Educamp ’09 in Graz – zum Format

Wie an anderer Stelle angekündigt hier noch einige kurze Anmerkungen zum „Format“ des EduCamps (WARNUNG: im Folgenden finden Sie ausschließlich persönliche Eindrücke und Wahrnehmungen der Blog-Betreiberin)….

Auch ich war eine der Vielen, die zum ersten mal ein BarCamp besuchen durfte.

Aber ich war gleichzeitig auch eine der Wenigen, die (ganz nebenbei und aus versehen) eine grundsätzliche Einführung in das Format eines BarCamps genießen durte… und zwar von drei Experten (die ich auf der Fahrt nach Graz begleiten durfte).

Die Folge war, dass ich wusste,

– dass man sich schlicht und einfach mit drei Tags vorstellt, also mein Haus, mein Boot, mein Job… zwar nett, aber unnötig sind.

– dass man auch als totale Anfängerin eine Session initiieren kann – oder dies sogar obligatorisch ist, um den ultimativen BarCamp-Flow erleben zu könnnen.

– dass der Session-Initiator nicht unbedingt der Session-Allwissende sein muss (ja nicht mal sein soll), sondern dass die Teilnehmer Inhalt und Session erblühen lassen.

– dass Hierarchie keine Rolle spielt.

– dass…. ja, …. dass Raum lassen… Raum schafft für… wahre Kreativität.

Soweit zur Grundindee. Zum Grundgefühl.

Die Realität sah so aus, dass traditionelle wissenschaftliche Konferenzform und BarCamp auf gleichem Raum – ich will nicht sagen, um eine Vorherrschaft kämpften – das wäre falsch ausgedrückt… sondern vielmehr, dass beides vorhanden war. Je nachdem, zu welcher Zeit man sich zu welchem Ort auf dem BarCamp aufhielt, wurde man eher von der einen oder der anderen Welle erfasst.

Für mich persönlich war das gar nicht so schlecht. So konnte ich mich von der einen Sphäre in die andere begeben, … und wieder zurück, sobald mir die andere zuviel, die erste zu eng wurde.

Der nächste Schritt jedoch ist der, ganz reinzuspringen.

Vielleicht in Hamburg?

Eure eLEX