Digital Workshop mit Google – für euch durchklickt

Digital Workshop mit Google

Seid ihr eifrige Verfolger meiner Ergüsse in 140 Zeichen, so habt ihr es schon mitbekommen. Ich klicke gerade den Digital Workshop durch. Hier meine Eindrücke.

Woher des Weges?

Gestoßen bin ich auf den Digital Workshop tatsächlich auch über Twitter. Die folgende Anzeige wurde mir so oft eingeblendet, dass ich ihr irgendwann dann doch nachgab.

Obwohl ich (zumindest meines Erachtens) wohl eher nicht die Zielgruppe für den Digital Workshop bin – für mich wären eher speziellere Themen was gewesen und die dann konkreter und mit Vorführ-Beispielen in den Videos.

In die Breite – nicht in die Tiefe

Ich werde Ihnen die wesentlichen Aspekte erklären, ohne näher auf technische Details einzugehen.” Dieser Satz aus der Lektion 31 steht für das ganze Konzept. Man erfährt etwas über die Breite der Thematik, in die Tiefe geht es definitiv und überhaupt nicht. Alles wird mim Überblick behandelt. Nach dem Durcharbeiten eines Themas kennt man die Begriffe, über die es diskutiert wird. Man hat bestenfalls ein paar Links, wo man weitersuchen kann. Aber können tut man dann noch nichts.

Wie bekommt man das Zertifikat?

Eigentlich ganz einfach. Einfach durch die Quizzes nach und nach durchklicken, dazu muss man nicht mal die Videos angeschaut haben, ich habe mir aber alle Inhalte gegeben. Dies aber nicht in Form der Videos (s. dran bleiben).

Die Tests

… sind dem was es vorher als Info gibt angemessen. Man merkt allerdings ziemlich schnell, dass das Format so ist, dass nur eine Antwort richtig sein kann (Mehrfachantworten wären kniffliger), wenn man also 2 Antwortmöglichkeiten für wahrscheinlich hält, ist garantiert die Antwort “Alle Antworten richtig” richtig 😉 .

Viel besser gefallen haben mir dagegen die weitergehenden Fragen nach dem schauen der Videos bzw. lesen der jeweiligen Transkription, ein Beispiel als Screenshot.

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Dran bleiben und bis zum Ende kommen

Ja, die Videos. Die hätte ich mir nicht alle reinziehen können, schon aus dem Grund, dass ich da weniger aufmerksam bin, wenn ich mir nicht Notizen mache. Und ich hatte ständig den Impuls, mir lieber ein Video in der ARD oder ZDF Mediathek anzuschauen oder auf YouTube.

Lösungsansatz 1 war für mich, mitzuschreiben. Das hat mir geholfen, länger dabei zu bleiben. Aber auch nicht wirklich lange. Lösungsansatz 2 war für mich, nur noch die Quizzes zu machen. Machbar. Aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass dann und wann doch eine kleine Info drin ist, die mir nützlich sein könnte. Wie z.B. der Hinweis auf dieses Tool, mit dem man Checken kann, ob die eigene Webseite “mobile friendly” ist.

Was dann bei mir funktioniert hat war, einfach nur die Transkriptionen durchzulesen. Geht bei meinem normalem Lesetempo bei nicht so komplexen Texten schneller als das Video schauen, ich bleibe länger dabei und die kleinen Details bleiben mehr hängen.

Nachtrag: Nun ja, und weil ich euch das Zertifikat oben einbinden wollte. 🙂

Ich bin halt doch eine Freundin des Wortes. Des geschriebenen.

Das Zertifikat

Das Zertifikat sieht gleichsam unspektakulär aus. Hier habe ich einen Screenshot davon gemacht.

