenzen (also ich nehme mich oder ein anderer Sprecher sich auf, während ich oder er über ein Thema spricht),
  • Screencasts (man kann sehen was ich oder jemand anderes gerade auf dem Bildschirm macht) und
  • Bildern bzw. Folien, die ich einblende,
  • bzw. eine Mischung aus zwei oder mehr der o.g.

Anmerkung: In diesem Blogpost vernachlässige ich mal den Ton, sondern konzentriere mich nur auf den visuellen Aspekt.

Bewegung kommt also entweder dadurch zustande, dass sich eine Person vor dem Bildschirm bewegt, oder dass sich auf dem abgefilmten Bildschirm etwas tut. Vielleicht noch, indem ich Effekte oder Übergänge beim Schneiden einbaue.

WAS FEHLT Kamera-Aufzeichnungen/ Szenen aus anderer Perspektive

Was mir definitiv noch in meinem Repertoire fehlt bisher sind einfache Kamera-Aufnahmen. Allerdings will ich mir nicht noch ein technisches Gerät anschaffen, da sollte das Smartphone doch dafür zu gebrauchen sein? So dachte ich mir die ganze Zeit. Die ganzen erstellten Sequenzen waren aber einfach zu verwackelt.

Kann ein Gimbal DIE LÖSUNG sein?

Natürlich habe ich ein wenig herumrecherchiert und bin auf ein äußerst interessantes – aber auch nicht ganz billiges – Stück Hardware gestoßen. Einen Gimbal. Ein Teil, in das man sein Smartphone hinein klemmt, und das man dann wie über einen Steuerknüppel über Bluetooth bedienen kann. Wenn man dann herumläuft und film, gleicht das Teil die eigene Zitterei irgendwie aus… und das Beste, wenn man auf dem Display ein Objekt markiert und herumläuft, verfolgt das Teil genau dieses Objekt.

So sieht das aus.

*

Das muss getestet werden

Und das werde ich nächste Woche mal austesten. Und natürlich auf der Lernspielwiese.com berichten.

Ich bin selber TOTAL gespannt.

Euch einen schönen entspannten Sonntag noch wünscht

@mons7 – Monika (E. König)

 

6 Schmankerl aus der E-Learning und Online-Welt

E-Learning oder was?

Wir alle haben irgendwo unsere Fachexpertise und unsere irgendwie erlernte und standardisierte Weise diese mit anderen zu teilen und/oder zu verkaufen. Eine konzeptuelle Änderung des „Wie“ macht in der Regel nicht nur Arbeit, sondern birgt auch die Gefahr des Misslingens.

Die andere Seite der Medaille ist, dass wir selbst wieder etwas lernen, im gelingenden Fall ein „Produkt“ schaffen, auf das wir stolz sein können und das uns über uns selbst hinauswachsen lässt.

Auf meinen Streifzügen durch das Web habe ich viele Arten und Weisen entdeckt, an denen sich m.E. ein Versuch lohnt.

Idee 1: Veröffentliche ein E-Book auf Amazon

Der Text, aus dem das Buch werden soll, muss ja gar nicht so lange sein. 40 bis 50 Seiten reichen ja schon aus, um in das eigene Thema einzuführen. Hat man diese Hürde geschafft, diese 40 Seiten über das Thema seiner Expertise zu produzieren, ist eine Veröffentlichung denkbar einfach.

Einfach Text hier (KDP – Kindle Direct Publishing) hochladen, Cover (auch über die Plattform leicht erstellbar) davor und auf den Veröffentlichen-Button drücken.

Und nein, eine ISBN braucht man nicht. Einnahmen erhält man in netto und in Höhe von ich meine 75% des Verkaufspreises. Am Ende vom Jahr stellt man an Amazon eine Rechnung über den erhaltenen Betrag, den eingenommenen Betrag schreibt man in der Steuererklärung soweit ich mich erinnere in das Feld nicht steuerbare Leistungen, aber da muss ich mich nochmals richtig schlau dazu machen. Ein entsprechender Blog-Post folgt zu Zeiten.

