“Krisen” – das neue Abenteuer

Bildquelle. Ich freue mich besonders darauf, dieses Wintersemester auch Teil einer Lehrveranstaltung an der FH sein zu dürfen. Teil deshalb, weil es hier nämlich eine besondere Art des Seminars gibt, das “studium generale“. Die (ursprüngliche) Idee dahinter: Behandlung und Erarbeitung eines Themengebietes zusammen mit Vertretern und Studierenden aus verschiedenen Fachgebieten.

Das (mein) (konkrete/s) Querschnittsthema: “Krisen” – Ursachen, Vorbeugung, Bewältigung.

Die Bereiche (beteiligte Fachbereiche): Finanzkrise (3/Wirtschaft&Recht) – persönliche Krise (4/hier einfügen) – Naturkatastrophe (hier einfügen)

Erwartungen an die Studierenden (das “Portfolio”):
(Schriftlich) Drei Impulsvorlesungen aus den Perspektiven der jeweiligen Disziplin sollen von den Studierenden auf jeweils einer Seite zusammengefasst werden, genau wie der Verlauf deren Gruppenarbeit, obendrauf ein Thesenpapier zu deren eingenem Vortrag sowie einer Analyse des jeweils zugeteilten Themas (anhand wiss. Literatur).
(Mündlich) Vorgetragen/vorgestellt werden sollen außerdem einmal Zwischenergebnisse, zum andern vor dem Plenum die Endergebnisse.

Das Ziel: TRANSFERleistungen: Übertragung von Erkenntnissen zu einem Bereich, wie z.B. Finanzkrisen, auf andere Bereiche, wie z.B. persönliche Krisen und Naturkatastrophen.

Anzahl Teilnehmerinnen: 40.

Das didaktische Konzept wurde nicht von mir mitentwicklelt, ich halte es jedoch für gut ausgedacht. Mein Part besteht also (lediglich) aus dreierlei: Den Input in Form einer Vorlesung aus der Perspektive meiner Disziplin zu geben, in einer Begleitung der Lernerinnen dahingehend, dass für diese die gesetzten Erwartungen (das “Portfolio”) machbar werden (wird) … und letztendlich die (gemeinsame) Bewertung des abgelieferten “Portfolios”.

Soweit zu den Rahmenbedingungen. Worüber ich mir (jedoch noch) Gedanken mache (man könnte sie wohl auch Ängste nennen), sind folgende Aspekte (, die ich aber wahrscheinlich nur dadurch bearbeiten kann, in dem ich es letztendlich ausporbiere):

-> Wie spreche ich eine Gruppe von Lernerinnen an, die so heterogen auf der einen Seite zusammengesetzt (immerhin aus drei verschiedenen Fachbereichen), so homogen auf der anderen ist (alle um die 20 Jahre jünger als ich)?

-> In der Regel halte ich keine puren Vorlesungen. Ich versuche vielmehr a) Brücken zu schlagen zwischen wissenschaftlicher Theorie und eigenen Erfahrungen der Studierenden sowie b) diese Erfahrungen wiederum auf theoretische Ausführungen rückzubeziehen.
Manchmal gelingt mir das besser, manchmal schlechter.
Ist ein solches Vorgehen nun aber sinnvoll für ein Thema wie “persönliche Krisen”?
Sollte ich vielleicht einfach einmal eine pure Vorlesung ausprobieren?

Fragen über Fragen. Ich glaub’, ich krieg’ die Krise!! 😉