Erklärvideos in Nullkommanix erstellen

Erklärvideos in Nullkommanix erstellen, wie?

Erklärvideos in Nullkommanix ist wahrscheinlich dann doch eine kleine Übertreibung, aber schau Dir meinen Workflow einfach einmal an. Ich erstelle die Videos nämlich in nur 4 Schritten. (Auf Arbeit gelernt. 😉 ) Die vier Schritte sind Folgende.

Das sind die 4 Schritte

Schritt 1: Ablaufplan erstellen

Der sieht bei mir immer gleich aus. Und zwar besteht er aus sage und schreibe nur drei Punkten. Das hat den Vorteil, dass  die einzelnen Videos auch nicht zu lange werden. Ich setze eher auf eine Reihe von Videos, anstatt ein komplexeres Problem in einem vergleichsweise langen Video abzuarbeiten.

Was ist das Problem, was ist die Frage?

Kommentar: Das Wort „Problem“ mögen manche Menschen in Geschäfts-Zusammenhängen nicht. Warum auch immer. Deshalb habe ich das Problem und alternativ Frage genannt. „Erklärvideos in Nullkommanix erstellen“ weiterlesen

UDEMY. Für euch angeschaut: … und was 2016 von Udemy noch so kommen mag

Udemy und einen schönen guten Morgen!

Ich hatte ja bereits schon an anderer Stelle über Udemy berichtet (hier und hier und hier) und möchte euch heute eine Zusammenfassung eines einstündigen Videos geben (Video weiter unten eingebunden), in dem es über einen Rückblick und Ausblick 2016 geht, gehalten von den beiden Mitgliedern des deutschen Teams, Jan (Belke) und Christina (Zappel). Die beiden sitzen physisch in San Fransisco, einer befindet sich in Berlin.

Content ist King

Schwerpunkt liegt und wird weiters darauf liegen, dass das deutsche Angebot an Kursen steigt. Da ja Udemy ein Marktplatz ist, passiert das indirekt. Z.B. über Direktansprache, ob jemand Dozent/in werden möchte (E-Mail). Bis jetzt ca. 500 Kurse in deutsch vorhanden. Strategische Größe, die für 2016 angestrebt wird ist über 1.000 Kurse zu landen oder mehr. Anzahl ist aber kein Selbstzweck, sondern diese Kurse sollen Umsatz generieren. Ca. 2.000 Dozenten haben angefangen einen Kurs zu erstellen, Dozenten, die einen Kurs bereits veröffentlicht haben sind 300.

Feinheiten des deutschen Marktes

Hohes Qualitätsbewusstsein der Nutzer, was gut ist, da die Kurse einen Qualitätskontrollprozess durchlaufen müssen. Lokale Bezahlsysteme müssen noch ins Angebot übernommen werden, wie Lastschriftverfahren. Bisher nur Kreditkarte und Paypal möglich. Marketing muss an deutschen Markt angepasst werden, im Moment ist das Vorgehen auf allen nationalen Märkten gleich. Domain mit .at bereits erworben, .de ist noch im Prozess des Erwerbens.

Nutzerzahlentwicklung

Nutzeranzahl im sechsstelligen Bereich und am Tag finden mehrere hundert Nutzer am Tag ihren Weg auf die Plattform, hauptsächlich organisches Wachstum. Dies soll gestützt werden über Zusammenarbeit mit Agentur, die Markenbekanntheit in Medien erhöhen soll.

Affiliate-Programm

In die Entwicklung wurde aufgrund Ressourcen-Allokation (3 Mitarbeiter für deutschen Markt) bisher wenig Energie gesteckt. Steht aber auf der Agenda, eventuell über digistore24.

Frage: Das bereits bestehende Affiliate-Programm, da habe ich den Namen nicht verstanden. Wie lautet der?

Umsätze

Letztes Jahr Umsätez von deutschsprachigen Kursen verzehnfacht (absolute Zahl?). Januar war bisher umsatzstärkster Monat, Februar generell umsatzschwächer. Im März wurde neues Preissystem gelauncht, was etwas Unsicherheit bei Nutzern ausgelöst hat. Ziel war weg von den großen Rabatten zu kommen. 50% maximaler Rabatt, angepeilt werden 20-30% für „normale“ Rabattaktionen. (Früher 90 – 95%.)

