3 Antworten auf „Show-Down #ocwl11 – Zertifizierung von offenen Bildungsangeboten?“

  1. Ach ja, die Zertifizierung, die vor Jahr(zehnt)en das Thema schlechthin in Wirtschaftsunternehmen war – und in Teilen bis heute noch ist, soll jetzt Einzug in die Bildungsinstitutionen halten. Warum auch nicht? Wenn diese Maßnahme dazu dienen kann, Kunden – pardon, Studierende und Finanziers anzulocken, hat sie einen Teil ihres Zwecks schon erfüllt.
    Unter den Schlagworten ‚Qualitätsmanagement‘, ‚DIN ISO 9xxx‘ und/oder ‚Audit‘ finden sich schnellstens Millionen von Suchtreffern.

    Allerdings hat der Kerngedanke für die Zukunft der Bildung einen für mich elementar wichtigen Haken, neben dem hier zu vernachlässigenden bürokratischen Aufwand:
    Es wird auditiert, ob die dokumentierten Geschäftsprozesse geeignet sind/waren, Qualität zu produzieren.
    Ein allerdings retrospektiver Ansatz, der über die Fähigkeit, auf die offene Zukunft angemessen reagieren zu können oft nichts, oder vielfach nur wenig, aussagt. Qualität („Erfüllung/Ãœbertreffen von Erwartungen“) wird ohnehin stets stillschweigend vorausgesetzt und oft nur dann thematisiert, wenn sie Mängel hat.

    Erfolgreiches Verhalten in der Vergangenheit kann (leider) nur bedingt für zukünftige Anforderungen fortgeschrieben werden – u. a. auch, weil Wissensträger gelegentlich träge sind.
    Ob die Idee damit nun gut oder weniger gut ist, liegt deshalb im Auge des jeweiligen Betrachters, der mit seiner persönlichen Motivation bestimmte Ziele verfolgt. 😉

  2. Hi Guido,
    oh nein! Da habe ich Dich und wahrscheinlich ALLE Leserinnen durch die Verwendung des Begriffes Zertifizierung auf eine ganz andere Spur gebracht, als ich vorhatte! Ich (eher verfeindet mit Prozessen und Qualitätsmanagement 😉 ) habe mir eher ein individuelles Zettelchen vorgestellt. Z.B.: Ich schreibe eine Art Abhandlung über DICH und einen bestimmten Aspekt von Dir.
    Eine Art „Bestandsaufnahme“. Eine Referenz. Aber fundiert(er).
    Herzlich
    m

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