Idee 2: Lade ein Video auf YouTube hoch

Das trauen sich gar nicht mal so viele Menschen, die ich kenne. Was wohl daran liegen mag, dass wir unser Ergebnis an professionell produzierten Einheiten messen. Gleichsam am großen Kino und Fernsehen. Obwohl sich dies gerade wie ich finde etwas ändert. Schaut man sich die YouTube-Kanäle an, die doch ordentlich Zuschauer verzeichnen können, so liegt deren Qualität eher darin, dass der Mensch, der die Videos produziert als authentisch und in einer gewissen Art und Weise besonders wahrgenommen wird. Deshalb immer im Hinterkopf behalten: Der größte Kritiker ist man oft gar selbst.

Dabei muss man nicht einmal sein Gesicht zeigen, je nachdem um welche Thematik es sich handelt. Man kann z.B. auch einen Screencast erstellen. Beides geht relativ einfach z.B. mit dem QuickTime Player (siehe Screenshot), der nicht mal etwas kostet.

QuickTime Player

Will man sich selbst filmen also „Neue Video-Aufnahme“ anklicken, will man das was auf dem Bildschirm zu sehen ist und was man da macht aufnehmen einfach „Neue Bildschirmaufnahme“ klicken und los geht’s. Natürlich kann man die so aufgenommenen Teile dann in einem Programm weiter verarbeiten, Übergänge einfügen, Text einblenden etc. pp. aber das muss doch erst einmal gar nicht sein. „Zusammenkleben“ und rudimentär bearbeiten geht auch über den YouTube Video-Editor (s. Screenshot).

YouTube Video Editor

Traut man sich das erste Video erst einmal nicht öffentlich zu machen, kann man es auf „privat“ stellen und sich selbst daran erfreuen bzw. die Familie mal zuschauen lassen. Oder aber man möchte es nur bestimmten Menschen zukommen lassen, das geht über die Einstellung „nicht gelistet“. Man verschickt den Link einfach an die Zielgruppe, für die man das Video erstellt hat. Aber Achtung, der Link kann natürlich weitergegeben werden und dann von dem weiteren Empfänger auch wieder angesehen werden. Es ist also auf jeden Fall ratsam gegenüber jeglichem Gegenüber zum Inhalt stehen zu können. 😉

Idee 3: Kreiere einen Kurs auf Udemy

Das ist nun schon ein größeres Projekt, geeignet für solche Trainer, die sich überhaupt mit dem Erstellen von Videos anfreunden konnten. Kann man das, dann ist der Rest der Kurserstellung auch wieder leicht, man wird durch das Programm eigentlich durch den ganzen Prozess sehr gut durchgeführt. Kommt man an irgendeiner Stelle nicht weiter, so gibt es einen schnellen und pfiffigen Support, dem man eine Mail schreiben kann. Außerdem gibt es eine (deutschsprachige!) Facebook-Gruppe, in der andere Kursleiter/innen und pot. Kursersteller/innen sich auch noch gegenseitig Tipps geben und unter die Arme greifen.

Um sich einen ersten Eindruck zu verschaffen, kann man ja in andere Kurse hereinschauen, dort gibt es in der Regel einige freigeschaltete Lektionen in der Vorschau. Meine Empfehlung sind die Kurse von Gian Camichel, wie z.B. den zu Screenflow, das ist ein Kurs, wie man Videos einfach aufpeppt und professioneller aussehen lassen kann oder auch zu Scrivener, das ist ein Schreibprogramm, falls man am Veröffentlichen von E-Books auf Amazon Gefallen gefunden haben sollte.

Idee 4: Ein Webinar auf Edudip abhalten

Für Trainer, deren Stärke im synchronen Handeln mit den Lernern liegt, die aber nicht so gerne Konserven produzieren, bietet sich vielleicht ein Webinar an. Einfach mal bei Edudip hereinschauen, was es da so gibt und zu dem ein oder anderen erst einmal kostenlosen Webinar anmelden, um ein Gefühl dafür zu bekommen, ob das eine Art und Weise wäre, wie ich selbst mir auch vorstellen könnte zu lehren.