Udemy for Business

B2B-Angebot, mit dem direkt Unternehmen angesprochen werden. Die 1.000 besten Kurse werden Unternehmen intern zur Verfügung gestellt gegen Abo-Gebühr pro Nutzer. Kurserstellungstool kann ebenso für eigene Kurse benutzt werden. (Exkurs: Abo-Modell für Normalo-Nutzer nicht geplant.) Bisher nur im amerkanischen Markt verfügbar. Dazu braucht es aber noch mehr Wirtschaftskurse im Angebot. Für 2017 in Deutschland geplant. 2-3 Unternehmen nutzen das allerdings schon in Deutschland.

Kontaktversuche mit Hochschulen sind bisher gescheitert, da a) Hochschulen Udemy als Konkurrenz sehen und b) kulturell Udemy und Hochschulen nicht zusammenpassen (Hochschulen eher bürokratisch, Udemy ändert sich z.Zt. alle paar Wochen).

Chancen für Dozenten

Udemy steht sehr früh im Markt, deshalb sind die Kurse thematisch hauptsächlich die Early Adopter Themen. Als wichtiger Baustein wird jedoch die Selbstvermarktung gesehen, um am Anfang den sog. „Social Proof“ zu sichern, also ein paar Menschen gewinnen, die Kurs mitmachen und bewerten.

Gefragt wurde, ob der deutsche Nutzer eventuell ein wenig skeptischer ist, als in den U.S.A. Jan Belke meint, Interesse feststellen zu können und dass irgendwann mal Fernsehwerbung kommen wird. Das werde die Wende darstellen.

Marketingstrategien und Business Development

Kampagne mit der Telekom ist gelaufen, es soll weitere Kampagne mit der Telekom geben. 10 Kurse waren wohl kostenfrei, ist aber an mir vorbei gegangen. Im Mai sollen vor Ort weitere Partnerschaften etabliert werden.

Niederlassung deutschsprachiger Markt

Wird in Zukunft wohl unvermeidlich sein um weiter zu expandieren. Jedoch vorerst nur langfristig angedacht.

Produktverbesserungen und -änderungen

Es wurde eine Firma aufgekauft, mit der gesichert werden soll, das Code demnächst direkt in Udemy eingegeben werden kann (für Programmierkurse). Langfristig soll weg gekommen werden von „nur“ Video und Quizzes. Updates werden täglich eingespielt, Lokalisierung (also gleichzeitige Übersetzung), an den Prozessen wird gerade gearbeitet.

Außerdem wurde vor 2 Wochen ein neues Team gegründet, das komplette Freiheit hat, und dessen Aufgabe es ist, eine Zukunftsversion für Udemy zu entwickeln.

Verbesserung: Template von Nutzer herunterladbar, indem man seine eigene Adresse eintragen kann. Die ist bisher nicht auf Rechnungen drauf, da Bezahlung über Drittanbieter abgewickelt wird und Adressdaten von Udemy nicht gespeichert werden.

Aktiv einbringen als Dozent kann man Ideen über die Facebook-Gruppe (genannt Udemy Studio), außerdem kann man Teil eines Tester-Teams werden.

 

Wer sich die ganze Übertragung ansehen mag, der möge sich hier bedienen. Ich hab den Start auf ein paar Minuten nach dem Anfang eingestellt, weil’s erst ab da interessant wird.

Bewertung

Daumen hoch. Für mich super aufschlussreich und spannend. Die bei mir offen gebliebenen Fragen oben werde ich noch weiter recherchieren.

Danke für Input und gerne mehr davon!

 

 

Kommentar zum Vlog von Andi: Ein paar Ideen zur Ausgabenreduzierung

Ich mag ja Vlogs auf Youtube generell gerne. Just zwischen den Jahren habe ich Andis Vlog entdeckt, der gerade gestartet hat. Er möchte gerne in (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) 16 Jahren finanziell unabhängig sein… und lässt uns an seinen Ideen und seinem Weg dahin auf seinem Kanal teilhaben. Der sympathisch rüberkommende Typ hat dabei nicht weniger vor, als eine Community um die Idee zu entwickeln, die sich wertschätzend gegenseitig Tipps dazu gibt und die jeweiligen Bemühungen gegenseitig kommentiert. (Das einzige dabei, was ich nicht so teile ist seine Leidenschaft fürs Traden.) Ich bin dennoch gespannt auf Weiteres und habe nicht nur gleich mal den Kanal abonniert, sondern werde auch mit diesem Blogbeitrag einen ersten ausführlicheren Community-Beitrag leisten.