Zertifikat Meisterin des Internets

Ist euch dieser Digital Workshop schon mal irgendwo in den Sozialen Medien oder sonstwo untergekommen? Fragt sich

Eure @mons7

 

Kommentar zum Vlog von Andi: Ein paar Ideen zur Ausgabenreduzierung

Ich mag ja Vlogs auf Youtube generell gerne. Just zwischen den Jahren habe ich Andis Vlog entdeckt, der gerade gestartet hat. Er möchte gerne in (wenn ich es richtig in Erinnerung habe) 16 Jahren finanziell unabhängig sein… und lässt uns an seinen Ideen und seinem Weg dahin auf seinem Kanal teilhaben. Der sympathisch rüberkommende Typ hat dabei nicht weniger vor, als eine Community um die Idee zu entwickeln, die sich wertschätzend gegenseitig Tipps dazu gibt und die jeweiligen Bemühungen gegenseitig kommentiert. (Das einzige dabei, was ich nicht so teile ist seine Leidenschaft fürs Traden.) Ich bin dennoch gespannt auf Weiteres und habe nicht nur gleich mal den Kanal abonniert, sondern werde auch mit diesem Blogbeitrag einen ersten ausführlicheren Community-Beitrag leisten.

Ganz am Anfang seiner zweiten Folge (von dato heute insgesamt 3) berichtet er, dass sein allererster Schritt ist, monatlich einen fixen Betrag beiseite zu legen, weil alle finanzielle Unabhängigkeit mit dem Ansparen beginne (wie er in Büchern und Blogs zum Thema dazu gelesen hat). Da seine Anmerkungen zur Reduzierung seiner Ausgaben, um überhaupt 500 EUR zum Ansparen zur Verfügung zu haben knapp ausgefallen sind (mit guter Begründung, da das ja eigentlich nur jeder für sich finden und entscheiden kann), habe ich mir überlegt, einen kleinen Input für euch zu schreiben, wie ich selbst meine Ausgaben versucht habe zu reduzieren. Bzw. bei einigen Punkten gerade anfange, es zu versuchen. Sozusagen als Ideen- und Inspirations-Input.

Und natürlich bin ich im Gegenzug neugierig auf EURE Ideen dazu!

Einschub und wichtig: Nebenziel ist und war im Übrigen dabei, nicht etwa das Reduzieren um des Reduzierens willen, sondern vielmehr dabei mindestens so gut zu leben wie zuvor. Oder sogar besser!

1 – Selber kochen

Gefüllte Paprika

Ja, seltsam, dass ich das als erstes schreibe, wo ich doch vor gar nicht so langer Zeit so gar nicht kochen konnte (und wollte). Wie das passiert ist? Zunächst. Auf Arbeit gibt es ja eine Kantine. Oder Mensa, wie das an der Uni heißt. Allerdings zahle ich da als Nicht-Studierende schon mal 1,80 EUR mehr als die anderen. Es handelt sich aber in der Gegenleistung dafür für nicht wirklich leckere, eigentlich leicht selbst herstellbare Gerichte. Und ich esse so ich dort esse in einer absolut stressigen Atmosphäre.

Entscheide ich mich stattdessen mir ein belegtes Brötchen zu holen um es im nahegelegenen Park zu mümmeln, wo es zumindest ruhiger ist, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis nicht SO viel besser, außerdem denke ich dann immer, Mensch, warum habe ich mir das übrige Brötchen nicht heute Morgen flugs nach dem Frühstück belegt und mitgenommen?

Ergo: Ich koche jetzt selbst. Meist abends. Und nehme mir ein Brötchen in belegt, das vom Frühstück über ist, für die Mittagspause mit. Ungefähre Kosteneinsparung: Pro Arbeitstag 3 EUR, macht ca. 60 EUR im Monat, also 720 aufs Jahr gerechnet. Oder habe ich mich da verrechnet? Das klingt so viel??????

2 – Klamotten beschränken

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Die Klamottenfrage ist eher eine Frauenfrage? Vielleicht. Dann können ja alle, die sich als “Mannsbilder” fühlen zum nächsten Punkt 3 springen, zu Ausgaben minutiös aufzeichnen, das liegt euch dann bestimmt (besser). 🙂 Aber zurück oder bleibend bei den Klamotten. Ihr kennt ja den Spruch: “Schatz, ich habe [oder mit etwas mehr Nachdruck mit “ja gar” versehen] nichts zum Anziehen.”.

Die unglaubliche Erkenntnis (die ihr mir nicht glauben müsst, aber vielleicht seid ihr neugierig genug, das auszuprobieren): Wenn man weniger davon hat, hat man immer was zum Anziehen. Ein tolles Spiel, das auszuprobieren m.E. loht, ist das Project333. Hier auf der Minimamuse ist zu finden, wie es funktioniert,… und welche Folgen das ganze zeitigen kann.