Idee 5: Blog-Posts schreiben

Wer alles ein wenig mischen mag, der kann sich mit seinem Spezialgebiet auch auf einem Blog austoben. Innerhalb weniger Minuten ist eines angelegt, z.B. hier auf WordPress. Weitere Möglichkeiten in ausführlich beschrieben finden sich hier.

Idee 6: An einem MOOC teilnehmen

Last but not least eine letzte Empfehlung. Und zwar eine, um sich selbst weiterzubilden. Am 13. April, also nächsten Mittwoch geht’s los! Mit dem MOOC (also Massive Open Online Course) zu Arbeiten 4.0.

Darum geht’s konkret:

Die Welt, in der wir heute leben und arbeiten, ist geprägt von einem stetigen Wandel, hervorgerufen durch die zunehmende Digitalisierung und globale Vernetzung. Angesichts der daraus folgenden Veränderungen auch in der Arbeitswelt wird immer öfter von Arbeit 4.0 oder Arbeiten 4.0 gesprochen. Doch was bedeutet es? Wo stehen wir? Wo geht die Reise hin? Was sind die Potenziale? Und wo müssen wir aufpassen?

Was verändert sich bereits in den nächsten 5 Jahren? Und was kann ich tun, um die Vorteile für mich zu nutzen? Wie kann ich mich vorbereiten? Als Unternehmerin, Studierende, Angestellter, Azubi, Solopreneur, Freelancerin …?! (Quelle)

Die 7 Themen:

  1. Arbeitskultur: Umgang mit Entgrenzung & Mobilität

  2. Arbeitsorganisation: Papierloses Büro und gelebte Kollaboration

  3. Abbau der Hierarchien: Neue Organisationsformen und Wege dorthin

  4. Bildung: Arbeiten = Lernen 4.0

  5. Networking: Transformation der Orte und Beziehungen

  6. Mensch-Maschine: Plattformen und Internet of Things

  7. Creative Thinking: Bedeutung von User Experience und kreativer Umgebung

Viel Spass beim Ausprobieren!

Die @mons7

Udemy konkret: Meine Erlebnisse in einem Kurs zu Video-Erstellung und Monetarisierung auf Youtube

Udemy Inside

Wie im Beitrag vorher berichtet, hatte ich die Werbung von Udemy in der Mail-Box, ich könne den einen oder anderern Kurs anstatt für den vollen Preis für 21 EUR buchen. Titel, die mich vorher entweder wegen der offensichtlichen Aufmachung des Kurses oder des Preises – oder im besten Falle beides – nicht in Erwägung gezogen hätte, kamen damit in mein Blickfeld.

Der Kurs des Begehrens

Den Kurs, den ich letztendlich für 21 EUR gebucht habe und gerade am Bearbeiten bin ist Folgender.

Youtube Secrets Online Kurs

Was mich daran geschreckt hat …

Ich mag ja nicht so reißerische Formulierungen. Und überhaupt. Überzogene Erwartungen schon im Titel zu wecken ($2000 und so). Außerdem war er mir – und das noch obendrauf – zu teuer im Originalpreis.

… und warum ich ihn dann trotzdem gebucht habe?

Weil ich mir dachte, vielleicht kannst Du doch das eine oder andere daraus lernen. Also über Youtube und Video-Erstellung. Letzteres ja ein Dauerbrenner-Thema bei mir. Das ich immer mal wieder angehe. Loslasse. Wieder weiter daran und darin arbeite. Insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass es mir mir mit jedem Anlauf besser von der Hand geht. Das jeweilige Resultat zumindest ein bisschen besser, als das vorherige rüberkommt. Aber es ist halt noch nicht so ein konstantes Weitermachen wie beim Bloggen.

Aber zurück zum Kurs an sich.