Ganz am Anfang seiner zweiten Folge (von dato heute insgesamt 3) berichtet er, dass sein allererster Schritt ist, monatlich einen fixen Betrag beiseite zu legen, weil alle finanzielle Unabhängigkeit mit dem Ansparen beginne (wie er in Büchern und Blogs zum Thema dazu gelesen hat). Da seine Anmerkungen zur Reduzierung seiner Ausgaben, um überhaupt 500 EUR zum Ansparen zur Verfügung zu haben knapp ausgefallen sind (mit guter Begründung, da das ja eigentlich nur jeder für sich finden und entscheiden kann), habe ich mir überlegt, einen kleinen Input für euch zu schreiben, wie ich selbst meine Ausgaben versucht habe zu reduzieren. Bzw. bei einigen Punkten gerade anfange, es zu versuchen. Sozusagen als Ideen- und Inspirations-Input.

Und natürlich bin ich im Gegenzug neugierig auf EURE Ideen dazu!

Einschub und wichtig: Nebenziel ist und war im Übrigen dabei, nicht etwa das Reduzieren um des Reduzierens willen, sondern vielmehr dabei mindestens so gut zu leben wie zuvor. Oder sogar besser!

1 – Selber kochen

Gefüllte Paprika

Ja, seltsam, dass ich das als erstes schreibe, wo ich doch vor gar nicht so langer Zeit so gar nicht kochen konnte (und wollte). Wie das passiert ist? Zunächst. Auf Arbeit gibt es ja eine Kantine. Oder Mensa, wie das an der Uni heißt. Allerdings zahle ich da als Nicht-Studierende schon mal 1,80 EUR mehr als die anderen. Es handelt sich aber in der Gegenleistung dafür für nicht wirklich leckere, eigentlich leicht selbst herstellbare Gerichte. Und ich esse so ich dort esse in einer absolut stressigen Atmosphäre.

Entscheide ich mich stattdessen mir ein belegtes Brötchen zu holen um es im nahegelegenen Park zu mümmeln, wo es zumindest ruhiger ist, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht SO viel besser, außerdem denke ich dann immer, Mensch, warum habe ich mir das übrige Brötchen nicht heute Morgen flugs nach dem Frühstück belegt und mitgenommen?

Ergo: Ich koche jetzt selbst. Meist abends. Und nehme mir ein Brötchen in belegt, das vom Frühstück über ist, für die Mittagspause mit. Ungefähre Kosteneinsparung: Pro Arbeitstag 3 EUR, macht ca. 60 EUR im Monat, also 720 aufs Jahr gerechnet. Oder habe ich mich da verrechnet? Das klingt so viel??????

2 – Klamotten beschränken

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Die Klamottenfrage ist eher eine Frauenfrage? Vielleicht. Dann können ja alle, die sich als „Mannsbilder“ fühlen zum nächsten Punkt 3 springen, zu Ausgaben minutiös aufzeichnen, das liegt euch dann bestimmt (besser). 🙂 Aber zurück oder bleibend bei den Klamotten. Ihr kennt ja den Spruch: „Schatz, ich habe [oder mit etwas mehr Nachdruck mit „ja gar“ versehen] nichts zum Anziehen.“.

Die unglaubliche Erkenntnis (die ihr mir nicht glauben müsst, aber vielleicht seid ihr neugierig genug, das auszuprobieren): Wenn man weniger davon hat, hat man immer was zum Anziehen. Ein tolles Spiel, das auszuprobieren m.E. loht, ist das Project333. Hier auf der Minimamuse ist zu finden, wie es funktioniert,… und welche Folgen das ganze zeitigen kann.

Beispiel, von dem ich im letzten Minimalismus-PodCast gehört: Von 5 Krawatten auf die eine. Sozusagen „die kleine Schwarze“ 😉 geht wohl für Beerdigung, Taufe UND Hochzeit.

