Fünf Relevanzverschiebungen im Bildungsbereich

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Seit geraumer Zeit meine ich Relevanzverschiebungen im Bildungsbereich feststellen zu können. Seiner Zahl fünf, vielleicht sogar mehr. Fünf jedoch, die ich bereits (irgendwie) benennen kann.
Dabei ist mir nicht ganz klar, ob es sich um subjektive Wahrnehmungen handelt, oder in der Tat um Trends handeln könnte, oder aber schlicht und einfach der Wunsch Mutter der Gedanken ist. Empirisch belegen kann ich (noch) nichts davon. Es handelt sich im Folgenden um pure Beschreibung meiner “Wahrnehmung”.

1. Relevanzabnahme von Autorität(spersonen), dafür Relevanzzunahme von Feedback- und Kommentarkultur

Konkretes Beispiel:
Als ich seinerzeit meine Magister-Arbeit verfasste, war mir intuitiv klar. Es gab zwei Artikel von Gottheiten, wenn ich die ins Literaturverzeichnis aufnehme und noch an sinnvoller Stelle richtig zitiere, bin ich die gemachte Frau. Dann nur noch ein logisches und leicht verständliches Konzept, fertig die Abschlussarbeit. Und so war es auch. So wahr ich hier schreibe.

Heute, (fast) zehn Jahre später sind mir hinter Paywalls versteckte Artikel gar egal. Es zählt, was Resonanz in mir erzeugt. Was mich anregt, mir und der jeweiligen (Lebens-)Situation etwas beizutragen – noch besser diese zu verbessern – hat.

2. Relevanzabnahme von Institutionen bzw. institutionellen Erlaubnissen, dafür Relevanzzunahme von Persönlichkeiten und Teil einer Community zu sein

Konkretes Beispiel: [kommt noch]

3. Relevanzabnahme von Standardisierung, dafür Relevanzzunahme von Heterogenität

Konkretes Beipiel: [kommt noch]

4. Relevanzabnahme von Zugehörigkeit zu einem wie auch immer gearteten Kanon, dafür Relevanzzunahme der Dimension Aktualität/Relevanz

Konkretes Beispiel: [kommt noch]

5. Relevanzabnahme von Nichtöffentlichkeit bzw. Nichtzugänglichkeit von Information, dafür Relevanzzunahme von Strukturierungshilfe und Coaching-Aufgaben

Konkretes Beispiel: [kommt noch]

Was meint ihr dazu? Wahrnehmungen, Trends, Wunschträume?