Gesamteinschätzung

Gesamteinschätzung ist vielleicht etwas übertrieben. Immerhin habe ich erst 23% abgearbeitet. ABER diese lediglich 23% waren jetzt schon extrem aufschlussreich. Ich habe nämlich konkret was gelernt.

Konkret gelernt

Beispiele gefällig? Aber gerne!

Text ist wichtig!

Tja, das klingt jetzt erst mal widersinnig. Und gern fülle ich diese Felder rund um’s Video hochladen auch nicht aus. Ich habe aber mittlerweile verstanden, dass es wichtig ist, dem Video einen sprechenden Namen zu geben, das Feld für die Beschreibung ausführlich und treffend zu befüllen und das Video zu taggen. Denn Google kann ansonsten gar nicht wissen, um was es sich bei meinem Video eigentlich dreht. Vielmehr wird das Video von Interessierten nur dann gefunden, wenn eben (treffender) Text zur Verfügung steht. Verstanden. Werde meine diesbezügliche Faulheit überwinden.

Apropos Tagging

Angenommen ich habe mehrere Videos auf Youtube zum Thema Lernen hinterlegt, möchte ich natürlich, dass wenn jemand eines davon aufruft, ein weiteres rechts zum Anschauen angeboten wird. Youtube weiss aber natürlich nicht, dass die thematisch zusammengehören. Dies kann man dem System über entsprechendes Tagging mitteilen. Indem ich z.B. alle thematisch zusammenhängenden Videos mit einem gleichen – aber nicht gewöhnlichen – Tag versehe. Z.B. mons7lerntv. Würde sonst niemand benutzen, und gerade ich deshalb. Um eben den Zusammenhang der Videos zu transportieren.

Musik von Youtube, zum Hinterlegen

Auch sehr sehr interessante Erkenntnis. Nehme ich die Musikvorschläge aus dem Youtube Video Editor und monetarisiere das Video hinterher, bekommt alles Geld der Komponist/die Komponistin. Was ja in Ordnung ist, man muss es halt nur wissen. Will ich mein Video mit cc-Musik hinterlegen, so muss ich es erst veröffentlichen (kann man ja auch tun, obwohl’s auf privat gestellt) … und DANN ERST bekomme ich die cc-Musik überhaupt vorgeschlagen.

Und das waren jetzt nur drei Mini-Erkenntnisse, von denen ich noch die eine oder andere mehr erwarte. Wenn ich den Kurs weiter durcharbeite.

Aber wird es nur bei der Erkenntnis bleiben?

Von der Rezeption zur Tat

Ihr kennt das. Man macht einen Kurs/Workshop/eine Weiterbildung mit, ist davon ganz angetan. Hochmotiviert. Alles wird jetzt besser/anders in punkto jeweiliges Thema der Veranstaltung. Und dann? Zwei Tage später befindet man sich im alten Arbeits- und Lebenstrott. Nicht nur ist jegliche Motivation verpufft, nein, man kann sich gar nicht mehr dran erinnern, überhaupt da teilgenommen zu haben. Wichtigeres (meint meist nur tagesaktuelleres) hat sich davorgeschoben.

Ich bin deshalb gespannt, ob ich nach Abschluss (mindestens) ein weiteres Video in meinem Kanal veröffentliche. Ich bin zumindest guter Dinge,… und werde das Produkt sobald erstellt genau hier verlinken.

[Einschub vom 3. April: Hier der flugs erstellte Screencast mit – ganz stolz – zwei Annotations. 😉 Dieser soll einfach mal einen kleinen visuellen Einblick in das, ja, man nennt es wohl so, Learning Management System, wie es Udemy entwickelt hat. Das im Übrigen sehr viel leichtfüßiger daherkommt als Moodle oder OLAT, weil weniger Funktionen, aber erstaunlicherweise doch alles beinhaltet, was ein Lernenden-Herz begehren könnte.]

Bis dahin euch eine gute Zeit wünscht

die @mons7