Mit diesem reduzierten Satz an Kleidung kann ich persönlich sehr gut leben, da ich mir 5 Kombinationen zusammenstelle, die ich abwechselnd immer wieder auf die Arbeit anziehe und zuhause eh‘ weniger ein Problem damit habe, ein paar Tage nacheinander das Gleich anzuziehen, weil ich da ja keinen Stress habe und die Kleidung nicht immer nach einem Tag in den Wäschekorb fliegen muss. Kleidung, die ich reinigen müsste habe ich gar keine mehr.

3 – Ausgaben minutiös aufzeichnen

Büchlein mit Stift

… is solange blöd, wie man zu viele hat. 😉

Aber wenn man wenig genug hat, die aufzuzeichnen – oder sich für 4 Wochen einfach mal disziplinieren kann das zu tun (um der Erkenntnis willen), gibt es diverse Möglichkeiten. Apps, schnöde alte Excel-Listen oder noch antiker aber nichts desto trotz ziemlich wirksam, die Auflistung der Ausgaben auf … Papier.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich zwar immer geglaubt habe, dass ich ziemlich genau wüsste, wie die Aufteilung der Gesamtausgabe, die am Monatsende weg ist, faktisch aussähe. Jedes Mal, wenn ich einen Monat Haushaltbuch geführt habe war ich entgegen dieser Sicherheit immer wieder überrascht, welche Erkenntnis ich daraus ziehen und ableiten konnte. Erkenntnis insofern, dass für die Dinge, für die man die größten Brocken ausgibt, nicht unbedingt jene sind, an denen man die meiste Freude hat. Und entsprechend kann man ja sein Ausgabeverhalten die Monate drauf modifizieren.

4 – Experimentierfreudig sein

Insgesamt empfehle ich, nicht in alten Gewohnheiten zu verharren, sondern sich „einfach“ mal auszuprobieren. Immer im Hinterkopf, dass es bei diesen kleinen Projekten um Versuche geht. Um Versuche, sich selbst und seine Bedürfnisse, was dahinter steht, kennen zu lernen. Und vielleicht beim einen oder anderen Punkt zu der Erkenntnis zu kommen: Das jetzt möchte ich aber wirklich nicht missen, das andere habe ich so was von gar nicht vermisst.

Am Beispiel: Haare

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Ich hatte ja eine zeitlang EXTREM kurze Haare. Was zur Folge hatte, dass ich einmal im Monat für ca. 15 EUR zum Frisör musste. Eine Wette mit einer Online-Freundin kam mir da gelegen. Wer zuerst zum Frisör geht um seine Haare zu schneiden, hat verloren. Was soll ich sagen? Ich habe die wirklich harte Zeit des Übergangs überstanden. Mittlerweile kann ich mir mein Haarprächtlein zusammenstecken, so dass es wieder wie kurze Haare aussieht. Nur eben ohne Frisör. Ich denke, dass ich auch 2016 noch nicht hin muss (also zum Frisör). Eingesparte Ausgaben 15 EUR x 12. BäMM. 🙂

Am Beispiel: Kaffee

Käffchen gefällig?

Wir glauben ja immer (insbesondere auf Twitter 😉 ), dass insbesondere ein Montag nur durch Kaffee angehbar sei. Das glaubte ich auch lange Zeit (und in Wirklichkeit glaube ich das immer noch 🙂 ). Trotzdem habe ich meinen Unterwegs-Kaffee-Konsum mittlerweile eingestellt. Aber das war richtig hart am Anfang.

Mittlerweile bin ich froh, die Hand frei zu haben. Und auch froh, nicht noch mehr zum Einweg-Verpackungs-Wahnsinn beizutragen.

