Twitter-Anleitung von Anfang an. 10 Schritte. Fertig.

Das hatte ich doch schon lange mal vor. Mir hat nur noch ein letzter Anlass gefehlt, da kam mir doch der Tweet von @OpenReli gerade recht… und da ich gerade auch noch Urlaub habe, es draußen regnet…. 😉

Willkommener Tweet-Anlass

 

Schritt 1 – Anmeldegedöns. Leicht. Kann jede/r

Hier kannst Du Dich für Twitter registrieren. Alles was Du brauchst ist Deinen Namen, eine eMail-Adresse (man kann pro eMail-Adresse nur einen Twitter-Account anlegen. Wenn Du einen zweiten haben wolltest, müsstest Du den unter einen zweiten Addi anlegen). Ach ja. Und ein Passwort.

Wichtig: Es lohnt vielleicht den einen oder anderen Gedanken, unter welchem Account-Namen Du twittern möchtest. Ich z.B. heisse @mons7. Was ich im Nachhinein als nicht so günstig empfinde. Im Folgenden ein paar Hinweise zu einem guten/tollen Namen, mit dem man lange zufrieden ist.

  • Wenn mich nicht alles täuscht kann der Account-Name 15 Zeichen lang sein.
  • monikaekoenig ging z.B. für mich. Je länger Du twitterst, desto eher willst Du als Du erkannt werden. Glaub mir. 😉
  • Wenn Du eh‘ ein Pseudonym im Netz hast, das Du immer verwendest, dann schau, ob das noch frei ist.
  • Besser sind jedenfalls m.E. eingängige Worte/Namen.
  • Zahlen sind eingetlich nicht so gut, weil man die sich als gegenüber schlecht merken kann. Es sei denn es ist sowas wie 4711. 😉

Lade auf jeden Fall ein Foto oder ein anderes gutesd Bildchen (Achtung! Urheberrecht beachten) von Dir hoch. Die Eierköpfe erkennt man nämlich gleich als Anfänger die’s nicht ernst meinen wollen. 😉

Und füll Deine Bio (ein paar Sätze zu Dir) unbedingt aus. Wir wollen was über Dich wissen.

Und bei allem keine Angst. Twitter-Accounts sind irgendwie beta. Du kannst Deine Angabe über Dich – ja sogar Deinen Account-Namen (aber nicht zu empfehlen) ändern. Namen die aber einmal benutzt worden sind und die Du nicht mehr willst sind weg. Für immer.

Also. Nach dieser langen (viel zu langen) Vorrede. Namen gefunden? Dann los!

Schritt 2 – Folge jemandem. Gleich.

Du legst Dir ja wahrscheinlich einen Twitter-Account WEGEN jemandem an. Oder? Z.B. wegen @openreli. Dann folge dem oder der einfach mal. Und schau, wem der so folgt. Das machst Du, indem Du auf der Seite von demjenigen auf „Following“ drückst. Als das ist dann, wem der folgt. Tu’s einfach. Dann kommt eine Liste. Gefällt Dir da jemand? Dann einfach daneben auf „Follow“ drücken. Dann wird der Button blau. Und dann steht da „Following“. Und keine Sorge, jedem dem Du folgst, kannst Du – wenn Dich die Tweets nerven – wieder entfolgen. Zwar sollte man nicht an dauernd folgen, entfolgen, wieder folgen… man braucht schon ein paar Tage, um ein Gefühl dafür zu kriegen, ob die jeweils hereingespülten Tweets einem gefallen. Aber wenn nicht, dann tu Dir auch keine Zwang an, jemandem nachzufolgen, dessen Verlautbarungen nicht interessieren. Twitter ist ständige Veränderung. Ständige Anpassung. Und zwar nach DEINE Interessen.

Schritt 3 – Verfass Deinen 1. Tweet. Sofort.

Los! Trau Dich! Und wenn es auch was ganz Banales ist. Egal! 🙂 (Den ersten Tweet von Dir nimmt wahrscheinlich eh‘ keiner wahr. 😉 ). Was geht Dir durch den Kopf? Einfach bei Dir auf der Seite (da kommst Du hin, wenn Du denk linkesten Button eingeloggt auf Twitter drückst. Ich habe die englische Version und da steht „Home“) Worte eingeben… und dann (bei mir steht) „Tweet“ drücken. Du wirst Dich wundern… es ist gar nicht so leicht, sich kurz zu fassen. Du hast nur 140 Zeichen zur Verfügung. Und wen Du da drüber bist, dann befindet sich unter dem Kasten so eine rote Zahl mit einem Minus davor. Z.B. -14 bedeutet, 14 Zeichen zuviel. Das heisst kürzen! 😉 Und? Geschafft?

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Schritt 4 – Antworte jemandem. Einfach so.