Beispiel, von dem ich im letzten Minimalismus-PodCast gehört: Von 5 Krawatten auf die eine. Sozusagen “die kleine Schwarze” 😉 geht wohl für Beerdigung, Taufe UND Hochzeit.

Mit diesem reduzierten Satz an Kleidung kann ich persönlich sehr gut leben, da ich mir 5 Kombinationen zusammenstelle, die ich abwechselnd immer wieder auf die Arbeit anziehe und zuhause eh’ weniger ein Problem damit habe, ein paar Tage nacheinander das Gleich anzuziehen, weil ich da ja keinen Stress habe und die Kleidung nicht immer nach einem Tag in den Wäschekorb fliegen muss. Kleidung, die ich reinigen müsste habe ich gar keine mehr.

3 – Ausgaben minutiös aufzeichnen

Büchlein mit Stift

… is solange blöd, wie man zu viele hat. 😉

Aber wenn man wenig genug hat, die aufzuzeichnen – oder sich für 4 Wochen einfach mal disziplinieren kann das zu tun (um der Erkenntnis willen), gibt es diverse Möglichkeiten. Apps, schnöde alte Excel-Listen oder noch antiker aber nichts desto trotz ziemlich wirksam, die Auflistung der Ausgaben auf … Papier.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass ich zwar immer geglaubt habe, dass ich ziemlich genau wüsste, wie die Aufteilung der Gesamtausgabe, die am Monatsende weg ist, faktisch aussähe. Jedes Mal, wenn ich einen Monat Haushaltbuch geführt habe war ich entgegen dieser Sicherheit immer wieder überrascht, welche Erkenntnis ich daraus ziehen und ableiten konnte. Erkenntnis insofern, dass für die Dinge, für die man die größten Brocken ausgibt, nicht unbedingt jene sind, an denen man die meiste Freude hat. Und entsprechend kann man ja sein Ausgabeverhalten die Monate drauf modifizieren.

4 – Experimentierfreudig sein

Insgesamt empfehle ich, nicht in alten Gewohnheiten zu verharren, sondern sich “einfach” mal auszuprobieren. Immer im Hinterkopf, dass es bei diesen kleinen Projekten um Versuche geht. Um Versuche, sich selbst und seine Bedürfnisse, was dahinter steht, kennen zu lernen. Und vielleicht beim einen oder anderen Punkt zu der Erkenntnis zu kommen: Das jetzt möchte ich aber wirklich nicht missen, das andere habe ich so was von gar nicht vermisst.

Am Beispiel: Haare

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Ich hatte ja eine zeitlang EXTREM kurze Haare. Was zur Folge hatte, dass ich einmal im Monat für ca. 15 EUR zum Frisör musste. Eine Wette mit einer Online-Freundin kam mir da gelegen. Wer zuerst zum Frisör geht um seine Haare zu schneiden, hat verloren. Was soll ich sagen? Ich habe die wirklich harte Zeit des Übergangs überstanden. Mittlerweile kann ich mir mein Haarprächtlein zusammenstecken, so dass es wieder wie kurze Haare aussieht. Nur eben ohne Frisör. Ich denke, dass ich auch 2016 noch nicht hin muss (also zum Frisör). Eingesparte Ausgaben 15 EUR x 12. BäMM. 🙂

Am Beispiel: Kaffee

Käffchen gefällig?

Wir glauben ja immer (insbesondere auf Twitter 😉 ), dass insbesondere ein Montag nur durch Kaffee angehbar sei. Das glaubte ich auch lange Zeit (und in Wirklichkeit glaube ich das immer noch 🙂 ). Trotzdem habe ich meinen Unterwegs-Kaffee-Konsum mittlerweile eingestellt. Aber das war richtig hart am Anfang.

Mittlerweile bin ich froh, die Hand frei zu haben. Und auch froh, nicht noch mehr zum Einweg-Verpackungs-Wahnsinn beizutragen.