Am Beispiel: Spass am Leben haben

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Ich sitze hier und versuche mich zu erinnern, wann in meinem Leben ich den meisten Spass hatte. Und jetzt ist es mir eingefallen. Als Studentin im Karlshof (einem Studentenwohnheim) in Darmstadt. Ich war zunächst meinem Heimatdorf entronnen, und dann der großen Stadt Frankfurt. Gelandet an der TUD (damals noch Technische Hochschule), auf dem Stockwerk mit ganz vielen ERASMUS-Studierenden. Und die wollten was erleben (und hatten wohl auch nicht soviel Kohle dabei) und nahmen mich einfach mit. Zum Waldsee. Auf Wanderungen. Und wir organisierten auch die eine und andere Party. Die eine unter dem Motto ALDI, die andere war die OETTINGER-Party. Nein, ich trinke immer noch nicht gerne Bier, aber die Party war trotzdem super. Was haben wir eigentlich noch so alles gemacht? Ich muss mal in mich gehen, denn es müssen wohl alles Erlebnisse sein, die wenig gekostet haben, aber trotzdem dazu geführt haben, dass ich diese Zeit als meine freudigste in Erinnerung habe. Oder war es einfach nur, viele lebendige Kontakte zu leben, die anders von mir sind, aber mir trotzdem wohlgesonnen? [Hier muss ich noch weiters drüber nachdenken.]

Am Beispiel: Mobile

Genug Spielraum zu haben, jederzeit meinen Twitter-Stream abzurufen, auch mal – ausnahmsweise – ein Youtube-Video zu streamen, das war mir unglaublich wichtig. Ich könnte ja in einer Schlange im Supermarkt festsitzen und in einem gepfefferten Tweet eines Menschen, der aus meiner Sicht relevant ist, könnte sich eben solches befinden. Das ich dann aufrufen können möchte.

Ca. 40 EUR hat mich das ganze monatelang gekostet, manchmal sogar ein wenig mehr, wenn mein Datenvolumen blöderweise drei Tage vor der nächsten Abbuchung erschöpft war. Drei Tage? Kann eine kleine Ewigkeit sein. Für solche Gewohnheiten.

Was auch immer mich gerissen hat, ich schaffte, es, auf einen PrePaid-Vertrag umzusteigen, der zudem monatlich kündbar ist. Mit Eskapaden dann und wann verbrate ich mittlerweile durchschnittlich 15 EUR. (Also Ausreißer schon eingerechnet.) Wie kommt’s? Ich habe mein Verhalten und meine Gewohnheiten auf wunderbare Weise den neuen Rahmenbedingungen angepasst. Nutze konsequent alle W-LAN-Möglichkeiten, die sich mir in meinem Alltag bieten. Und wenn ich wirklich mal an der Supermarktkasse anstehe (ist euch eigentlich aufgefallen, dass dann heutzutage immer gleich eine neue Kasse aufgemacht wird?) dann nutze ich die Zeit, nachzudenken. Mich zu fokussieren. Oder einfach entspannt die Waren in den Einkaufswägen um mich herum zu inspizieren.

Am Beispiel: Bücher

Ich bin und bleibe eine Leseratte. Früher habe ich vorwiegend Lehr- und Sachbücher gelesen. Eine zeitlang dann Ratgeber und Lebenshilfe. Mittlerweile sogar Romane. Lesen ist für mich wie das Eintauchen in ein Anderes. Jedoch muss immer irgendwie ein Bezug zu mir oder meinem Sein herstellbar sein, sonst verliere ich die Lust am Werk (was aber sehr sehr selten passiert). Nachdem ich von Papier auf eBooks umgestiegen war (und noch mehr gelesen habe), habe ich gemerkt, dass meine Leselust gerade so teuer ist wie zuvor. Mich dann aber daran erinnert… es gibt ja die Stadtbibliothek.

Da habe ich mich mittlerweile wieder angemeldet. Und was soll ich sagen, … schon meine ersten 5 spannenden Bände hinter mir, weitere 3 zum Glück noch vor mir liegen, denn zwischen den Jahren hat meine Lokalstelle ja zu.

Kostenpunkt pro Jahr für die Ausleihe: 16 EUR.

Am Beispiel: Freizeitverhalten

Gassi gehen

Passives Freizeitverhalten kostet Geld. Was machen wir so? Essen gehen. Kostet. Ins Kino gehen kostet auch. Ins Theater gehen. Kostet noch mehr. Aktives Freizeitverhalten nicht unbedingt. Laufen gehen. Kann umsonst sein, wenn man die Sportschuhe schon hat. Im Chor singen. Na ja, abgesehen von einem eventuellen Vereinsbeitrag. Fahrrad fahren. Ideen für Upcycling entwickeln. Bloggen. Hunde fürs Tierheim ausführen.