Egal wo Du auf Twitter und eingeloggt bist. Drück nochmal den linken „Home“-Button. So. Wenn Du Schritt 2 befolgt hast … und schon einigen Twitterern – die auch aktiv was getwittert haben müssen! – folgst, dann findest Du im rechten Bereich deren Tweets alle durcheinander nacheinander. Keine Sorge. Man gewöhnt sich mit der Zeit an das Durcheinander. Und das eigene Hirn gibt dieser „Timeline“ nach und nach seinen eigenen Sinn. Was später ganz komisch sein wird, ist jemandem beim Twittern über die Schulter zu schauen. DENN: Jederfraus Twitter sieht anders aus! O.k.

Suche Dir jetzt einen Tweet aus, der Dir einigermaßen gefällt. Fahre mit der Maus über diesen… und es erscheinen unter dem Text ein paar Begriffe. Bei mir z.B. „Reply“. Drück dadrauf. Und jetzt antworte. Los! Und nicht vergessen, wenn Du die Antwort eingetippt hast… auf „Tweet“ zu klicken! 🙂

Schritt 5 – Logge Dich aus. Und wieder ein. Weil Du es kannst.

Ja. Vielleicht magst Du mich jetzt für verrückt halten. Aber es ist ganz gut, wenn man sich schon mal aus- und wieder eingeloggt hat. Dann wird es wahrscheinlicher, dass Du Morgen wieder in Twitter reingehst. Und wieder. Und wieder. Und wieder. Na ja. Und nach dem 50. Mal bist Du dem Twittern eh‘ verfallen. 😉

Schritt 6 – Kannst Du noch? Gut so! Dann retweete einen Tweet, der Dir gefällt.

Wieder auf den „Home“ Button klicken. So. Wieder einen Tweet, der Dir gut gefällt aus Deiner Auswahl raussuchen. Dann mit der Maus drüberfahrn… und huch! Ein Retweet-Button erscheint. Einfach draufklicken. Wenn recht die Ecke von dem Tweet grün wird…. hast Du alles richtig gemacht. 🙂 Was ein Retweet ist? Kannst Du genauer – also jetzt nicht, am besten später – da nachlesen.

Schritt 7 – Todemutig geworden? Dann twitter ein Foto!

Probier mal ein Foto zu Twittern. „Home“-Button drücken. Links Text einfügen. Darunter ist so ein Foto-Button. Draufdrücken. Foto anhängen, das Du auf der Festplatte hast. Und ab geht die Post. Also damit meine ich „Tweet“ drücken. Du merkst schon, langsam beginnt sich die Sache zu ähneln, zu wiederholen. Du kannst jetzt eigentlich schon alles. Und was Du noch nicht gemacht hast, kannst Du selber ausprobieren. Oder im Kommentar nachfragen. Hier wird geantwortet im Blog!

Schritt 8 – Zurückgelehnt. Nachgedacht. Warum willst Du eigentlich twittern?

Ja. Warum eigentlich? Um es mal auszuprobieren? Oder hast Du eine Leidenschaft? Ich z.B. twittere liebend gerne Links weiter. Übers Lernen. Und zu meinem Blog. Ja. In Wahrheit will ich nur die ganze Twitter-Welt auf meinen Blog locken. Und bei Dir ist mir das ja offensichtlich auch gelungen.

Du so? Gibt es einen Grund, warum Du twittern willst? Komm! Verrat ihn mir im Kommentar. Oder vielleicht entwickelt sich ja übers Twittern eine thematische Leidenschaft. Man weiß ja nie.

Schritt 9 – Schreib‘ ne DM. Geht nicht?

Das ist jetzt echt echt für Fortgeschrittene. Und geht vielleicht noch nicht. Weil Du kannst so eine DM (das heißt eine private Nachricht, die nur an den Empfänger geht) nur an einen schicken, der Dir auch folgt. Folgt Dir schon jemand? Dann klick auf den Account-Namen von der-/demjenigen. Und dann geht ein Fenster auf, und neben dem blauen Following-Button befindet sich so ein Pfeil. Geh drauf und ein drop-down-Menü öffnet sich. Zweiter posten von oben: „Send a direct message“ … auswählen… und dann siehst Du schon, wie’s weiter geht. Immer wieder dasselbe in grün. Oder na ja, auf Twitter eher in  blau.

Schritt 10 – @mons7 folgen!

Genau. Das hab‘ ich mir ja jetzt verdient, oder? … Und wie unter Schritt 2 bemerkt. Wenn meine Tweets nerven, … einfach entfolgen. Wie? Du weißt nicht wie? Wenn’s richtig nervt, findest Du’s schon raus!

Alles klar? Irgendwas unverständlich? Geht nicht so, wie’s da steht? Rein in den Kommentar. Ich freu‘ mich drauf. Denn Deine Kommentare machen meinen Blog-Beitrag besser.

Herzlich

@mons7