Am Beispiel: Spass am Leben haben

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Ich sitze hier und versuche mich zu erinnern, wann in meinem Leben ich den meisten Spass hatte. Und jetzt ist es mir eingefallen. Als Studentin im Karlshof (einem Studentenwohnheim) in Darmstadt. Ich war zunächst meinem Heimatdorf entronnen, und dann der großen Stadt Frankfurt. Gelandet an der TUD (damals noch Technische Hochschule), auf dem Stockwerk mit ganz vielen ERASMUS-Studierenden. Und die wollten was erleben (und hatten wohl auch nicht soviel Kohle dabei) und nahmen mich einfach mit. Zum Waldsee. Auf Wanderungen. Und wir organisierten auch die eine und andere Party. Die eine unter dem Motto ALDI, die andere war die OETTINGER-Party. Nein, ich trinke immer noch nicht gerne Bier, aber die Party war trotzdem super. Was haben wir eigentlich noch so alles gemacht? Ich muss mal in mich gehen, denn es müssen wohl alles Erlebnisse sein, die wenig gekostet haben, aber trotzdem dazu geführt haben, dass ich diese Zeit als meine freudigste in Erinnerung habe. Oder war es einfach nur, viele lebendige Kontakte zu leben, die anders von mir sind, aber mir trotzdem wohlgesonnen? [Hier muss ich noch weiters drüber nachdenken.]

Am Beispiel: Mobile

Genug Spielraum zu haben, jederzeit meinen Twitter-Stream abzurufen, auch mal – ausnahmsweise – ein Youtube-Video zu streamen, das war mir unglaublich wichtig. Ich könnte ja in einer Schlange im Supermarkt festsitzen und in einem gepfefferten Tweet eines Menschen, der aus meiner Sicht relevant ist, könnte sich eben solches befinden. Das ich dann aufrufen können möchte.

Ca. 40 EUR hat mich das ganze monatelang gekostet, manchmal sogar ein wenig mehr, wenn mein Datenvolumen blöderweise drei Tage vor der nächsten Abbuchung erschöpft war. Drei Tage? Kann eine kleine Ewigkeit sein. Für solche Gewohnheiten.

Was auch immer mich gerissen hat, ich schaffte, es, auf einen PrePaid-Vertrag umzusteigen, der zudem monatlich kündbar ist. Mit Eskapaden dann und wann verbrate ich mittlerweile durchschnittlich 15 EUR. (Also Ausreißer schon eingerechnet.) Wie kommt’s? Ich habe mein Verhalten und meine Gewohnheiten auf wunderbare Weise den neuen Rahmenbedingungen angepasst. Nutze konsequent alle W-LAN-Möglichkeiten, die sich mir in meinem Alltag bieten. Und wenn ich wirklich mal an der Supermarktkasse anstehe (ist euch eigentlich aufgefallen, dass dann heutzutage immer gleich eine neue Kasse aufgemacht wird?) dann nutze ich die Zeit, nachzudenken. Mich zu fokussieren. Oder einfach entspannt die Waren in den Einkaufswägen um mich herum zu inspizieren.

Am Beispiel: Bücher

Ich bin und bleibe eine Leseratte. Früher habe ich vorwiegend Lehr- und Sachbücher gelesen. Eine zeitlang dann Ratgeber und Lebenshilfe. Mittlerweile sogar Romane. Lesen ist für mich wie das Eintauchen in ein Anderes. Jedoch muss immer irgendwie ein Bezug zu mir oder meinem Sein herstellbar sein, sonst verliere ich die Lust am Werk (was aber sehr sehr selten passiert). Nachdem ich von Papier auf eBooks umgestiegen war (und noch mehr gelesen habe), habe ich gemerkt, dass meine Leselust gerade so teuer ist wie zuvor. Mich dann aber daran erinnert… es gibt ja die Stadtbibliothek.

Da habe ich mich mittlerweile wieder angemeldet. Und was soll ich sagen, … schon meine ersten 5 spannenden Bände hinter mir, weitere 3 zum Glück noch vor mir liegen, denn zwischen den Jahren hat meine Lokalstelle ja zu.

Kostenpunkt pro Jahr für die Ausleihe: 16 EUR.

Am Beispiel: Freizeitverhalten

Gassi gehen

Passives Freizeitverhalten kostet Geld. Was machen wir so? Essen gehen. Kostet. Ins Kino gehen kostet auch. Ins Theater gehen. Kostet noch mehr. Aktives Freizeitverhalten nicht unbedingt. Laufen gehen. Kann umsonst sein, wenn man die Sportschuhe schon hat. Im Chor singen. Na ja, abgesehen von einem eventuellen Vereinsbeitrag. Fahrrad fahren. Ideen für Upcycling entwickeln. Bloggen. Hunde fürs Tierheim ausführen.