Und noch weitere 100 Tätigkeiten, aber dafür braucht es wohl einen eigenen Blogbeitrag. Mit dem Titel Freizeit für umme. Oder so.

Am Beispiel: Versicherungen

Ich traue es mich ja kaum zu schreiben. Ich hatte jahrelang einen vollen (breiten!) DIN A4-Ordner mit diversen Versicherungspolicen im Schrank stehen. Als der Fall eintrat, zu dem mir klar war, jetzt springt wohl eine ein, habe ich drei aus dem Ordner ausgemacht. Alle drei haben mir nette Briefe zurückgeschrieben, dass in diesem einen individuellen Fall die Versicherung nicht greife.

Ich war wutentbrannt und habe den gesamten Ordner (bis auf 2) aufgekündigt. Das ist 15 Jahre her. Und ich habe keine der anderen vermisst.

Glück gehabt? Mag sein. Fest steht aber: Ich war wohl lange Jahre überversichert. 😉

5 – Alkohol und Ausgehen

SEKT

Alkohol, warum man auch immer den zu sich nimmt, ist besonders teuer in Verbindung mit ausgehen. Deshalb bin ich dazu übergegangen, Menschen nach daheim einzuladen. Und wenn die eine Flasche (trockenen!!!!!) Wein als Gastgeschenk mitbringen, um so besser.

P.S.: Gerne lasse ich mich auch einladen, und nehme Bestellungen entgegen, was ich aus dem Supermarkt an Getränken mitbringen soll.

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Mal schauen, ob sich Ausgehen komplett privatisieren lässt.

6 – Einkaufstechnik

Hier meine ich, a) mit Zettel einkaufen gehen und b) für nicht Lebensmittel erst eimal das Netzwerk anfragen.

Ein besonders erfreuliches Erlebnis hatte ich zu letzterem gerade. Ich suchte einen mp3-Player für mein Onleihe-Abo. Bei der Stadtbibliothek kann man nämlich nicht nur Bücher ausleihen, sondern viel viel Mehr, für einiges dieses Mehr bracht es jedoch einen mp3-Player. Und habe meine Anfrage auf Facebook gepostet. Und die Diana Sauerwein (HERZLICHSTEN DANK DAFÜR AUCH IN DIESEM BLOGBEITRAG NOCHMALS, DU HAST MIR EINE RIIIIIIEEEESIGE FREUDE GEMACHT) hat mir den ihrigen gespendet. Hätte ich mir einen gekauft aus der Not heraus, nie hätte ich mich über diesen so freuen können! DANKE! 🙂

 

Soweit meine 6 Punkte.

Sollten mir noch mehr einfallen, werde ich diese nach und nach noch hinzufügen. Vielleicht hat aber von euch der eine oder die andere spontan noch eine Idee? Die würde ich auch in die Liste mit aufnehmen, natürlich nicht ohne zu vergessen, den Credit an denjenigen oder diejenige zu geben.

Bin gespannt auf weitere Ausgaben von Auf meinem Weg zur finanziellen Freiheit

Eure

@mons7 😉

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Erklärvideos, Legetechnik, animierte Videos

Erklärvideos, …

… so lautete der Titel der montäglichen Multimediawerkstatt. Und die war innert 10 Minuten ausgebucht. Weshalb ich mich wie eine Königin freue, über die Nachrückerliste doch noch einen Platz ergattert zu haben. Die Multimedia-Werkstatt war in zwei Teile aufgeteilt, einmal den Bericht zweier Damen aus dem Schreibzentrum der Goethe-Uni, die zwei Videos und einen Making-of-Beitrag im Rahmen eines Projektes erstellt haben. Die sollten und wollten uns von ihren Erfahrungen, Irrwegen, Erfolgen berichten, und wie es letztendlich zu diesem gelungenen Produkt gekommen ist. Im Teil II berichtet Zakharia mit dem unaussprechlichen Nachnamen von seinen Bemühungen, an ein Video zu kommen, welches in kurz und knackig den Studiengang Empirische Sprachwissenschaft vorstellt. Dabei kam er vom eventuell Kaufen aufs Selbermachen und will jetzt doch wieder zum Kaufen zurück. Denn ein Video zu erstellen, das als einigermaßen gelungen herauskommen soll, das kostet richtig, und zwar eben (wenn man es selber machen kann) auch Zeit.