Und noch weitere 100 Tätigkeiten, aber dafür braucht es wohl einen eigenen Blogbeitrag. Mit dem Titel Freizeit für umme. Oder so.

Am Beispiel: Versicherungen

Ich traue es mich ja kaum zu schreiben. Ich hatte jahrelang einen vollen (breiten!) DIN A4-Ordner mit diversen Versicherungspolicen im Schrank stehen. Als der Fall eintrat, zu dem mir klar war, jetzt springt wohl eine ein, habe ich drei aus dem Ordner ausgemacht. Alle drei haben mir nette Briefe zurückgeschrieben, dass in diesem einen individuellen Fall die Versicherung nicht greife.

Ich war wutentbrannt und habe den gesamten Ordner (bis auf 2) aufgekündigt. Das ist 15 Jahre her. Und ich habe keine der anderen vermisst.

Glück gehabt? Mag sein. Fest steht aber: Ich war wohl lange Jahre überversichert. 😉

5 – Alkohol und Ausgehen

SEKT

Alkohol, warum man auch immer den zu sich nimmt, ist besonders teuer in Verbindung mit ausgehen. Deshalb bin ich dazu übergegangen, Menschen nach daheim einzuladen. Und wenn die eine Flasche (trockenen!!!!!) Wein als Gastgeschenk mitbringen, um so besser.

P.S.: Gerne lasse ich mich auch einladen, und nehme Bestellungen entgegen, was ich aus dem Supermarkt an Getränken mitbringen soll.

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Mal schauen, ob sich Ausgehen komplett privatisieren lässt.

6 – Einkaufstechnik

Hier meine ich, a) mit Zettel einkaufen gehen und b) für nicht Lebensmittel erst eimal das Netzwerk anfragen.

Ein besonders erfreuliches Erlebnis hatte ich zu letzterem gerade. Ich suchte einen mp3-Player für mein Onleihe-Abo. Bei der Stadtbibliothek kann man nämlich nicht nur Bücher ausleihen, sondern viel viel Mehr, für einiges dieses Mehr bracht es jedoch einen mp3-Player. Und habe meine Anfrage auf Facebook gepostet. Und die Diana Sauerwein (HERZLICHSTEN DANK DAFÜR AUCH IN DIESEM BLOGBEITRAG NOCHMALS, DU HAST MIR EINE RIIIIIIEEEESIGE FREUDE GEMACHT) hat mir den ihrigen gespendet. Hätte ich mir einen gekauft aus der Not heraus, nie hätte ich mich über diesen so freuen können! DANKE! 🙂

 

Soweit meine 6 Punkte.

Sollten mir noch mehr einfallen, werde ich diese nach und nach noch hinzufügen. Vielleicht hat aber von euch der eine oder die andere spontan noch eine Idee? Die würde ich auch in die Liste mit aufnehmen, natürlich nicht ohne zu vergessen, den Credit an denjenigen oder diejenige zu geben.

Bin gespannt auf weitere Ausgaben von Auf meinem Weg zur finanziellen Freiheit

Eure

@mons7 😉

*

Frei-Beute (KW 27)

Freibeute03 Vielleicht sollte ich die Frei-Beute (also die Links der Woche, die ich gedachte, euch jeden Freitag zukommen zu lassen) lieber Video-AusBEUTE nennen. Dies, da ich es diese Woche wieder nicht an einem Freitag geschafft habe (na ja zu meiner Ehrenrettung: Wir haben noch die KW 27), sondern da die Liste erneut aus fast nur Videos besteht. Nun ja, warten wir mal die weitere Entwicklung ab, nicht jedoch das Posten. Sonst wird darüber doch noch Montag.

Video1 – Das W-Modell. Zum Finden der “richtigen” Theorie für meine Forschungen

Absolut hilfreich das im Rahmen des #exif13 gepostete Video von Rainer Jansen mit dem W-Modell. Dieses hilft, (erziehungs-)wissenschaftliche Theorien einordnen zu können und daraufhin abzuklopfen, ob Sie als Hintergrundfolie für die eigenen Forschung geeignet. Fast habe ich Lust, mir mal ein paar Theorien vorzuknöpfen, und sie anhand des W-Modells mal durchzudeklinieren. Für diejenigen, die sich einen Schnell-Überblick über die Ws machen wollen bzw. zum Nachschlagen, hier, allerdings von mir mitgeschrieben und nicht ganz dem Original entsprechend.

*Wer* hat die Theorie entwickelt, wer ist die Person und dann hat sie gelebt? (Theoretiker sind Kinder ihrer Zeit)

*Was* ist denn die leitende Fragestellung? (normativ!) *Warum* macht die Theoretikerin das? (Erkenntnisinteresse)

*Wie* macht sie das? (Methodik/Untersuchungsdesign)

*Wie* weit ist der Horizont?

*Welche* Ausgangslage hat die Theoretikerin? (Prämissen?)

Video – 2 Meine 20 Sekunden Ruhm sind online! mons7 beim Elektrischen Reporter

Aus diesem Video heraus sich ein absolut kurzweiliger und witziger Schlagabtausch twitternderweise mit u.a. @nele_we, @LuciLucius und @AstridChr ergeben hat, das seinen Ausgang darin nahm, dass ich statt Ruhm Rum geschrieben hatte (Freudscher Verschreiber? 😉 ), ging über die Diskussion meiner rosa Haarspange (ich hab’ jetzt noch ‘ne bessere!) über die Anzüge der ansonsten befragten Herren im Vergleich zu meinem.

Tja, wenn euch das jetzt alles nichts sagt, macht euch nix draus. Solche Twitter-Kaskaden sind wie Situationskomik. Die lassen sich nicht mehr gut im Nachhinein erklären. Nur selbst erleben.

Was sich aber nachgucken lässt, ist der Elektrische Reporter, erstes Drittel zu MOOCs.

Video 3 – Interview mit dem MOOC-Dave Cormier

Das dritte und letzte Video im Bunde ist ein Interview geführt mit Dave Cormier. Und wer hätt’s gedacht, es geht um MOOCs. Ich selbst fand’s absolut sehenswert, weswegen ich es ja in den Freitags-Reigen mit aufgenommen habe, aber macht euch – wie immer und lieber – selbst euer Bild.

Sonstiges

P.S.: Wer mal zwischendurch ‘ne andere Suchmaschine als Google nutzen mag, der versuche sich an DuckDuckGo. Aber am besten nicht mehr heute. Der Sonntag und das immer noch tolle Wetter und ich laden euch zum Chillen ein. Jetzt!

Eure mons7 (aka Monika E. König) aus dem Garten, die laue Sommernach genießend.

Lesestoff zu #MOOCs – für euch vorgelesen

… also im Sinne von vorneweg gelesen, kommentiert, um euch eine abgekürzte Inhaltsangabe, aber auch einen Vorgeschmack zu geben, ob’s Nachlesen für euch lohnt.

Der Lesestoff

Der Lesestoff ist mir über einen Google Scholar Alert, das ist so eine Benachrichtigung die ich bekomme, wenn was Wissenschaftliches zu bestimmten Schlagworten Google Scholar zur Kenntnis kommt. Die Schlagwortreihe, zu der ich Google Scholar gebeten habe mir Meldung zu machen, lautet Social Media in Hochschule. Allerdings habe ich noch andere Alerts am Laufen, einen zu Nähe und Distanz. Die Ausbeute, schwankend.

Aber konkret. Die Quelle, die es mir auf diesem Wege hereingespült hat, ist folgende.

Lehmann, B. (2013): xMOOCs – Ein Fall paradoxer Wissenskommunikation; in: Reinmann, G.; Ebner, M.; Schön, S. Hochschuldidaktik im Zeichen von Heterogenität und Vielfalt: Doppelfestschrift für Peter Baumgartner und Rolf Schulmeister, S. 63 – 77.

Kurzabriss

Nun. Ihr wisst (oder vielleicht auch nicht), ich bin kein (wirklicher) Luhmann-Freund. Deswegen lass’ ich die Stellen mit der systemtheoretischen Einordnung einfach mal weg. 😉 Die beiden Stellen, die jedoch an Erkenntnis mit der meinen aus der Praxis korrespondieren, hebe ich dafür weiter unten um so deutlicher hervor. Jedoch kurz zuvor wie versprochen eine Art Kurzzusammenfassung.