Legetechnik

Teil I – die Expertinnen des Schreibzentrums der Uni: Dr. Stephanie Dreyfürst und Birte Svea Philippi

Hier das m.E. wirklich gelungene Endprodukt.

 

Es sollte eine Anfassästhetik erschaffen werden, so Birte, die selbst Kunst und Lehramt studiert hat. Sie ist auch jene, die die Zeichnungen erstellt hat, außerdem war eine Studentin im Team, die Radio macht. So konnte auf deren Equipment in einem Aufnahmestudio zurückgegriffen werden. Zur Verfügung standen und zusammen kamen um die 5.000 EUR, wenn ich das richtig verstanden habe, und eben zufälligerweise richtig Expertise in den Bereichen Kunst und Ton.

Ein wenig enttäuscht war die Zuhörerschaft als die von dem doch hohen Aufwand, sowohl an Geld als auch Zeit erfuhren. Positiv kam auf jeden Fall an, dass trotz einiger Mühen (so musste das Wegwischen und auch Hineinschieben teilweise x-Mal gedreht werden, da das um einiges leichter aussieht als es dann zu machen ist) das Team anscheinend mit Leidenschaft dabei und so der „Fun-Factor“ ziehmlich hoch war.

So eingestimmt waren wir nun gespannt, was Zakharia an Angeboten recherchiert hatte, denn er wollte ja (s)ein Video produzieren LASSEN.

Teil II – Dr. Zakharia Pourtshvanidze über ein Erklärvideo zur Struktur des Studienganges Empirische Sprachwissenschaft

Dieses Video hat er – ganz testweise – für nur sagenhafte 5$ erstellen lassen. Zwar ist die Aussage noch nicht drin, aber als Einstiegssequenz kann es sich durchaus sehen lassen, oder?

Produzenten von Erklärvideos, die er angefragt hat, waren drei. fiverr, 200$ 1 Minute Animation und 30$ weitere 15 Sekunden. simpleshow, zwischen 5.000 EUR (non-profit) und 8.000 EUR. Mein Unternehmensfilm, zwischen 2.000 und 6.000 EUR. Außerdem gebe es noch Videoboost, zwischen 2.000 und 5.000 EUR.

Letztendlich hat er es selbst Hand angelegt und es mal mit Moviestorm probiert. Und hier das innert eines Vormittages erstellte Resultat!

Wir sind gespannt auf weitere Versuche oder gekaufte Videos, bei ersterem, mit was die erstellt wurden und zweiteren natürlich neugierig auf die Kosten.

Eure @mons7 von der Video-Front.

P.S.: Im Moment läuft ja noch der Video-MOOC, wer von euch noch nicht reingeschaut hat, der klicke flugs hier.

 

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*Affiliatelink

Udemy konkret: Meine Erlebnisse in einem Kurs zu Video-Erstellung und Monetarisierung auf Youtube

Udemy Inside

Wie im Beitrag vorher berichtet, hatte ich die Werbung von Udemy in der Mail-Box, ich könne den einen oder anderern Kurs anstatt für den vollen Preis für 21 EUR buchen. Titel, die mich vorher entweder wegen der offensichtlichen Aufmachung des Kurses oder des Preises – oder im besten Falle beides – nicht in Erwägung gezogen hätte, kamen damit in mein Blickfeld.

Der Kurs des Begehrens

Den Kurs, den ich letztendlich für 21 EUR gebucht habe und gerade am Bearbeiten bin ist Folgender.

Youtube Secrets Online Kurs

Was mich daran geschreckt hat …

Ich mag ja nicht so reißerische Formulierungen. Und überhaupt. Überzogene Erwartungen schon im Titel zu wecken ($2000 und so). Außerdem war er mir – und das noch obendrauf – zu teuer im Originalpreis.

… und warum ich ihn dann trotzdem gebucht habe?

Weil ich mir dachte, vielleicht kannst Du doch das eine oder andere daraus lernen. Also über Youtube und Video-Erstellung. Letzteres ja ein Dauerbrenner-Thema bei mir. Das ich immer mal wieder angehe. Loslasse. Wieder weiter daran und darin arbeite. Insgesamt habe ich schon das Gefühl, dass es mir mir mit jedem Anlauf besser von der Hand geht. Das jeweilige Resultat zumindest ein bisschen besser, als das vorherige rüberkommt. Aber es ist halt noch nicht so ein konstantes Weitermachen wie beim Bloggen.