Leider fehlen mir 2 Seiten, muss wohl danach in der Deutschen Bibliothek fahnden gehen. Der Kurzabriss wird hierhinein von mir nachgetragen, so getan. Solange müsst ihr euch garselbst einen kurzen Überblick verschaffen, via Link-Klick oben.

Herausgegriffen

Schon gleich herausgegriffen habe ich mir also zwei Aspekte. Und zwar die der verschiedenen angesprochenen und nicht angesprochenen Formen von Videos und eine Anmerkung zum dialogischen/kommunikativen des Lernens.

Zu den verschiedenen Formen an Videos

Der Autor kommt, von den Studienbriefen her – er nennt sie Fernlehrbriefe – über Vorlesungsaufzeichnungen zu Lehrvideos, also extra für Lehrzwecke erstellte Videos.

Was mir dabei auffällt ist, dass Videos total außen vor gelassen werden, die von den Lernern bzw. Lernern und Lehrenden als Akt des Lernens selbst produziert werden. Diese hielte ich für die fürs Lernen (an sich) intuitiv für am geeignetsten. Wie würde man die nennen? Also

  1. LDL = live digitized lecture, meint Nebenprodukt von ohnehin stattfindender Vorlesung
  2. eLecture, meint extra zu Lehrzwecken aufgenommenes Video und
  3. ??? mein als Akt des Lernens aufgenommenes Video.

Das dialogische/kommunikative von Lernen

Laut dem Autor findet lernen dialogisch/kommunikativ statt. Über die Erhöhung der Reichweite wird diese Kommunikation nun unwahrscheinlicher. Wahrscheinlicher würde diese also – und da komme ich wieder zu meinem ersten Aspekt, so sie im Grunde vom Lerner ausginge. Eben z.B. über Videoproduktion.

Was mich zu folgender Session-Idee für das #clc13 bringt, das ich ja vorhin in aller Vorfreude hier angekündigt hatte.

Sessionvorschlag #clc13

Bei uns allen Teilgebern handelt es sich ja gleichsam um Lernende und Lehrende. Alle von uns haben Erfahrungen mit Lernen in Verbindung mit Videos gemacht. Perspektivisch die unterschiedlichsten, was ja der Vorzug von BarCamps ist. Dass nämlich nicht nur eine Vielzahl von Perspektiven am Platze, sondern diese über das BarCamp-Format auch explizit gemacht werden (können).

Erstellen wir doch gemeinsam in einer Session ein Video zu Lernen mit/und Videos. Ein Intro könnte ich ja schon vorbereiten. Ebenso Teile des Outros (es fehlten dann nur noch die Credits und die Teilgeber, die ihren Input und ihr Gesicht beigetragen). Das dazwischen müsste inhaltlich erst generiert werden. Ebenso könnte ich eine Art Strukturierungselemente vorbereiten, die jedoch auch inhaltlich noch gefüllt werden müssten.

Hätte dazu jemand der Teilnehmerinnen Lust? Oder noch vorher, ist mein Vorschlag nachvollziehbar formuliert?

Fragt sich und euch des nachts

Eure mons7 (aka Monika E. König)

Die rosa Reporterin

Heute war es mal wieder so weit. Ich kam (und wusste) nicht weiter.

Ihr kennt das bestimmt. Es gibt ein neues Tool, ein neues Netzwerk, einen neuen Dienst. Man meldet sich an, probiert herum. Und irgendwie klappt das dann schon. Und dann ist auch schon gut. Ziel erreicht. Weiter gräbt man/frau dann nicht, wofür auch? … Klar könnte dies und das effiktiver, schneller, besser, was auch immer gehen. Aber Ziel erreicht ist eben: Ziel erreicht. Auf zu neuen Ufern!

Interessant wäre es aber gerade dann weiter nachzuboren, wenn man es gerade geschafft hat, ein Tool (gerade so) zu meistern. Zu vergleiche, wie andere das gemacht/gemeistert haben.

Und genau DAS habe ich demnächst vor. In der Rolle der ROSA REPORTERIN. Ein Intro gibt’s auch schon.