Aber zurück zum Kurs an sich.

Gesamteinschätzung

Gesamteinschätzung ist vielleicht etwas übertrieben. Immerhin habe ich erst 23% abgearbeitet. ABER diese lediglich 23% waren jetzt schon extrem aufschlussreich. Ich habe nämlich konkret was gelernt.

Konkret gelernt

Beispiele gefällig? Aber gerne!

Text ist wichtig!

Tja, das klingt jetzt erst mal widersinnig. Und gern fülle ich diese Felder rund um’s Video hochladen auch nicht aus. Ich habe aber mittlerweile verstanden, dass es wichtig ist, dem Video einen sprechenden Namen zu geben, das Feld für die Beschreibung ausführlich und treffend zu befüllen und das Video zu taggen. Denn Google kann ansonsten gar nicht wissen, um was es sich bei meinem Video eigentlich dreht. Vielmehr wird das Video von Interessierten nur dann gefunden, wenn eben (treffender) Text zur Verfügung steht. Verstanden. Werde meine diesbezügliche Faulheit überwinden.

Apropos Tagging

Angenommen ich habe mehrere Videos auf Youtube zum Thema Lernen hinterlegt, möchte ich natürlich, dass wenn jemand eines davon aufruft, ein weiteres rechts zum Anschauen angeboten wird. Youtube weiss aber natürlich nicht, dass die thematisch zusammengehören. Dies kann man dem System über entsprechendes Tagging mitteilen. Indem ich z.B. alle thematisch zusammenhängenden Videos mit einem gleichen – aber nicht gewöhnlichen – Tag versehe. Z.B. mons7lerntv. Würde sonst niemand benutzen, und gerade ich deshalb. Um eben den Zusammenhang der Videos zu transportieren.

Musik von Youtube, zum Hinterlegen

Auch sehr sehr interessante Erkenntnis. Nehme ich die Musikvorschläge aus dem Youtube Video Editor und monetarisiere das Video hinterher, bekommt alles Geld der Komponist/die Komponistin. Was ja in Ordnung ist, man muss es halt nur wissen. Will ich mein Video mit cc-Musik hinterlegen, so muss ich es erst veröffentlichen (kann man ja auch tun, obwohl’s auf privat gestellt) … und DANN ERST bekomme ich die cc-Musik überhaupt vorgeschlagen.

Und das waren jetzt nur drei Mini-Erkenntnisse, von denen ich noch die eine oder andere mehr erwarte. Wenn ich den Kurs weiter durcharbeite.

Aber wird es nur bei der Erkenntnis bleiben?

Von der Rezeption zur Tat

Ihr kennt das. Man macht einen Kurs/Workshop/eine Weiterbildung mit, ist davon ganz angetan. Hochmotiviert. Alles wird jetzt besser/anders in punkto jeweiliges Thema der Veranstaltung. Und dann? Zwei Tage später befindet man sich im alten Arbeits- und Lebenstrott. Nicht nur ist jegliche Motivation verpufft, nein, man kann sich gar nicht mehr dran erinnern, überhaupt da teilgenommen zu haben. Wichtigeres (meint meist nur tagesaktuelleres) hat sich davorgeschoben.

Ich bin deshalb gespannt, ob ich nach Abschluss (mindestens) ein weiteres Video in meinem Kanal veröffentliche. Ich bin zumindest guter Dinge,… und werde das Produkt sobald erstellt genau hier verlinken.

[Einschub vom 3. April: Hier der flugs erstellte Screencast mit – ganz stolz – zwei Annotations. 😉 Dieser soll einfach mal einen kleinen visuellen Einblick in das, ja, man nennt es wohl so, Learning Management System, wie es Udemy entwickelt hat. Das im Übrigen sehr viel leichtfüßiger daherkommt als Moodle oder OLAT, weil weniger Funktionen, aber erstaunlicherweise doch alles beinhaltet, was ein Lernenden-Herz begehren könnte.]

Bis dahin euch eine gute Zeit wünscht

die @mons7